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Literaturpreise, Publizistik- und Übersetzerpreise, Buchpreise, Stipendien, Auszeichnungen sowie Ausschreibungen etc. — in Hülle und Fülle ...

 

Presse-Archiv: Meldungen zu Literaturpreisen

06.08.2001
Förderkreis deutscher Schriftsteller kürt "Buch des Jahres 2000"
Zum "Buch des Jahres 2000" hat der Förderkreis deutscher Schriftsteller in Rheinland-Pfalz den Roman "Luftfische" von Anke Velmeke gekürt. Die 1963 in Olsberg (Hochsauerlandkreis) geborene Debütantin erhält für ihr Erstlingswerk 3000 Mark. Es handle sich um die "traurig-akrobatische Geschichte einer Dachdeckerfamilie", teilte der Verein am Montagabend mit.

03.08.2001
Erster Ernst-Jandl-Preis für Lyrik an Thomas Kling
Thomas Kling wird als erster Dichter mit dem neu geschaffenen Ernst-Jandl-Preis für Lyrik ausgezeichnet. Der 44-jährige Deutsche soll den mit 200 000 Schilling (14 534 Euro, 28 426 Mark) dotierten Preis der Republik Österreich am 20. Oktober im Rahmen eines Lyrik-Symposions in der Steiermark entgegennehmen. Dies gab das Kunststaatssekretariat am Freitag in Wien bekannt. Die fünfköpfige Jury um Jandls Schreibgefährtin Friederike Mayröcker nannte Klings in diesem Jahr erschienenen Bände "Sprachspeicher" und "Botenstoffe" als ausschlaggebend für ihre Entscheidung. Der Lyriker, der 1957 in Bingen am Rhein geboren wurde und seit 1994 auf der Raketenstation Hombroich am Niederrhein wohnt, hat sich seit der Erscheinung seines ersten Gedichtbandes "erprobung herzstärkender mittel" 1986 als wichtiger Lyriker im deutschsprachigen Raum etabliert. Er erhielt 1993 den ersten Else-Lasker-Schüler-Preis für Dichtung und 1997 den Peter-Huchel-Preis. In seinem Buch "Geschmacksverstärker" (1989) stellt der Lyriker seinem Wien-Zyklus "arcimboldieisches zeitalter" ein Widmungsgedicht an Jandl voran.
Neben Mayröcker, die im Oktober den Büchner-Preis erhält, gehören der Jury die Literaturwissenschaftler Heinz Schafroth und Jörg Drews sowie die Schriftstellerin Ilma Rakusa und der Autor Alfred Kolleritsch an. Der Lyrikpreis im Gedenken an Ernst Jandl, der am 9. Juni 2000 im Alter von 74 Jahren gestorben war, wird von der Republik Österreich gestiftet. Staatssekretär Franz Morak hatte kurz nach dem Tod des bekannten österreichischen Experimentaldichters die Schaffung eines solchen Preises angekündigt. Die Auszeichnung soll künftig jährlich verliehen werden.

03.08.2001
Theaterregisseur Schleef erhält Preis posthum
Der am 21. Juli in Berlin gestorbene Theaterregisseur Einar Schleef wird den Else Lasker-Schüler-Dramatikerpreis posthum erhalten. Das teilte der rheinland-pfälzische Kulturminister Prof. Jürgen Zöllner (SPD) am Freitag in Mainz mit. Der Preis war Schleef von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur verliehen worden. Schleef habe im Frühjahr auf die Nachricht, eine Jury habe ihm den Preis zuerkannt, hoch erfreut reagiert und sein Kommen zu der im Herbst in Mainz vorgesehenen Preisverleihung angekündigt. Die Preisverleihung werde nun im Herbst posthum im Gedenken an einen großen Unbequemen des Theater stattfinden, erklärte Minister Zöllner. Der Tod des 57-Jährigen sei ein großer Verlust für die deutschsprachige Kultur- und Theaterlandschaft. Die Jury habe ihre Entscheidung zur Vergabe des mit 30 000 Mark verbundenen Preises mit dem theatralischen Oeuvre Schleefs begründet, aber auch mit seinem persönlichen Stil, die jeweiligen Texte "bis zur Unkenntlichkeit verändert" zu haben.

01.08.2001
Höchstdotierter Literaturpreis geht an drei Autoren
Die mit insgesamt 255 000 Mark höchstdotierte Auszeichnung für deutschsprachige Schriftsteller, der Joseph- Breitbach-Preis, wird in diesem Jahr an einen Schweizer und zwei deutsche Schriftsteller vergeben. Wie die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz am Mittwoch mitteilte, erhalten die Autoren Thomas Hürlimann aus Willerzell bei Einsiedeln (Schweiz), Ingo Schulze (Berlin) und Dieter Wellershoff (Köln) jeweils 85 000 Mark. Der seit 1998 verliehene Joseph-Breitbach-Preis gilt für alle Literaturgattungen und wird nach dem Willen des Koblenzer Schriftstellers und Mäzens Breitbach (1903-1980) jedes Jahr verdienten deutschsprachigen Autoren zuerkannt. Die Preise sollen am 28. September in Mainz vergeben werden. Finanziert wird die Auszeichnung aus dem Vermögen der Breitbach-Stiftung. Die Arbeiten des 1950 im schweizerischen Zug geborenen Hürlimann fielen laut Jury von Anfang an dank ihrer Sprachkraft auf. Bereits sein erstes Prosabuch "Die Tessinerin" (1981) zeichne sich durch ein Ineinander von Ernst und Witz, Komik und Satire aus. Hürlimann studierte in Zürich und Berlin Philosophie. Er schrieb Schauspiele, Drehbücher, Romane und Kurzgeschichten. Der Träger mehrerer Literaturpreise ist derzeit Gastdozent am deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Dem 1962 in Dresden geborenen Schulze gelinge es meisterhaft, die großen und kleinen Tragikkomödien des Alltags zuzuspitzen und poetisch überzeugend darzustellen, heißt es in der Begründung der Jury. Besonders beeindrucke Schulzes Vielfalt im künstlerischen Ausdruck. In "33 Augenblicke des Glücks" (1995) bestechen seine phantastisch-realistischen, teils barock-überbordenden Erzählungen, in "Simple Storys" (1998) die satte Wirklichkeit, wie die Jury feststellt. Schulze, der bereits mit dem Alfred-Döblin-Förderpreis und dem Ernst-Willner-Preis im Ingeborg-Bachmann Wettbewerb ausgezeichnet wurde, studierte in Jena klassische Philologie und lebt als freier Autor in Berlin. Wellershoff habe mit seinem "Reichtum an Perspektiven" in seinen Büchern die Komplexität des Daseins sichtbar gemacht, so die Jury. Dem 1925 in Neuss Geborenen sei ein umfangreiches und bedeutendes Lebenswerk, das Literatur als Erkenntnis verstehe, zu verdanken. Wellersdorf, der in Köln als Schriftsteller und Literaturwissenschaftler lebt, studierte nach dem Krieg Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie in Bonn. Außer Essays, Hörspielen, Drehbüchern und Autobiografien schrieb er vor allem Romane, Novellen und Erzählungen. Für seinen im vergangenen Jahr erschienen Roman "Der Liebeswunsch" erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bisherige Träger des Joseph-Breitbach-Preises sind: Hans Boesch, Friedhelm Kemp, Brigitte Kronauer (1998), Reinhard Jirgl, Wolf Lepenies, Rainer Malkowski (1999); Ilse Aichinger, W. G. Sebald und Markus Werner (2000).

