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06.08.2001
Förderkreis deutscher Schriftsteller kürt "Buch des
Jahres 2000"
Zum "Buch des Jahres 2000" hat der Förderkreis deutscher
Schriftsteller in Rheinland-Pfalz den Roman "Luftfische"
von Anke Velmeke gekürt. Die 1963 in Olsberg (Hochsauerlandkreis)
geborene Debütantin erhält für ihr Erstlingswerk 3000 Mark. Es handle
sich um die "traurig-akrobatische Geschichte einer Dachdeckerfamilie",
teilte der Verein am Montagabend mit.
03.08.2001
Erster Ernst-Jandl-Preis für Lyrik an Thomas Kling
Thomas Kling wird als erster Dichter mit dem neu geschaffenen Ernst-Jandl-Preis
für Lyrik ausgezeichnet. Der 44-jährige Deutsche soll den mit 200
000 Schilling (14 534 Euro, 28 426 Mark) dotierten Preis der Republik
Österreich am 20. Oktober im Rahmen eines Lyrik-Symposions in der
Steiermark entgegennehmen. Dies gab das Kunststaatssekretariat am
Freitag in Wien bekannt. Die fünfköpfige Jury um Jandls Schreibgefährtin
Friederike Mayröcker nannte Klings in diesem Jahr erschienenen Bände
"Sprachspeicher" und "Botenstoffe" als ausschlaggebend
für ihre Entscheidung. Der Lyriker, der 1957 in Bingen am Rhein
geboren wurde und seit 1994 auf der Raketenstation Hombroich am
Niederrhein wohnt, hat sich seit der Erscheinung seines ersten Gedichtbandes
"erprobung herzstärkender mittel" 1986 als wichtiger Lyriker
im deutschsprachigen Raum etabliert. Er erhielt 1993 den ersten
Else-Lasker-Schüler-Preis für Dichtung und 1997 den Peter-Huchel-Preis.
In seinem Buch "Geschmacksverstärker" (1989) stellt der
Lyriker seinem Wien-Zyklus "arcimboldieisches zeitalter"
ein Widmungsgedicht an Jandl voran.
Neben Mayröcker, die im Oktober den Büchner-Preis erhält, gehören
der Jury die Literaturwissenschaftler Heinz Schafroth und Jörg Drews
sowie die Schriftstellerin Ilma Rakusa und der Autor Alfred Kolleritsch
an. Der Lyrikpreis im Gedenken an Ernst Jandl, der am 9. Juni 2000
im Alter von 74 Jahren gestorben war, wird von der Republik Österreich
gestiftet. Staatssekretär Franz Morak hatte kurz nach dem Tod des
bekannten österreichischen Experimentaldichters die Schaffung eines
solchen Preises angekündigt. Die Auszeichnung soll künftig jährlich
verliehen werden.
03.08.2001
Theaterregisseur Schleef erhält Preis posthum
Der am 21. Juli in Berlin gestorbene Theaterregisseur Einar Schleef
wird den Else Lasker-Schüler-Dramatikerpreis posthum erhalten. Das
teilte der rheinland-pfälzische Kulturminister Prof. Jürgen Zöllner
(SPD) am Freitag in Mainz mit. Der Preis war Schleef von der Stiftung
Rheinland-Pfalz für Kultur verliehen worden. Schleef habe im Frühjahr
auf die Nachricht, eine Jury habe ihm den Preis zuerkannt, hoch
erfreut reagiert und sein Kommen zu der im Herbst in Mainz vorgesehenen
Preisverleihung angekündigt. Die Preisverleihung werde nun im Herbst
posthum im Gedenken an einen großen Unbequemen des Theater stattfinden,
erklärte Minister Zöllner. Der Tod des 57-Jährigen sei ein großer
Verlust für die deutschsprachige Kultur- und Theaterlandschaft.
Die Jury habe ihre Entscheidung zur Vergabe des mit 30 000 Mark
verbundenen Preises mit dem theatralischen Oeuvre Schleefs begründet,
aber auch mit seinem persönlichen Stil, die jeweiligen Texte "bis
zur Unkenntlichkeit verändert" zu haben.
01.08.2001
Höchstdotierter Literaturpreis geht an drei Autoren
Die mit insgesamt 255 000 Mark höchstdotierte Auszeichnung für deutschsprachige
Schriftsteller, der Joseph- Breitbach-Preis, wird in diesem Jahr
an einen Schweizer und zwei deutsche Schriftsteller vergeben. Wie
die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz am Mittwoch
mitteilte, erhalten die Autoren Thomas Hürlimann aus Willerzell
bei Einsiedeln (Schweiz), Ingo Schulze (Berlin) und Dieter Wellershoff
(Köln) jeweils 85 000 Mark. Der seit 1998 verliehene Joseph-Breitbach-Preis
gilt für alle Literaturgattungen und wird nach dem Willen des Koblenzer
Schriftstellers und Mäzens Breitbach (1903-1980) jedes Jahr verdienten
deutschsprachigen Autoren zuerkannt. Die Preise sollen am 28. September
in Mainz vergeben werden. Finanziert wird die Auszeichnung aus dem
Vermögen der Breitbach-Stiftung. Die Arbeiten des 1950 im schweizerischen
Zug geborenen Hürlimann fielen laut Jury von Anfang an dank ihrer
Sprachkraft auf. Bereits sein erstes Prosabuch "Die Tessinerin"
(1981) zeichne sich durch ein Ineinander von Ernst und Witz, Komik
und Satire aus. Hürlimann studierte in Zürich und Berlin Philosophie.
Er schrieb Schauspiele, Drehbücher, Romane und Kurzgeschichten.
Der Träger mehrerer Literaturpreise ist derzeit Gastdozent am deutschen
Literaturinstitut in Leipzig. Dem 1962 in Dresden geborenen Schulze
gelinge es meisterhaft, die großen und kleinen Tragikkomödien des
Alltags zuzuspitzen und poetisch überzeugend darzustellen, heißt
es in der Begründung der Jury. Besonders beeindrucke Schulzes Vielfalt
im künstlerischen Ausdruck. In "33 Augenblicke des Glücks"
(1995) bestechen seine phantastisch-realistischen, teils barock-überbordenden
Erzählungen, in "Simple Storys" (1998) die satte Wirklichkeit,
wie die Jury feststellt. Schulze, der bereits mit dem Alfred-Döblin-Förderpreis
und dem Ernst-Willner-Preis im Ingeborg-Bachmann Wettbewerb ausgezeichnet
wurde, studierte in Jena klassische Philologie und lebt als freier
Autor in Berlin. Wellershoff habe mit seinem "Reichtum an Perspektiven"
in seinen Büchern die Komplexität des Daseins sichtbar gemacht,
so die Jury. Dem 1925 in Neuss Geborenen sei ein umfangreiches und
bedeutendes Lebenswerk, das Literatur als Erkenntnis verstehe, zu
verdanken. Wellersdorf, der in Köln als Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
lebt, studierte nach dem Krieg Germanistik, Kunstgeschichte und
Psychologie in Bonn. Außer Essays, Hörspielen, Drehbüchern und Autobiografien
schrieb er vor allem Romane, Novellen und Erzählungen. Für seinen
im vergangenen Jahr erschienen Roman "Der Liebeswunsch"
erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis. Bisherige Träger des Joseph-Breitbach-Preises
sind: Hans Boesch, Friedhelm Kemp, Brigitte Kronauer (1998), Reinhard
Jirgl, Wolf Lepenies, Rainer Malkowski (1999); Ilse Aichinger, W.
G. Sebald und Markus Werner (2000).
31.07.2001
Der Hamburger Lessing-Preis geht in diesem Jahr an Botho
Strauß
Der Hamburger Senat ehrt den Literaten Botho Strauß mit dem Lessing-Preis.
Wie die staatliche Pressestelle am Dienstag mitteilte, würdigt der
Senat damit "die unbeirrbare Konsequenz, mit der sich der Autor
den Moden und Strömungen des Zeitgeistes widersetzt". Der mit
30 000 Mark dotierte Preis wird alle vier Jahre Autoren und Gelehrten
verliehen, die sich im Sinne Lessings den Maximen der Aufklärung
verpflichtet fühlen. Das Stipendium des Lessing-Preises geht an
den Theaterkritiker der ZEIT, Peter Kümmel. Im Rahmen einer Feierstunde
wird Kultursenatorin Christina Weiss die Preisträger am 3. September
im Kaisersaal des Rathauses würdigen. Botho Strauß selber wird nicht
anwesend sein.
30.07.2001
Friederike Mayröcker erhält Karl-Sczuka-Preis 2001
Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst geht in diesem
Jahr an Friederike Mayröcker. Die 76-jährige Autorin aus Österreich
erhält die vom Südwestrundfunk (SWR) gestiftete und mit 25 000 Mark
dotierte Auszeichnung für das poetische Hörspiel "Das Couvert
der Vögel". Das Werk wurde im Studio Akustische Kunst des Westdeutschen
Rundfunks (WDR) produziert und am 3. Februar vom Sender WDR 3 erstmals
ausgestrahlt. Der Karl-Sczuka-Förderpreis in Höhe von 10 000 Mark
geht an den 1954 geborenen bulgarischen Komponisten Blagomir Alexiev
für seine Produktion "In the End of the Road". Die Preise
werden am 20. Oktober während der Donaueschinger Musiktage vom Vorsitzenden
der Jury, dem Literaturwissenschaftler Klaus Ramm, überreicht. Der
jährlich vergebene Preis wird zum 40. Mal verliehen. Er ist benannt
nach dem Hauskomponisten des damaligen Südwestfunks Baden- Baden
in den Nachkriegsjahren. Mit ihm soll "die beste Produktion
eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien
und Strukturen benutzt", gewürdigt werden. 125 Bewerber aus
26 Ländern hatten insgesamt 92 Werke eingereicht. Das war nach SWR-Angaben
die bisher größte Resonanz auf die öffentliche Ausschreibung dieses
Preises.