31.07.2001
Der Hamburger Lessing-Preis geht in diesem Jahr an Botho Strauß
Der Hamburger Senat ehrt den Literaten Botho Strauß mit dem Lessing-Preis. Wie die staatliche Pressestelle am Dienstag mitteilte, würdigt der Senat damit "die unbeirrbare Konsequenz, mit der sich der Autor den Moden und Strömungen des Zeitgeistes widersetzt". Der mit 30 000 Mark dotierte Preis wird alle vier Jahre Autoren und Gelehrten verliehen, die sich im Sinne Lessings den Maximen der Aufklärung verpflichtet fühlen. Das Stipendium des Lessing-Preises geht an den Theaterkritiker der ZEIT, Peter Kümmel. Im Rahmen einer Feierstunde wird Kultursenatorin Christina Weiss die Preisträger am 3. September im Kaisersaal des Rathauses würdigen. Botho Strauß selber wird nicht anwesend sein.

30.07.2001
Friederike Mayröcker erhält Karl-Sczuka-Preis 2001
Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst geht in diesem Jahr an Friederike Mayröcker. Die 76-jährige Autorin aus Österreich erhält die vom Südwestrundfunk (SWR) gestiftete und mit 25 000 Mark dotierte Auszeichnung für das poetische Hörspiel "Das Couvert der Vögel". Das Werk wurde im Studio Akustische Kunst des Westdeutschen Rundfunks (WDR) produziert und am 3. Februar vom Sender WDR 3 erstmals ausgestrahlt. Der Karl-Sczuka-Förderpreis in Höhe von 10 000 Mark geht an den 1954 geborenen bulgarischen Komponisten Blagomir Alexiev für seine Produktion "In the End of the Road". Die Preise werden am 20. Oktober während der Donaueschinger Musiktage vom Vorsitzenden der Jury, dem Literaturwissenschaftler Klaus Ramm, überreicht. Der jährlich vergebene Preis wird zum 40. Mal verliehen. Er ist benannt nach dem Hauskomponisten des damaligen Südwestfunks Baden- Baden in den Nachkriegsjahren. Mit ihm soll "die beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt", gewürdigt werden. 125 Bewerber aus 26 Ländern hatten insgesamt 92 Werke eingereicht. Das war nach SWR-Angaben die bisher größte Resonanz auf die öffentliche Ausschreibung dieses Preises.

27.07.2001
Alexander Kluge erhält Schiller-Gedächtnis-Preis
Der in München lebende Schriftsteller und Filmkünstler Alexander Kluge erhält den mit 40 000 Mark dotierten Schiller-Gedächtnis-Preis des Landes Baden-Württemberg. Wie das baden-württembergische Wissenschaftsministerium am Freitag mitteilte, habe Kluge seine literarische Meisterschaft mit der jüngsten Buchpublikation «Chronik der Gefühle» eindrucksvoll bewiesen. Der Schiller-Gedächtnis-Preis ist der bedeutendste Literaturpreis des Landes Baden-Württemberg und zählt zu den wichtigsten Literaturpreisen in Deutschland. Staatssekretär Michael Sieber vom Wissenschaftsministerium sagte am Freitag: «Kluge ist nicht nur ein herausragender Schriftsteller, er setzt seine Themen als Gesellschafts- und Medienkritiker, Filmemacher und Fernsehautor auch in den unterschiedlichen Medien dramaturgisch um. Bisherige Preisträger des Schiller-Gedächtnis- Preises sind unter anderem Max Frisch, Golo Mann, Friedrich Dürrenmatt und Peter Handke. Die Auszeichnung wurde 1955 aus Anlass des 150. Todestages von Friedrich Schiller gestiftet. Neben dem Ehrenpreis wurden von der Jury zwei jeweils mit 15 000 Mark dotierte Förderpreise an die jungen Dramaturgen Kristo Sagor und Kai Hensel vergeben. Sagor stammt aus Stadtoldendorf bei Lübeck. Kai Hensel wurde in Hamburg geboren und lebt seit 1999 als freier Autor in Berlin. Der baden-württembergische Kultusminister Peter Frankenberg wird die Preise am 13. November in Stuttgart überreichen.

27.07.2001
Bayerische Literatur-Förderpreise vergeben
Die Jugendbuchautorin Katrin Stehle, der Schriftsteller Klaus Böldl und der Autor Fridolin Schley erhalten die diesjährigen staatlichen Förderungspreise für Literatur. Damit sollen junge, begabte Autorinnen und Autoren materiell unterstützt und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, sagte Kunstminister Hans Zehetmair (CSU) am Freitag in München. Die Preisträger müssen durch literarische Veröffentlichungen hervorgetreten sein, ihren Wohnsitz in Bayern haben und dürfen nicht älter als 40 Jahre sein. Die staatlichen Förderungspreise für Literatur werden seit 1965 jährlich verliehen und sind mit 10 000 Mark dotiert. Zehetmair wird die Preisträger am 24. Oktober in der Akademie der Schönen Künste in München im Anschluss an die Verleihung des Jean-Paul-Preises an Gerhard Polt auszeichnen. Katrin Stehle (Augsburg) bekommt einen Preis für ihre Jugendbücher "Jule Windsbraut" und "Tims Briefe". Seit Beendigung ihres Sozialpädagogik-Studiums lebt und arbeitet Katrin Stehle in Augsburg und München als Autorin und Schauspielerin im Kinder- und Jugendtheaterbereich. Klaus Böldl (München) wird für den Roman "Studie in Kristallbildung" und die Erzählung "Südlich von Abisko" ausgezeichnet. Böldl arbeitet als wissenschaftlicher Assistent am Skandinavistik-Institut der Universität München und übersetzt mittelalterliche isländische Literatur. Fridolin Schley (München) erhält einen Förderungspreis für sein Erstlingswerk "Verloren, mein Vater". Schley studiert an der Hochschule für Fernsehen und Film in München sowie Germanistik, Politik und Philosophie an der Universität München.

27.07.2001
"kultur aktuell"-Preis für Kieler Liliencron-Dozentur
Den Kulturpreis "kultur aktuell" der Landesbank Schleswig-Holstein erhält in diesem Jahr die Kieler Liliencron-Dozentur. Damit werde ein "herausragendes Projekt auf dem Gebiet der Literatur und Literaturvermittlung" gewürdigt, heißt es in der am Freitag in Kiel veröffentlichten Begründung. Als einzige Lyrik-Dozentur Deutschlands habe sie hervorragende kulturelle Leistungen erbracht. Wann der mit 10 000 Mark dotierte Preis vergeben wird, ist noch unklar. Die nach dem 1909 gestorbenen Kieler Dichter der frühen Moderne Detlef von Liliencron benannte Dozentur wird vom Kultusministerium und einem Kieler Restaurant finanziert. Jährlich wird ein Schriftsteller eingeladen, um an der Kieler Universität und im Literaturhaus einen Sommer lang Vorlesungen zu halten. In den vergangenen Jahren waren die Autoren Doris Runge, Raoul Schrott, Dirk von Petersdorff, Thomas Rosenlöcher und Harald Hartung berufen worden. Der Kulturpreis der Landesbank wird seit 1985 jährlich vergeben. Zu den mit "kultur aktuell" Ausgezeichneten gehörten der Cellist David Geringas, die Kieler Gesellschaft für akustische Lebenshilfe und die vom Bildhauer Hans Kock gegründete Stiftung Seekamp.

27.07.2001
Micky Maus-Übersetzerin Erika Fuchs mit Roswitha-Preis geehrt
Die Übersetzerin Erika Fuchs (95) wird heute (Freitag) mit dem Roswitha-Preis 2001 der Stadt Bad Gandersheim (Kreis Northeim) ausgezeichnet. Der mit 10 000 Mark dotierte Literaturpreis wird Fuchs für die Übersetzung der bekannten Comicfiguren «Micky Maus und "Donald Duck" verliehen. Die Übersetzerin habe "der Comicstadt Entenhausen einen eigenen Sprachkosmos geschaffen", urteilte die Jury

26.07.2001
Neuer Sprachpreis im Raum Saar-Lor-Lux-Trier/Pfalz
Einen neuen Sprachpreis Deutsch- Französisch haben die Industrie- und Handelskammern (IHK's) der Region Saarland-Lothringen-Luxemburg/Trier/Pfalz (Saar-Lor-Lux) ausgeschrieben. Der mit insgesamt 8000 Euro (15 646 Mark) dotierte Preis soll Projekte auszeichnen, die sich besonders der Verbreitung der Zweisprachigkeit in der Region widmen. Das können Kindergärten, Schulen, Firmen oder andere Organisationen sein. Bewerbungsschluss bei der IHK Pfalz, Trier oder Saarland ist der 31. Oktober.

24.07.2001
Bayerischer "Jean-Paul-Preis" 2001 für Gerhard Polt
Gerhard Polt, Schauspieler und Kabarettist, erhält den diesjährigen Bayerische Literaturpreis. Mit dem nach dem Dichter Jean Paul (1763-1825) benannten Preis werde "ein bedeutender Satiriker und Menschendarsteller in der Tradition Nestroys" ausgezeichnet, sagte Bayerns Kunstminister Hans Zehetmair (CSU) am Dienstag in München. Polts Werk sei wie das von Karl Valentin nur schwer einer einzelnen Gattung zuzuordnen. Nach Auffassung der Jury sei es dem Künstler mit "traumwandlerischer Sicherheit" gelungen, Schlaglichter auf das Wesen der bayerischen Seele zu werfen. Gerhard Polt wurde am 7. Mai 1942 in München geboren, arbeitete nach dem Studium der Politikwissenschaften, Geschichte, Kunstgeschichte und Skandinavistik als Dolmetscher, Übersetzer und Lehrer in München. 1976 trat er zum ersten Mal mit einem satirischen Programm auf. Später erhielt er ein Engagement am Berliner Schillertheater. Bekannt wurde Polt durch seine TV-Sketchreihe "Fast wia im richtigen Leben", die seit 1978 vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt und 1980 von der ARD ins Abendprogramm übernommen wurde. Glänzende Kritiken erhielt Polts Spielfilm "Kehraus" (1986). Im Frühjahr 1985 brachten Polt und sein Team im Münchner Residenztheater "Die Exoten" heraus, ein Stück über den Heimatausverkauf im Voralpenland, bei dem Polt seine erste Theaterrolle spielte. Sein Kinofilm "Man spricht deutsch" (1988) nahm sich der Urlaubsfreuden und -leiden des deutschen Kleinbürgers an. Ein - auch vom Standpunkt der literarischen Kritik aus gesehener - großer Erfolg gelang Polt als Autor von "Diridari - Münchner G'schichten vom und ums große Geld" an den Münchner Kammerspielen. Ebenfalls an den Kammerspielen brachte Polt 1993 das Stück "Tschurangrati" heraus, das in der deutschen Botschaft eines afrikanischen Landes spielt. Der mit 25 000 Mark dotierte "Jean-Paul-Preis" wird in diesem Jahr zum 10. Mal verliehen. Unter den bisherigen Preisträgern sind Friedrich Dürrenmatt, Botho Strauß, Günther de Bruyn und Herbert Rosendorfer. Kunstminister Zehetmair wird den Preis 2001 am 24. Oktober in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verleihen.

23.07.2001
Neuer Internationaler Buchpreis "Corine" für höchste Qualität
Der Verband Bayerischer Verlage hat einen neuen Buchpreis in Leben gerufen. Unter der Schirmherrschaft von Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) soll der "Corine - Internationaler Buchpreis" erstmals im November in München verliehen werden. Mit der undotierten "Corine", eine der kostbarsten Rokoko-Figur aus Nymphenburger Porzellan von Franz Anton Bustelli, sollen herausragende Werke und Leistungen im Bereich Buch prämiert werden. Der "Buch-Oscar" soll jährlich im Rahmen einer großen Fernseh-Gala überreicht werden. Die Auszeichnung soll in neun Kategorien vorgenommen werden: Je zwei Belletristik-, Sachbuch und Sonder-Preise, ein Preis für Illustriertes Sachbuch und ein Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Unter den neun Juroren zur Auslobung der Preisträger sind die Schauspielerin Sunnyi Melles, der Buchgroßhändler Heinrich Hugendubel, der Literaturkritiker Thomas Widmer und die Kulturchefin beim Fernsehen des Bayerischen Rundfunks, Sabine Scharnagel.

23.07.2001
Frank Günther erhält den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis
Der in Rot an der Rot lebende Frank Günther erhält in diesem Jahr den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis. Verliehen wird die mit 20 000 Mark dotierte Auszeichnung am 27. September in der Wieland-Stadt Biberach an der Riß. Wie Ragni Maria Gschwend, die Präsidentin des Freundeskreises zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen am Montag in Freiburg weiter mitteilte, wird Günther für die herausragende Übersetzung der Komödie "Verlorene Liebesmüh" von William Shakespeare geehrt. Günther widmet sich seit rund 30 Jahren der Übersetzung Shakespeares und arbeitet an einer Gesamtedition der Bühnenstücke.
Die nach dem ersten Shakespeare-Übersetzer Christoph Martin Wieland benannte Auszeichnung wird seit 1979 alle zwei Jahre für wechselnde Gattungen ausgeschrieben. Finanziert wird der Preis durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden- Württemberg. Bisherige Preisträger waren Fritz Vogelgsang, Heinz Riedt, Klaus Reichert, Karl Dedecius, Gerd Henniger, Renate Orth- Gutmann, Holger Fliessbach, Birgitta Kicherer, Berthold Zilly, Christa Schuenke und Maja Pflug.