27.07.2001
Alexander Kluge erhält Schiller-Gedächtnis-Preis
Der in München lebende Schriftsteller und Filmkünstler Alexander
Kluge erhält den mit 40 000 Mark dotierten Schiller-Gedächtnis-Preis
des Landes Baden-Württemberg. Wie das baden-württembergische Wissenschaftsministerium
am Freitag mitteilte, habe Kluge seine literarische Meisterschaft
mit der jüngsten Buchpublikation «Chronik der Gefühle» eindrucksvoll
bewiesen. Der Schiller-Gedächtnis-Preis ist der bedeutendste Literaturpreis
des Landes Baden-Württemberg und zählt zu den wichtigsten Literaturpreisen
in Deutschland. Staatssekretär Michael Sieber vom Wissenschaftsministerium
sagte am Freitag: «Kluge ist nicht nur ein herausragender Schriftsteller,
er setzt seine Themen als Gesellschafts- und Medienkritiker, Filmemacher
und Fernsehautor auch in den unterschiedlichen Medien dramaturgisch
um. Bisherige Preisträger des Schiller-Gedächtnis- Preises sind
unter anderem Max Frisch, Golo Mann, Friedrich Dürrenmatt und Peter
Handke. Die Auszeichnung wurde 1955 aus Anlass des 150. Todestages
von Friedrich Schiller gestiftet. Neben dem Ehrenpreis wurden von
der Jury zwei jeweils mit 15 000 Mark dotierte Förderpreise an die
jungen Dramaturgen Kristo Sagor und Kai Hensel vergeben. Sagor stammt
aus Stadtoldendorf bei Lübeck. Kai Hensel wurde in Hamburg geboren
und lebt seit 1999 als freier Autor in Berlin. Der baden-württembergische
Kultusminister Peter Frankenberg wird die Preise am 13. November
in Stuttgart überreichen.
27.07.2001
Bayerische Literatur-Förderpreise vergeben
Die Jugendbuchautorin Katrin Stehle, der Schriftsteller Klaus Böldl
und der Autor Fridolin Schley erhalten die diesjährigen staatlichen
Förderungspreise für Literatur. Damit sollen junge, begabte Autorinnen
und Autoren materiell unterstützt und einer breiteren Öffentlichkeit
bekannt gemacht werden, sagte Kunstminister Hans Zehetmair (CSU)
am Freitag in München. Die Preisträger müssen durch literarische
Veröffentlichungen hervorgetreten sein, ihren Wohnsitz in Bayern
haben und dürfen nicht älter als 40 Jahre sein. Die staatlichen
Förderungspreise für Literatur werden seit 1965 jährlich verliehen
und sind mit 10 000 Mark dotiert. Zehetmair wird die Preisträger
am 24. Oktober in der Akademie der Schönen Künste in München im
Anschluss an die Verleihung des Jean-Paul-Preises an Gerhard Polt
auszeichnen. Katrin Stehle (Augsburg) bekommt einen Preis für ihre
Jugendbücher "Jule Windsbraut" und "Tims Briefe".
Seit Beendigung ihres Sozialpädagogik-Studiums lebt und arbeitet
Katrin Stehle in Augsburg und München als Autorin und Schauspielerin
im Kinder- und Jugendtheaterbereich. Klaus Böldl (München) wird
für den Roman "Studie in Kristallbildung" und die Erzählung
"Südlich von Abisko" ausgezeichnet. Böldl arbeitet als
wissenschaftlicher Assistent am Skandinavistik-Institut der Universität
München und übersetzt mittelalterliche isländische Literatur. Fridolin
Schley (München) erhält einen Förderungspreis für sein Erstlingswerk
"Verloren, mein Vater". Schley studiert an der Hochschule
für Fernsehen und Film in München sowie Germanistik, Politik und
Philosophie an der Universität München.
27.07.2001
"kultur aktuell"-Preis für Kieler Liliencron-Dozentur
Den Kulturpreis "kultur aktuell" der Landesbank Schleswig-Holstein
erhält in diesem Jahr die Kieler Liliencron-Dozentur. Damit werde
ein "herausragendes Projekt auf dem Gebiet der Literatur und
Literaturvermittlung" gewürdigt, heißt es in der am Freitag
in Kiel veröffentlichten Begründung. Als einzige Lyrik-Dozentur
Deutschlands habe sie hervorragende kulturelle Leistungen erbracht.