23.07.2001
30 000 Mark Stipendien für Thüringer Schriftsteller
Das Kunstministerium hat fünf Arbeitsstipendien im Volumen von insgesamt 30 000 Mark (15 300 Euro) an Thüringer Autoren vergeben. Die diesjährigen Stipendiaten sind Gabriele Stötzer (Erfurt), Kerstin Jentzsch (Bad Liebenstein), Heide Haßkerl (Mühlhausen), York Sauerbier (Weimar) und Günter Gerstmann (Jena), teilte das Ministerium am Montag mit.
Stötzer erhält 12 000 Mark für ihr Buchprojekt "Die bröckelnde Festung", Jentzsch 8000 Mark für die Arbeit an dem Theaterstück "Iphigenie in Pankow". Ein Romanprojekt von Haßkerl wird mit 4000 Mark gefördert. Sauerbier und Gerstmann bekommen jeweils 3000 Mark für das Romanprojekt "Der durstige Mann" beziehungsweise für das Vorhaben "Abschied und Begegnung". Mit dem Stipendium können sich Autoren über einen längeren Zeitraum ausschließlich ihrem literarischen Werk widmen, ohne dabei mit einem anderen Beruf ihren Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Gefördert werden Autoren, die in Thüringen leben oder deren literarische Vorhaben einen besonderen Bezug zu Thüringen haben. Vor allem junge Autoren sollen nach Aussage von Kunstministerin Dagmar Schipanski (CDU) in ihrem Schaffen ermutig werden.

20.07.2001
Lyrikdebütpreis für Österreicherin Corinna Soria
Die Österreicherin Corinna Soria erhält den diesjährigen Lyrikdebütpreis. Die mit 10000 Mark (5100 Euro) dotierte Auszeichnung werde der 1962 in Salzburg geborenen Autorin für ihren Gedichtsband "Briefe nach Welfare Island" verliehen, teilte das Literarische Colloquium am Freitag mit. Der Preis soll Soria am 14. September in Berlin verliehen werden. Die Laudatio hält der Schriftsteller Adolf Endler. Soria studierte in Wien Romanistik. Bereits für ihren Debütroman "Leben zwischen den Seiten" erhielt sie den Rauriser Literaturpreis 2001. Träger des alle zwei Jahre verliehen Lyrikdebütpreises, mit dem junge Autoren unterstützt werden sollen, sind neben dem Literarischen Colloquium die Kultur-Stiftung der Deutschen Bank und die Kester- Haeusler-Stiftung.

20.07.2001
Niederrheinischer Literaturpreis für Ulrich Peltzer
Der in Berlin lebende Schriftsteller Ulrich Peltzer erhält in diesem Jahr den Niederrheinischen Literaturpreis. Die von der Stadt Krefeld vergebene Auszeichnung ist mit 10 000 Mark verbunden, teilte ein Sprecher der Stadt am Freitag mit. Peltzer, 1956 in Krefeld geboren, werde für sein bisheriges Gesamtwerk geehrt. Der Preis soll am 2. Dezember in der Niederrheinstadt überreicht werden. Seinen ersten Erfolg hatte der Autor, der seit 1975 in Berlin wohnt, 1987 mit seinem Roman "Die Sünden der Faulheit". Der 1995 erschienene Großstadtroman "Stefan Martinez" werde von der Kritik an die Seite der Werke Alfred Döblins und Heimito von Doderers gestellt, sagte der Stadtsprecher. Zuletzt veröffentlichte Peltzer den politischen Roman "Alle oder keiner" als Beschreibung seiner Generation. Der Autor liefert in seinen Werken nach Einschätzung der Jury zwar kein "vorzeigbares Ergebnis" der Auseinandersetzung mit der Welt. Wer aber an "den Mühen der Erinnerung" teilnehmen möchte, der werde durch die Bücher Peltzers "reich belohnt".

20.07.2001
Kölner Autor Jürgen Becker erhält Uwe-Johnson-Preis 2001
Der Kölner Schriftsteller Jürgen Becker erhält in diesem Jahr den mit 25 000 Mark (12 800 Euro) dotierten Uwe-Johnson-Preis. Der 69-jährige Becker wurde von einer Jury unter 96 Bewerbern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt und vom Kuratorium bestätigt, sagte der Vorsitzende der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft, Carsten Gansel, der dpa am Freitag in Neubrandenburg. Mit dem Preis soll an das Schaffen von Uwe Johnson (1934-1984) erinnert werden, der in in seinen Romanen unter anderem das Auseinanderleben der Menschen in beiden deutschen Staaten nach 1945 beschreibt. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft und dem Neubrandenburger "Nordkurier" vergeben. Becker erhält den Preis für seinen Roman "Aus der Geschichte der Trennungen". Er beschreibe darin auf hervorragende Weise den Einfluss der verschiedenen politischen Systeme auf das Leben der Menschen bis ins Kleinste, erklärte Gansel. Becker ist der fünfte Preisträger. Einen Sonderpreis von 10 000 Mark (5130 Euro) erhielten die Drehbuchautoren für die Verfilmung von Johnsons "Jahrestage", Christoph Busch und Peter Steinbach. Der Preis wird am 29. September anlässlich der Uwe-Johnson-Tage übergeben.

19.07.2001
Kranichsteiner Literaturpreis für Wilhelm Genazino
Der mit 40 000 Mark dotierte Kranichsteiner Literaturpreis geht an den Heidelberger Autor Wilhelm Genazino. Dies gab der Deutsche Literaturfonds am Donnerstag in Darmstadt bekannt. Der 1943 geborene Genazino werde damit für sein Gesamtwerk, insbesondere für seinen 1999 erschienenen Roman "Die Kassiererinnen" geehrt.
Das New-York-Stipendium des Literaturfonds wurde dem 1962 geborenen Lyriker Norbert Hummelt aus Köln zugesprochen, der zuletzt den Gedichtband "zeichen im schnee" vorgelegt hat. Er wird für zweieinhalb Monate im Deutschen Haus untergebracht und erhält 5000 Dollar "Taschengeld". Beide Preise werden am 23. November in Leipzig verliehen.

17.07.2001
Hoch dotierter Wissenschaftspreis für US-Philosophen Rorty
Der amerikanische Philosoph und Autor Richard Rorty (69) erhält den erstmals vergebenen "Meister Eckhart- Buchpreis" der Düsseldorfer Identity Foundation. Die Auszeichnung ist mit 50 000 Euro (knapp 98 000 Mark) verbunden, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Bei der Verleihung am 3. Dezember in Berlin werde der Philosoph Jürgen Habermas die Laudatio auf seinen US-Kollegen halten. Rorty, in New York geboren, wurde mit zahlreichen Vorträgen auch in Deutschland bekannt. Er verbinde bei seiner "philosophischen Grundlagenforschung" amerikanischen Pragmatismus mit Argumenten insbesondere der deutschsprachigen Denktradition, hieß es in der Jurybegründung. Sein schriftstellerisches Werk steche durch "Prägnanz, Vielseitigkeit, Gesprächsfähigkeit und Witz hervor". Die Arbeiten Rortys, der auch Gastprofessuren in Frankfurt und Heidelberg inne hatte, habe eine weite Ausstrahlung auf die Humanwissenschaften und das "ethisch-politische Selbstverständnis der Gegenwart", urteilt die Stiftung, die 1998 von Margret und Paul J. Kothes, dem Gründer einer Düsseldorfer Agentur für "Unternehmenskommunikation" (Kothes Klewes), ins Leben gerufen worden ist.