Wann der mit 10 000 Mark dotierte Preis vergeben wird, ist noch
unklar. Die nach dem 1909 gestorbenen Kieler Dichter der frühen
Moderne Detlef von Liliencron benannte Dozentur wird vom Kultusministerium
und einem Kieler Restaurant finanziert. Jährlich wird ein Schriftsteller
eingeladen, um an der Kieler Universität und im Literaturhaus einen
Sommer lang Vorlesungen zu halten. In den vergangenen Jahren waren
die Autoren Doris Runge, Raoul Schrott, Dirk von Petersdorff, Thomas
Rosenlöcher und Harald Hartung berufen worden. Der Kulturpreis der
Landesbank wird seit 1985 jährlich vergeben. Zu den mit "kultur
aktuell" Ausgezeichneten gehörten der Cellist David Geringas,
die Kieler Gesellschaft für akustische Lebenshilfe und die vom Bildhauer
Hans Kock gegründete Stiftung Seekamp.
27.07.2001
Micky Maus-Übersetzerin Erika Fuchs mit Roswitha-Preis geehrt
Die Übersetzerin Erika Fuchs (95) wird heute (Freitag) mit dem Roswitha-Preis
2001 der Stadt Bad Gandersheim (Kreis Northeim) ausgezeichnet. Der
mit 10 000 Mark dotierte Literaturpreis wird Fuchs für die Übersetzung
der bekannten Comicfiguren «Micky Maus und "Donald Duck"
verliehen. Die Übersetzerin habe "der Comicstadt Entenhausen
einen eigenen Sprachkosmos geschaffen", urteilte die Jury
26.07.2001
Neuer Sprachpreis im Raum Saar-Lor-Lux-Trier/Pfalz
Einen neuen Sprachpreis Deutsch- Französisch haben die Industrie-
und Handelskammern (IHK's) der Region Saarland-Lothringen-Luxemburg/Trier/Pfalz
(Saar-Lor-Lux) ausgeschrieben. Der mit insgesamt 8000 Euro (15 646
Mark) dotierte Preis soll Projekte auszeichnen, die sich besonders
der Verbreitung der Zweisprachigkeit in der Region widmen. Das können
Kindergärten, Schulen, Firmen oder andere Organisationen sein. Bewerbungsschluss
bei der IHK Pfalz, Trier oder Saarland ist der 31. Oktober.
24.07.2001
Bayerischer "Jean-Paul-Preis" 2001 für Gerhard
Polt
Gerhard Polt, Schauspieler und Kabarettist, erhält den diesjährigen
Bayerische Literaturpreis. Mit dem nach dem Dichter Jean Paul (1763-1825)
benannten Preis werde "ein bedeutender Satiriker und Menschendarsteller
in der Tradition Nestroys" ausgezeichnet, sagte Bayerns Kunstminister
Hans Zehetmair (CSU) am Dienstag in München. Polts Werk sei wie
das von Karl Valentin nur schwer einer einzelnen Gattung zuzuordnen.
Nach Auffassung der Jury sei es dem Künstler mit "traumwandlerischer
Sicherheit" gelungen, Schlaglichter auf das Wesen der bayerischen
Seele zu werfen. Gerhard Polt wurde am 7. Mai 1942 in München geboren,
arbeitete nach dem Studium der Politikwissenschaften, Geschichte,
Kunstgeschichte und Skandinavistik als Dolmetscher, Übersetzer und
Lehrer in München. 1976 trat er zum ersten Mal mit einem satirischen
Programm auf. Später erhielt er ein Engagement am Berliner Schillertheater.
Bekannt wurde Polt durch seine TV-Sketchreihe "Fast wia im
richtigen Leben", die seit 1978 vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt
und 1980 von der ARD ins Abendprogramm übernommen wurde. Glänzende
Kritiken erhielt Polts Spielfilm "Kehraus" (1986). Im
Frühjahr 1985 brachten Polt und sein Team im Münchner Residenztheater
"Die Exoten" heraus, ein Stück über den Heimatausverkauf
im Voralpenland, bei dem Polt seine erste Theaterrolle spielte.
Sein Kinofilm "Man spricht deutsch" (1988) nahm sich der
Urlaubsfreuden und -leiden des deutschen Kleinbürgers an. Ein -
auch vom Standpunkt der literarischen Kritik aus gesehener - großer
Erfolg gelang Polt als Autor von "Diridari - Münchner G'schichten
vom und ums große Geld" an den Münchner Kammerspielen. Ebenfalls
an den Kammerspielen brachte Polt 1993 das Stück "Tschurangrati"
heraus, das in der deutschen Botschaft eines afrikanischen Landes
spielt. Der mit 25 000 Mark dotierte "Jean-Paul-Preis"
wird in diesem Jahr zum 10. Mal verliehen. Unter den bisherigen
Preisträgern sind Friedrich Dürrenmatt, Botho Strauß, Günther de
Bruyn und Herbert Rosendorfer. Kunstminister Zehetmair wird den
Preis 2001 am 24. Oktober in der Bayerischen Akademie der Schönen
Künste verleihen.