17.07.2001
Johannes-Saß-Preis 2001 an Sprachwissenschaftlerin aus Westfalen
Für ihre Verdienste um die westmünsterländische Mundart wird die Germanistin Elisabeth Piirainen ausgezeichnet. Die 58 Jahre alte gebürtige Hannoveranerin bekommt den von der Volksbank Uelzen-Bevensen gestifteten, mit 4 000 Mark dotierten Johannes-Saß-Preis am 15. September im Rahmen der jährlichen Tagung für Niederdeutsch in Bad Bevensen (Kreis Uelzen), sagte am Dienstag ein Sprecher der Stadt. Piirainen gab zuletzt die zweibändige "Phraseologie der westmünsterländischen Mundart" heraus.

16.07.2001
Oldenburger "Anna Thye" ist Niedersächsische Buchhandlung des Jahres
Kulturminister Thomas Oppermann (SPD) hat den Oldenburger Buchladen "Anna Thye" als "Niedersächsische Buchhandlung des Jahres 2001" ausgezeichnet. Das mehr als 200 Jahre alte Geschäft zeichne sich durch sein breites Angebotsspektrum, hervorragende Buchpräsentationen und ein gelungenes Veranstaltungsprogramm aus, teilte das Ministerium am Montag in Hannover mit. Der Preis ist mit 10 000 Mark (etwa 5100 Euro) dotiert und wurde erstmals 1999 vergeben.

14.07.2001
Peter Härtling erhält Jugendliteraturpreis
Der Autor Peter Härtling erhält für sein kinderliterarisches Gesamtwerk den mit 20 000 Mark (10 200 Euro) dotierten Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. Der Romancier und Lyriker hat nach Meinung der Jury die deutschsprachige Kinderliteratur der vergangenen 30 Jahre maßgeblich geprägt. "Er ist ein Botschafter der Humanität, auch ein Utopist, der für ein gelingendes Zusammenleben der Menschen wirbt."
Der im jährlichen Wechsel an deutsche Autoren, Illustratoren und Übersetzer vom Bundesfamilienministerium vergebene Preis wird am 11. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verliehen, teilte der Arbeitskreis für Jugendliteratur in München mit.

13.07.2001
Günter Grass erhielt Viadrina-Preis - Beitrag für Verständigung
Der Schriftsteller Günter Grass hat am Freitag den Viadrina-Preis der gleichnamigen Europa-Universität in Frankfurt (Oder) erhalten. Die Hochschule würdigt damit die besonderen Verdienste des Literatur-Nobelpreisträgers um die deutsch-polnische Verständigung. Der mit 5000 Mark dotierte Preis wurde zum dritten Mal vergeben. Bisherige Preisträger waren der Übersetzer Karl Dedecius und der polnische Journalist Adam Michnik. Michnik hielt die Laudatio für den in Danzig geborenen Grass

13.07.2001
Landespreis für Deutsche Sprache und Literatur verliehen
Der Landespreis für Deutsche Sprache und Literatur ist an insgesamt 22 Gymnasiasten aus Baden- Württemberg verliehen worden. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sollten mit Essays und Reportagen dazu angeregt werden, sich intensiver mit ihrer Muttersprache auseinander zusetzen, sagte Kultusstaatssekretär Helmut Rau bei der Preisverleihung am Freitag in Stuttgart.
Als Preis hatten die Schüler ein viertägiges Seminar geschenkt bekommen, wobei sie die Möglichkeit zu Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur hatten. "Es ging uns um die Begegnungen, der Preis ist immateriell", sagte ein Sprecherin des Kultusministeriums. Insgesamt hatten sich rund 400 Schüler mit einem Aufsatz beworben. Themen war unter anderem "Umgang von Menschen mit ihrer Zeit" oder "Cappuccino - ein Besuch im Lieblingscafe". Das Kultusministerium veranstaltet den Wettbewerb jährlich mit dem Ziel, besonders begabte Schüler zu fördern. Die Preisträger können sich zur Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes bewerben.

12.07.2001
Jan Philipp Reemtsma hält Friedenspreis-Laudatio auf Habermas
Der Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Jan Philipp Reemtsma, hält die Laudatio auf den diesjährigen Friedenspreis-Träger Jürgen Habermas. Das teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Donnerstag in Frankfurt mit. Der Philosoph und Soziologe Habermas erhält die Auszeichnung während der Buchmesse im Oktober in der Frankfurter Paulskirche.

11.07.2001
Hubert-Fichte-Literaturpreis für dänischen Autor Peer Hultberg
Der in Hamburg lebende dänische Schriftsteller Peer Hultberg erhält in diesem Jahr den Hubert-Fichte-Preis. Das habe der Senat auf Empfehlung einer unabhängigen Jury beschlossen, teilte die Kulturbehörde der Hansestadt am Mittwoch mit. Der Romancier und Bühnenautor, Slawist und Psychoanalytiker sei ein Künstler von europäischen Rang, dem es gelungen sei, die verloren gegangene Einheit der Welt als Werk der Literatur zu rekonstruieren, hieß es in der Begründung der Preisrichter. Die Auszeichnung wird am 18. Juli 2001 im Hamburger Rathaus überreicht. Der mit 15 000 Mark (7670 Euro) dotierte Preis wird alle drei Jahre für besondere literarische Leistungen an Autoren vergeben, die in ihrem Schaffen eine Beziehung zu Hamburg erkennen lassen.
Hultberg, am 8. November 1935 in Wangede (Dänemark) geboren, unterrichtete polnische Literatur in London und lebt seit 1984 in Hamburg, wo er als Psychoanalytiker tätig ist. Für "Die Stadt und die Welt" erhielt er den Nordischen Literaturpreis 1993 und den hamburgischen "Irmgard-Heilmann-Preis" 1997. Sein jüngstes Werk ist der Erzählband "Spurweiten" (1997).

11.07.2001
Tucholsky-Preis 2001 für Harry Pross
Der Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik wird in diesem Jahr dem Berliner Wissenschaftler und Schriftsteller Harry Pross verliehen. Die mit 10 000 Mark dotierte Auszeichnung wird ihm am 7. Oktober im Deutschen Theater in Berlin überreicht, teilte die Tucholsky-Gesellschaft mit. Der 1923 geborene Pross habe einen unschätzbaren Beitrag zur Humanisierung der Gesellschaft geleistet, heißt es in der Begründung der Jury unter Vorsitz von Walter Jens zur Preisverleihung. Damit werde ein Publizist gewürdigt, "der parteilich, aber niemals parteiisch argumentiert und, als Sachwalter der Aufklärung, mit Kurt Tucholsky den Geist des Widerspruchs und die Beharrlichkeit teilt".