23.07.2001
Neuer Internationaler Buchpreis "Corine" für höchste
Qualität
Der Verband Bayerischer Verlage hat einen neuen Buchpreis in Leben
gerufen. Unter der Schirmherrschaft von Bayerns Ministerpräsident
Edmund Stoiber (CSU) soll der "Corine - Internationaler Buchpreis"
erstmals im November in München verliehen werden. Mit der undotierten
"Corine", eine der kostbarsten Rokoko-Figur aus Nymphenburger
Porzellan von Franz Anton Bustelli, sollen herausragende Werke und
Leistungen im Bereich Buch prämiert werden. Der "Buch-Oscar"
soll jährlich im Rahmen einer großen Fernseh-Gala überreicht werden.
Die Auszeichnung soll in neun Kategorien vorgenommen werden: Je
zwei Belletristik-, Sachbuch und Sonder-Preise, ein Preis für Illustriertes
Sachbuch und ein Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.
Unter den neun Juroren zur Auslobung der Preisträger sind die Schauspielerin
Sunnyi Melles, der Buchgroßhändler Heinrich Hugendubel, der Literaturkritiker
Thomas Widmer und die Kulturchefin beim Fernsehen des Bayerischen
Rundfunks, Sabine Scharnagel.
23.07.2001
Frank Günther erhält den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis
Der in Rot an der Rot lebende Frank Günther erhält in diesem Jahr
den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis. Verliehen wird die
mit 20 000 Mark dotierte Auszeichnung am 27. September in der Wieland-Stadt
Biberach an der Riß. Wie Ragni Maria Gschwend, die Präsidentin des
Freundeskreises zur internationalen Förderung literarischer und
wissenschaftlicher Übersetzungen am Montag in Freiburg weiter mitteilte,
wird Günther für die herausragende Übersetzung der Komödie "Verlorene
Liebesmüh" von William Shakespeare geehrt. Günther widmet sich
seit rund 30 Jahren der Übersetzung Shakespeares und arbeitet an
einer Gesamtedition der Bühnenstücke.
Die nach dem ersten Shakespeare-Übersetzer Christoph Martin Wieland
benannte Auszeichnung wird seit 1979 alle zwei Jahre für wechselnde
Gattungen ausgeschrieben. Finanziert wird der Preis durch das Ministerium
für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden- Württemberg. Bisherige
Preisträger waren Fritz Vogelgsang, Heinz Riedt, Klaus Reichert,
Karl Dedecius, Gerd Henniger, Renate Orth- Gutmann, Holger Fliessbach,
Birgitta Kicherer, Berthold Zilly, Christa Schuenke und Maja Pflug.
23.07.2001
30 000 Mark Stipendien für Thüringer Schriftsteller
Das Kunstministerium hat fünf Arbeitsstipendien im Volumen von insgesamt
30 000 Mark (15 300 Euro) an Thüringer Autoren vergeben. Die diesjährigen
Stipendiaten sind Gabriele Stötzer (Erfurt), Kerstin Jentzsch (Bad
Liebenstein), Heide Haßkerl (Mühlhausen), York Sauerbier (Weimar)
und Günter Gerstmann (Jena), teilte das Ministerium am Montag mit.
Stötzer erhält 12 000 Mark für ihr Buchprojekt "Die bröckelnde
Festung", Jentzsch 8000 Mark für die Arbeit an dem Theaterstück
"Iphigenie in Pankow". Ein Romanprojekt von Haßkerl wird
mit 4000 Mark gefördert. Sauerbier und Gerstmann bekommen jeweils
3000 Mark für das Romanprojekt "Der durstige Mann" beziehungsweise
für das Vorhaben "Abschied und Begegnung". Mit dem Stipendium
können sich Autoren über einen längeren Zeitraum ausschließlich
ihrem literarischen Werk widmen, ohne dabei mit einem anderen Beruf
ihren Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Gefördert werden Autoren,
die in Thüringen leben oder deren literarische Vorhaben einen besonderen
Bezug zu Thüringen haben. Vor allem junge Autoren sollen nach Aussage
von Kunstministerin Dagmar Schipanski (CDU) in ihrem Schaffen ermutig
werden.
20.07.2001
Lyrikdebütpreis für Österreicherin Corinna Soria
Die Österreicherin Corinna Soria erhält den diesjährigen Lyrikdebütpreis.
Die mit 10000 Mark (5100 Euro) dotierte Auszeichnung werde der 1962
in Salzburg geborenen Autorin für ihren Gedichtsband "Briefe
nach Welfare Island" verliehen, teilte das Literarische Colloquium
am Freitag mit. Der Preis soll Soria am 14. September in Berlin
verliehen werden. Die Laudatio hält der Schriftsteller Adolf Endler.