11.07.2001
Kleist-Preis für Berliner Autorin Judith Hermann
Der Kleist-Preis 2001 geht an die junge Berliner Schriftstellerin Judith Hermann. Überreicht wird der 31-Jährigen die mit 40 000 Mark (20 450 Euro) dotierte Auszeichnung am 24. November im Deutschen Theater in Berlin, teilte der Präsident der Heinrich- von-Kleist-Gesellschaft, der Kölner Literaturprofessor Günter Blamberger, mit. Die Laudatio hält der Herausgeber der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit", Michael Naumann.

11.07.2001
Portugiesischer Dichter Eugenio de Andrade erhält den Camoes-Preis
Der portugiesische Dichter Eugenio de Andrade ist mit dem angesehenen Camoes-Literaturpreis ausgezeichnet worden. Der 78-Jährige habe sein Werk ständig erneuert und seine Leser immer wieder überrascht, hob die Jury nach Presseberichten in Lissabon hervor. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung der portugiesischsprachigen Literatur und ist mit umgerechnet 120 000 Mark (61 000 Euro) dotiert. Er wird seit 1988 von den Regierungen Portugals und Brasiliens vergeben.
De Andrade ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Poeten Portugals. Bekannt wurde er 1948 mit der Gedichtsammlung "As maos e os frutos" (Die Hände und die Früchte). Im Mittelpunkt seines Werkes steht die "elementare Welt". Erde, Wasser, Licht und Wind müssen nach seinen Worten in einem Gedicht zum Ausdruck kommen. Der Preis ist nach dem großen portugiesischen Dichter Luis Vaz de Camoes (1524-1580) benannt und soll im September in Brasilien überreicht werden.

09.07.2001
Spanischer Autor Enrique Vila-Matas erhält "Romulo-Gallegos"-Preis
Der spanische Schriftsteller Enrique Vila-Matas ist mit dem angesehenen lateinamerikanischen "Romulo- Gallegos"- Romanpreis ausgezeichnet worden. Die internationale Jury in Caracas sprach dem 53-Jährigen die Auszeichnung am Freitag für sein zehntes Buch, "El viaje vertical" (Die vertikale Reise), zu. Die mit 60 000 Dollar (fast 140 000 Mark) dotierte Ehrung soll am 2. August in der Hauptstadt Venezuelas überreicht werden.
Der aus Barcelona stammende Vila-Matas ist nach Javier Marias der zweite spanischer Autor, der die Auszeichnung erhält. Der "Romulo- Gallegos"-Preis wird seit 1967 alle zwei Jahre vergeben. In dem prämierten Roman geht es um die "verlorene Generation" jener Spanier, denen während der Franco-Diktatur (1939-1975) als Republikaner der Zugang zu Kultur und Ausbildung verwehrt worden war.

08.07.2001
Kleist-Förderpreis 2001 für Nachwuchsautorin Katharina Schlender
Die in Berlin lebende Autorin Katharina Schlender erhält in diesem Jahr den mit 15 000 Mark dotierten Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker. Die Auszeichnung wird im Rahmen der bis zum 15. Juli dauernden Kleist-Festtage vergeben.
Die 1977 in Neubrandenburg geborene Schlender wird für ihr noch nicht aufgeführtes Stück "Trutz" ausgezeichnet. Es handelt von einem Mann, der aus dem zwanghaft harmonischen Alltag als trauriger Ausbrecher in die weite Welt zieht. Mit dem Förderpreis ist die Uraufführung verbunden: "Trutz" soll am 27. Januar 2002 an den Vereinigten Bühnen Krefeld-Mönchengladbach herauskommen. Die junge Autorin hat mehrfach Auszeichnungen erhalten, unter anderem Jugendtheaterpreise in Baden-Württemberg und in Thüringen.
130 Autoren hatten sich um den zum sechsten Mal verliehenen Preis beworben. Vergeben wird die Auszeichnung von der Dramaturgischen Gesellschaft Berlin und der Stadt Frankfurt (Oder), Geburtsort des Dichters Heinrich von Kleist.

06.07.2001
Domenico Starnone gewinnt "Premio Strega" - Panne beim Radio
Domenico Starnone (57), italienischer Schriftsteller und Journalist, ist in Italien mit dem renommierten Literaturpreis Premio Strega ausgezeichnet worden. Er habe den mit 10 Millionen Lire (umgerechnet 10 000 Mark/5100 Euro) dotierten Preis für seinen Roman "Via Gemito" erhalten, berichtete das italienische Fernsehen am Freitag. Kommentatoren in Rom meinten, der gebürtige Neapolitaner habe sich überraschend gegen seinen "Rivalen" Vincenzo Cerami durchgesetzt. "Via Gemito" erzählt die Geschichte eines Bahnangestellten. Überzeugt, ein großer Maler zu sein, erträgt er sein Schicksal nicht und lässt seinen Frust an Frau und Kindern aus. "Ein Roman mit Ironie und elender Alltäglichkeit, mit Fantasie und Schmerz", kommentierten Zeitungen.
Eine peinliche Panne unterlief nach der Bekanntgabe des Gewinners einem italienischen Radiosender: Er strahlte in der Frühsendung einen vorbereiteten Bericht aus, in dem Vincenzo Cerami als Sieger genannt wurde. Der Premio Strega gilt als einer der wichtigsten Literaturpreise in Italien und wird seit 1947 jedes Jahr an einen zeitgenössischen italienischen Autor verliehen.

06.07.2001
Wettbewerb um 125 Jahre alte Novelle von Mark Twain
Eine 125 Jahre alte Novelle, mit der Mark Twain einst vergeblich zu einem literarischen Wettbewerb zwischen Amerikas Schriftstellern aufforderte, wird jetzt erstmals wieder veröffentlicht. Diesmal wollen nach Angaben der Zeitung "USA Today" vom Freitag mehr als 700 Amateur- und Profischreiber eigene Versionen von "A Murder, a Mystery and a Marriage" einreichen. Die Kurzgeschichte erscheint in der Juli/August-Ausgabe des Magazins "Atlantic".
Der damalige Herausgeber, William Dean Howells, hatte zugestimmt, Twains Novelle sowie alle Novellen zu veröffentlichen, die andere amerikanische Autoren auf der Basis des Twainschen Handlungsstrangs schreiben würden. Es zeigte jedoch niemand Interesse, sich mit dem Meister der Erzählprosa zu messen. Unter den nun angekündigten Versionen des alten Twain-Stücks soll eine Jury renommierter Schriftsteller im Oktober die besten drei auswählen.

06.07.2001
Sachsen unterstützt Dichter und Übersetzer mit Stipendien
Sachsen will sich auch im kommenden Jahr um Dichter und Übersetzer aus dem Freistaat kümmern. Freiberufliche Autoren können Arbeits- und Reisestipendien erhalten, teilte das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst am Freitag in Dresden mit. Die Arbeitsstipendien sind monatlich mit 1100 Euro (2151,41 Mark) dotiert und werden bis zu einem Jahr gewährt. Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiges Kuratorium, dem Schriftsteller, Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Bibliothekare angehören. Auch Schriftsteller aus anderen Bundesländern können sich für eine solche Förderung bewerben - allerdings muss ihr Schaffen einen Bezug zu Sachsen haben. Erstmals sind die Stipendien auch für Studenten des Deutschen Literaturinstitutes Leipzig möglich.

06.07.2001
Rowohlt-Stiftung verleiht drei Übersetzerpreise
Der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis für Übersetzungen angelsächsischer Literatur wird in diesem Jahr an Melanie Walz verliehen. Sie erhält den mit 30 000 Mark (15 338 Euro) dotierten Preis für ihre Übertragungen klassischer und zeitgenössischer englischer Literatur, insbesondere für ihre Übersetzungen von Werken der Schriftstellerin A.S. Byatt, teilte die Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung am Freitag in Berlin mit. Insgesamt verleiht die Stiftung unter dem Vorsitz des früheren Kulturstaatsministers Michael Naumann zum zehnten Mal drei Übersetzerpreise während der Frankfurter Buchmesse im Herbst. Den mit 20 000 Mark dotierten Jane Scatcherd-Preis erhält Renate Schmidgall. Er wurde ihr für ihre Übersetzungen von Romanen, Essays und Gedichten zeitgenössischer polnischer Schriftsteller, insbesondere des in Danzig lebenden Pawel Huelle, zugesprochen.
Der ebenfalls mit 20 000 Mark dotierte Paul Scheerbart-Preis, der für Lyrikübersetzungen vergeben wird, geht in diesem Jahr an Martin von Koppenfels, der damit für seine Neuübertragung des Gedichtzyklus "Poeta en Nueva York" (Dichter in New York) von Federico Garcia Lorca ausgezeichnet wird. Der Verleger Heinrich Maria Ledig-Rowohlt war selbst Übersetzer, der unter anderem die Theaterstücke von Harold Pinter und Gedichte von John Updike ins Deutsche übertrug. Seine Idee, einen Preis für Übersetzer angelsächsischer Literatur zu stiften, wurde nach seinem Tod 1992 verwirklicht. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehörten unter anderen Walter Boehlich, Thomas Piltz, Karin Graf und Joachim Sartorius, der heute Intendant der Berliner Festspiele ist.

04.07.2001
Autorin Anna Breitenbach erhält für Debüt Thaddäus Troll-Preis 2001

Die Schriftstellerin Anna Breitenbach erhält für ihren Debüt-Roman "Fremde Leute" den Thaddäus-Troll-Preis 2001. Die Jury des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden- Württemberg lobte die "ganz eigenwillige literarische Tonlage" der 1952 in Esslingen geborenen Autorin. Für die Übergabe des mit 10 000 Mark (etwa 5100 Euro) dotierten Preises wurde am Mittwoch in Stuttgart noch kein Termin genannt.
In ihrem Werk "Fremde Leute" schildert Breitenbach aus der Sicht eines Kindes in knappen Kapiteln eine Familiengeschichte aus den 50er Jahren. Die in Italien lebende Schriftstellerin fängt dabei den "Charakter der Nachkriegszeit und den bittersüßen Hauch einer Kindheit in einer Familie kleiner Leute ein", heißt es in der Begründung der Jury weiter.

04.07.2001
Vom Kran zur Sirene: Tübinger Literaturpreis mit ausgefallenem Motto

Unter einem ausgefallenen Motto steht der 12. Würth-Literaturpreis der Poetikdozentur an der Universität Tübingen: Gesucht sind Texte zum Thema "Die Geschichte vom Lastkran, der eine Schiffssirene sein wollte". Wie die Dozentur am Mittwoch mitteilte, wurde das Motto vom Dozenten und Autoren Peter Rühmkorf erdacht. Die Auszeichnung ist mit 15 000 Mark (7670 Euro) dotiert.
Texte in Prosa und Lyrik können bis zum 19. September an folgende Adresse geschickt werden: Poetikdozentur/Würth-Literaturpreis, Postfach 21 03 54, 72026 Tübingen. Rückfragen per Fax an 07071 / 4 99 13 (Cornelie Ueding) oder telefonisch unter 07071 / 29 7 29 07 (Prof. Jürgen Wertheimer).

04.07.2001
Rainer Merkel erhält Literatur-Förderpreis der Ponto-Stiftung

Der Autor Rainer Merkel erhält den mit 25 000 Mark dotierten Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto- Stiftung. In der Begründung der Stiftung in Frankfurt heißt es, Merkels Roman "Das Jahr der Wunder" zeige ohne Vorurteile, aber mit Ironie einen Ausschnitt aus der heutigen wirtschaftsorientierten Gesellschaft. Die Stiftung vergibt jedes Jahr einen Förderpreis an junge Autoren in der Belletristik, die an ihrem ersten Buch arbeiten und besondere literarische Begabung erkennen lassen. Der 1964 in Köln geborene Merkel ist der 20. Preisträger. Die Preisverleihung ist für den Herbst geplant. "Das Jahr der Wunder" erscheint im Oktober im S. Fischer Verlag.

03.07.2001
Künstlerdorf Schöppingen schreibt Stipendien für 2002 aus

Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen hat erneut Stipendien in den Sparten Bildende Kunst und Literatur international ausgeschrieben. Nach Angaben von Pressesprecher Heinz Kock stehen maximal je zwölf Plätze für Künstler und Autoren zur Verfügung. Die Stipendiendauer könne bis zu sechs Monate betragen. Bei der vorangehenden Ausschreibung hatten sich allein um die zwölf Literatur-Plätze 237 Antragsteller bemüht, fast doppelt so viele wie im vorherigen Vergleichszeitraum (120). Mit 500 Bewerbungen um die ebenfalls zwölf Stipendien im Bereich Bildende Kunst hatte die Quote um rund ein Viertel über dem Vergleichsniveau gelegen. Bewerbungsschluss für die neue Bewerbungsrunde ist der 31. Dezember 2001. Die endgültige Auswahl treffen dann im Frühling Kuratorium und Expertenjurys des im Kreis Borken liegenden Künstlerdorfs, das nach außen von Christina Rau vertreten wird. Das vor über zehn Jahren gegründete und in ländlicher Abgeschiedenheit gelegene Künstlerdorf in Schöppingen hat sich zum Ziel gesetzt, oft mittellosen Nachwuchstalenten Gelegenheit zu einer Kreativphase zu geben.

02.07.2001
Adolf Muschg erhält Grimmelshausen-Preis 2001

Der Schweizer Autor Adolf Muschg erhält den Johann Jacob Christoph von Grimmelshausen-Preis 2001 für seinen neuen Roman "Sutters Glück". Die mit 20 000 Mark (knapp 10 000 Euro) dotierte Auszeichnung wird am 20. Dezember feierlich in Renchen (Ortenaukreis) überreicht, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Der Schriftsteller Günter Grass werde die Laudatio halten.
Der Preis wird seit 1993 alle zwei Jahre von den Bundesländern Hessen und Baden-Württemberg sowie den Grimmelshausen-Städten Renchen und Gelnhausen verliehen. Geehrt wird jeweils ein erzählerisches Werk, das "einen bemerkenswerten Beitrag zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte" leistet. Die bisherigen Preisträger waren Ruth Klüger, Alban Nicolai Herbst, Michael Köhlmeier und Robert Menasse.