Soria studierte in Wien Romanistik. Bereits für ihren Debütroman
"Leben zwischen den Seiten" erhielt sie den Rauriser Literaturpreis
2001. Träger des alle zwei Jahre verliehen Lyrikdebütpreises, mit
dem junge Autoren unterstützt werden sollen, sind neben dem Literarischen
Colloquium die Kultur-Stiftung der Deutschen Bank und die Kester-
Haeusler-Stiftung.
20.07.2001
Niederrheinischer Literaturpreis für Ulrich Peltzer
Der in Berlin lebende Schriftsteller Ulrich Peltzer erhält in diesem
Jahr den Niederrheinischen Literaturpreis. Die von der Stadt Krefeld
vergebene Auszeichnung ist mit 10 000 Mark verbunden, teilte ein
Sprecher der Stadt am Freitag mit. Peltzer, 1956 in Krefeld geboren,
werde für sein bisheriges Gesamtwerk geehrt. Der Preis soll am 2.
Dezember in der Niederrheinstadt überreicht werden. Seinen ersten
Erfolg hatte der Autor, der seit 1975 in Berlin wohnt, 1987 mit
seinem Roman "Die Sünden der Faulheit". Der 1995 erschienene
Großstadtroman "Stefan Martinez" werde von der Kritik
an die Seite der Werke Alfred Döblins und Heimito von Doderers gestellt,
sagte der Stadtsprecher. Zuletzt veröffentlichte Peltzer den politischen
Roman "Alle oder keiner" als Beschreibung seiner Generation.
Der Autor liefert in seinen Werken nach Einschätzung der Jury zwar
kein "vorzeigbares Ergebnis" der Auseinandersetzung mit
der Welt. Wer aber an "den Mühen der Erinnerung" teilnehmen
möchte, der werde durch die Bücher Peltzers "reich belohnt".
20.07.2001
Kölner Autor Jürgen Becker erhält Uwe-Johnson-Preis 2001
Der Kölner Schriftsteller Jürgen Becker erhält in diesem Jahr den
mit 25 000 Mark (12 800 Euro) dotierten Uwe-Johnson-Preis. Der 69-jährige
Becker wurde von einer Jury unter 96 Bewerbern aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz ausgewählt und vom Kuratorium bestätigt,
sagte der Vorsitzende der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft,
Carsten Gansel, der dpa am Freitag in Neubrandenburg. Mit dem Preis
soll an das Schaffen von Uwe Johnson (1934-1984) erinnert werden,
der in in seinen Romanen unter anderem das Auseinanderleben der
Menschen in beiden deutschen Staaten nach 1945 beschreibt. Die Auszeichnung
wird alle zwei Jahre von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft
und dem Neubrandenburger "Nordkurier" vergeben. Becker
erhält den Preis für seinen Roman "Aus der Geschichte der Trennungen".
Er beschreibe darin auf hervorragende Weise den Einfluss der verschiedenen
politischen Systeme auf das Leben der Menschen bis ins Kleinste,
erklärte Gansel. Becker ist der fünfte Preisträger. Einen Sonderpreis
von 10 000 Mark (5130 Euro) erhielten die Drehbuchautoren für die
Verfilmung von Johnsons "Jahrestage", Christoph Busch
und Peter Steinbach. Der Preis wird am 29. September anlässlich
der Uwe-Johnson-Tage übergeben.
19.07.2001
Kranichsteiner Literaturpreis für Wilhelm Genazino
Der mit 40 000 Mark dotierte Kranichsteiner Literaturpreis geht
an den Heidelberger Autor Wilhelm Genazino. Dies gab der Deutsche
Literaturfonds am Donnerstag in Darmstadt bekannt. Der 1943 geborene
Genazino werde damit für sein Gesamtwerk, insbesondere für seinen
1999 erschienenen Roman "Die Kassiererinnen" geehrt.
Das New-York-Stipendium des Literaturfonds wurde dem 1962 geborenen
Lyriker Norbert Hummelt aus Köln zugesprochen, der zuletzt den Gedichtband
"zeichen im schnee" vorgelegt hat. Er wird für zweieinhalb
Monate im Deutschen Haus untergebracht und erhält 5000 Dollar "Taschengeld".
Beide Preise werden am 23. November in Leipzig verliehen.