01.07.2001
25. Bachmann-Preis: Favoriten aus Deutschland setzen sich durch

Die Favoriten aus Deutschland haben sich beim Wettlesen um den 25. Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt durchgesetzt. Michael Lentz, Jenny Erpenbeck und Antje Ravic Strubel, alle drei aus der Bundesrepublik, rissen die Jury mit ihren Lesungen zu einhelligem Lob hin. Gerade die gleichmäßig verteilte Gunst der Juroren machte die Preisvergabe am Sonntag dann doch noch spannend: Mehrere Stichwahlen waren nötig, bis die Preisträger fest standen. Kritisiert wurde bei den 25. Tagen der deutschsprachigen Literatur erneut die Jury selbst.
Bachmann-Preisträger Michael Lentz hatte das Gremium mit seinem Text "Muttersterben" begeistert, in dem der Ich-Erzähler durch den Tod der Mutter in die eigene Vergangenheit zurück geworfen wird. Die aus Autoren, Kritikern und Literaturwissenschaftlern zusammen gesetzte Jury lobte an der Erzählung eine einzigartige Verbindung von "Empfindung und Sprachartistik". Diskret und dennoch genau dringe der Autor in eine existenzielle Seelenlage vor, die sprachlich schwer zu fassen sei.

Den Preis der Jury erhielt Jenny Erpenbeck für die Erzählung "Sibirien", einer Familiengeschichte aus der Nachkriegszeit. Die Autorin werfe damit "mit wenigen Sätzen ein Netz über eine ganze Epoche", urteilte die Jury. Ihr gelinge es, die Katastrope des Jahrhunderts im Mikrokosmos einer Dreiecksgeschichte zu spiegeln. Die Juroren lobten die zurückhaltende und genaue Sprache der Autorin, die bereits mit der "Geschichte vom alten Kind" bekannt geworden ist.
An Antje Ravic Strubels "Märchen von der selbst gewählen Entführung", das mit dem Ernst-Willner-Preis ausgezeichnet wurde, gefiel die "wunderbar spröde Tristesse". Die von Märchenpassagen durchzogene Dreiecksgeschichte in der noch existierenden DDR verbinde einen sinnlichen Erzählstil mit kühler Analyse.
Mit Katrin Askans Novelle "Landläufig", die den 3Sat Preis erhielt, wurde ebenfalls ein Versuch gewürdigt, das Ost-West-Thema aufzugreifen.

Im Verlauf des Wettbewerbs war in diesem Jahr die Jury, die eher sachlich analytisch und beschreibend argumentierte, erneut ins Zentrum der Kritik gerückt. Während man dem Gremium früher vorgehalten hatte, zu emotional und scharf zu argumentieren, wurde der Jury diesmal vorgeworfen, zu wenig Engagement und Temperament zu zeigen. Klagenfurt habe sich vom "Schlachthof in ein Literaturseminar" verwandelt, wurde kritisiert. Fachpublikum wie Zuhörer vermissten übergeordnete Diskussionen um Tendenzen in der Entwicklung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

29.06.2001
Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis an Einar Schleef
Der mit 30 000 Mark dotierte Else-Lasker- Schüler-Dramatikerpreis des Pfalztheaters Kaiserslautern geht in diesem Jahr an den Regisseur und Autor Einar Schleef. Diese Entscheidung der Expertenjury gab am Freitag das Pfalztheater bekannt. Schleef soll als einer der bekanntesten Dramatiker deutscher Sprache für sein Gesamtwerk gewürdigt werden. Den mit 10 000 Mark ausgestatteten Else-Lasker-Stückepreis zur Förderung junger deutschsprachiger Dramatiker erhält Dirk Dobbrow für seine Arbeit "Alina westwärts", die bei Suhrkamp verlegt ist. Sein Stück um die Geschichte einer Hand voll junger und alter Menschen am Rande einer Stadt wird im Juni 2002 am Pfalztheater Kaiserslautern uraufgeführt.
Die Preise erinnern an die in Wuppertal geborene jüdische Schriftstellerin Else Lasker-Schüler, die 1933 vor den Nationalsozialisten nach Jerusalem flüchtete und dort 1945 starb.

28.06.2001
Autorin Barbara Honigmann erhält "Toblacher Prosapreis"

28.06.2001
Ausschreibung: Literaturwettbewerb für Senioren im Internet

26.06.2001
Übersetzer Thomas Reschke ausgezeichnet - 50 000 Mark Preisgeld

26.06.2001
Paul-Celan-Preis für Übersetzer Andreas Tretner

25.06.2001
Wiesbaden vergibt Preis für besten Frauenkrimi

25.06.2001
Ausschreibung: "Glauser"-Preis auch für Kurzkrimis

25.06.2001
TU Chemnitz verleiht Schriftsteller Erich Loest die Ehrendoktorwürde

25.06.2001
Österreicher gewinnt Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts

25.06.2001
Remarque-Friedenspreis geht an weißrussische Autorin

25.06.2001
Milan Kundera erhielt Literaturpreis der Academie francaise

20.06.2001
Sprachwissenschaftler Theodor Ickler erhält Sprachpreis 2001

18.06.2001
Hans Magnus Enzensberger in Italien ausgezeichnet

17.06.2001
Jugendbuchpreis «Buxtehuder Bulle» geht an neuseeländische Autorin

16.06.2001
Zweiter Simenon-Literaturpreis an den Franzosen Gilles Perrault

16.06.2001
Roger M. Fiedler erhält Marlowe-Preis für besten Kriminalroman

16.06.2001
Berliner Schriftsteller Rothmann mit Hermann-Lenz-Preis geehrt

16.06.2001
Heubacher Schüler gewinnen Fremdsprachen-Preis für beste Aufführung

15.06.2001
Preis der SWR-Bestenliste für Katja Lange-Müller

14.06.2001
Theologe Küng erhielt Ernst-Curtius-Preis für Essayistik

12.06.2001
Literaturpreis für rheinland-pfälzischen Autor David Wagner

11.06.2001
Mülheimer Dramatikerpreis für Rene Pollesch - hauchdünne Mehrheit

10.06.2001
Rheinland-Pfalz-Preis ausgelobt - Für Werke über den Rhein

08.06.2001
Schriftsteller Dürrson erhält Eichendorff-Literaturpreis

07.06.2001
Hölderlin-Literaturpreis an Dieter Wellershoff verliehen

07.06.2001
Chinesische Autoren mit Deutsche-Welle-Literaturpreis ausgezeichnet

07.06.2001
Terezia Moira als erste Sylter Inselschreiberin ausgewählt

07.06.2001
Jürgen Habermas erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

07.06.2001
Goldene Goethe-Medaillen an Daniel Barenboim und Peter Stein

07.06.2001
Britische Autorin Doris Lessing erhält Prinz-von-Asturien-Preis

06.06.2001
Hubert-Fichte-Preis 2001 für dänischen Autor Peer Hultberg

01.06.2001
Angela Krauß erhält Thomas-Valentin-Literaturpreis

 


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