17.07.2001
Hoch dotierter Wissenschaftspreis für US-Philosophen Rorty
Der amerikanische Philosoph und Autor Richard Rorty (69) erhält
den erstmals vergebenen "Meister Eckhart- Buchpreis" der
Düsseldorfer Identity Foundation. Die Auszeichnung ist mit 50 000
Euro (knapp 98 000 Mark) verbunden, teilte die Stiftung am Dienstag
mit. Bei der Verleihung am 3. Dezember in Berlin werde der Philosoph
Jürgen Habermas die Laudatio auf seinen US-Kollegen halten. Rorty,
in New York geboren, wurde mit zahlreichen Vorträgen auch in Deutschland
bekannt. Er verbinde bei seiner "philosophischen Grundlagenforschung"
amerikanischen Pragmatismus mit Argumenten insbesondere der deutschsprachigen
Denktradition, hieß es in der Jurybegründung. Sein schriftstellerisches
Werk steche durch "Prägnanz, Vielseitigkeit, Gesprächsfähigkeit
und Witz hervor". Die Arbeiten Rortys, der auch Gastprofessuren
in Frankfurt und Heidelberg inne hatte, habe eine weite Ausstrahlung
auf die Humanwissenschaften und das "ethisch-politische Selbstverständnis
der Gegenwart", urteilt die Stiftung, die 1998 von Margret
und Paul J. Kothes, dem Gründer einer Düsseldorfer Agentur für "Unternehmenskommunikation"
(Kothes Klewes), ins Leben gerufen worden ist.
17.07.2001
Johannes-Saß-Preis 2001 an Sprachwissenschaftlerin aus Westfalen
Für ihre Verdienste um die westmünsterländische Mundart wird die
Germanistin Elisabeth Piirainen ausgezeichnet. Die 58 Jahre alte
gebürtige Hannoveranerin bekommt den von der Volksbank Uelzen-Bevensen
gestifteten, mit 4 000 Mark dotierten Johannes-Saß-Preis am 15.
September im Rahmen der jährlichen Tagung für Niederdeutsch in Bad
Bevensen (Kreis Uelzen), sagte am Dienstag ein Sprecher der Stadt.
Piirainen gab zuletzt die zweibändige "Phraseologie der westmünsterländischen
Mundart" heraus.
16.07.2001
Oldenburger "Anna Thye" ist Niedersächsische Buchhandlung
des Jahres
Kulturminister Thomas Oppermann (SPD) hat den Oldenburger Buchladen
"Anna Thye" als "Niedersächsische Buchhandlung des
Jahres 2001" ausgezeichnet. Das mehr als 200 Jahre alte Geschäft
zeichne sich durch sein breites Angebotsspektrum, hervorragende
Buchpräsentationen und ein gelungenes Veranstaltungsprogramm aus,
teilte das Ministerium am Montag in Hannover mit. Der Preis ist
mit 10 000 Mark (etwa 5100 Euro) dotiert und wurde erstmals 1999
vergeben.
14.07.2001
Peter Härtling erhält Jugendliteraturpreis
Der Autor Peter Härtling erhält für sein kinderliterarisches Gesamtwerk
den mit 20 000 Mark (10 200 Euro) dotierten Sonderpreis des Deutschen
Jugendliteraturpreises. Der Romancier und Lyriker hat nach Meinung
der Jury die deutschsprachige Kinderliteratur der vergangenen 30
Jahre maßgeblich geprägt. "Er ist ein Botschafter der Humanität,
auch ein Utopist, der für ein gelingendes Zusammenleben der Menschen
wirbt."
Der im jährlichen Wechsel an deutsche Autoren, Illustratoren und
Übersetzer vom Bundesfamilienministerium vergebene Preis wird am
11. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verliehen, teilte der
Arbeitskreis für Jugendliteratur in München mit.
13.07.2001
Günter Grass erhielt Viadrina-Preis - Beitrag für Verständigung
Der Schriftsteller Günter Grass hat am Freitag den Viadrina-Preis
der gleichnamigen Europa-Universität in Frankfurt (Oder) erhalten.
Die Hochschule würdigt damit die besonderen Verdienste des Literatur-Nobelpreisträgers
um die deutsch-polnische Verständigung. Der mit 5000 Mark dotierte
Preis wurde zum dritten Mal vergeben. Bisherige Preisträger waren
der Übersetzer Karl Dedecius und der polnische Journalist Adam Michnik.
Michnik hielt die Laudatio für den in Danzig geborenen Grass
13.07.2001
Landespreis für Deutsche Sprache und Literatur verliehen
Der Landespreis für Deutsche Sprache und Literatur ist an insgesamt
22 Gymnasiasten aus Baden- Württemberg verliehen worden. Schülerinnen
und Schüler der Oberstufe sollten mit Essays und Reportagen dazu
angeregt werden, sich intensiver mit ihrer Muttersprache auseinander
zusetzen, sagte Kultusstaatssekretär Helmut Rau bei der Preisverleihung
am Freitag in Stuttgart.
Als Preis hatten die Schüler ein viertägiges Seminar geschenkt bekommen,
wobei sie die Möglichkeit zu Begegnungen mit Persönlichkeiten aus
Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur hatten. "Es ging uns
um die Begegnungen, der Preis ist immateriell", sagte ein Sprecherin
des Kultusministeriums. Insgesamt hatten sich rund 400 Schüler mit
einem Aufsatz beworben. Themen war unter anderem "Umgang von
Menschen mit ihrer Zeit" oder "Cappuccino - ein Besuch
im Lieblingscafe". Das Kultusministerium veranstaltet den Wettbewerb
jährlich mit dem Ziel, besonders begabte Schüler zu fördern. Die
Preisträger können sich zur Aufnahme in die Studienstiftung des
Deutschen Volkes bewerben.
12.07.2001
Jan Philipp Reemtsma hält Friedenspreis-Laudatio auf Habermas
Der Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Jan
Philipp Reemtsma, hält die Laudatio auf den diesjährigen Friedenspreis-Träger
Jürgen Habermas. Das teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels
am Donnerstag in Frankfurt mit. Der Philosoph und Soziologe Habermas
erhält die Auszeichnung während der Buchmesse im Oktober in der
Frankfurter Paulskirche.
11.07.2001
Hubert-Fichte-Literaturpreis für dänischen Autor Peer Hultberg Der
in Hamburg lebende dänische Schriftsteller Peer Hultberg erhält
in diesem Jahr den Hubert-Fichte-Preis. Das habe der Senat auf Empfehlung
einer unabhängigen Jury beschlossen, teilte die Kulturbehörde der
Hansestadt am Mittwoch mit. Der Romancier und Bühnenautor, Slawist
und Psychoanalytiker sei ein Künstler von europäischen Rang, dem
es gelungen sei, die verloren gegangene Einheit der Welt als Werk
der Literatur zu rekonstruieren, hieß es in der Begründung der Preisrichter.
Die Auszeichnung wird am 18. Juli 2001 im Hamburger Rathaus überreicht.
Der mit 15 000 Mark (7670 Euro) dotierte Preis wird alle drei Jahre
für besondere literarische Leistungen an Autoren vergeben, die in
ihrem Schaffen eine Beziehung zu Hamburg erkennen lassen.
Hultberg, am 8. November 1935 in Wangede (Dänemark) geboren, unterrichtete
polnische Literatur in London und lebt seit 1984 in Hamburg, wo
er als Psychoanalytiker tätig ist. Für "Die Stadt und die Welt"
erhielt er den Nordischen Literaturpreis 1993 und den hamburgischen
"Irmgard-Heilmann-Preis" 1997. Sein jüngstes Werk ist
der Erzählband "Spurweiten" (1997).
11.07.2001
Tucholsky-Preis 2001 für Harry Pross
Der Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik wird in
diesem Jahr dem Berliner Wissenschaftler und Schriftsteller Harry
Pross verliehen. Die mit 10 000 Mark dotierte Auszeichnung wird
ihm am 7. Oktober im Deutschen Theater in Berlin überreicht, teilte
die Tucholsky-Gesellschaft mit. Der 1923 geborene Pross habe einen
unschätzbaren Beitrag zur Humanisierung der Gesellschaft geleistet,
heißt es in der Begründung der Jury unter Vorsitz von Walter Jens
zur Preisverleihung. Damit werde ein Publizist gewürdigt, "der
parteilich, aber niemals parteiisch argumentiert und, als Sachwalter
der Aufklärung, mit Kurt Tucholsky den Geist des Widerspruchs und
die Beharrlichkeit teilt".
11.07.2001
Kleist-Preis für Berliner Autorin Judith Hermann
Der Kleist-Preis 2001 geht an die junge Berliner Schriftstellerin
Judith Hermann. Überreicht wird der 31-Jährigen die mit 40 000 Mark
(20 450 Euro) dotierte Auszeichnung am 24. November im Deutschen
Theater in Berlin, teilte der Präsident der Heinrich- von-Kleist-Gesellschaft,
der Kölner Literaturprofessor Günter Blamberger, mit. Die Laudatio
hält der Herausgeber der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit",
Michael Naumann.
11.07.2001
Portugiesischer Dichter Eugenio de Andrade erhält den Camoes-Preis
Der portugiesische Dichter Eugenio de Andrade ist mit dem angesehenen
Camoes-Literaturpreis ausgezeichnet worden. Der 78-Jährige habe
sein Werk ständig erneuert und seine Leser immer wieder überrascht,
hob die Jury nach Presseberichten in Lissabon hervor. Der Preis
gilt als wichtigste Auszeichnung der portugiesischsprachigen Literatur
und ist mit umgerechnet 120 000 Mark (61 000 Euro) dotiert. Er wird
seit 1988 von den Regierungen Portugals und Brasiliens vergeben.
De Andrade ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Poeten Portugals.
Bekannt wurde er 1948 mit der Gedichtsammlung "As maos e os
frutos" (Die Hände und die Früchte). Im Mittelpunkt seines
Werkes steht die "elementare Welt". Erde, Wasser, Licht
und Wind müssen nach seinen Worten in einem Gedicht zum Ausdruck
kommen. Der Preis ist nach dem großen portugiesischen Dichter Luis
Vaz de Camoes (1524-1580) benannt und soll im September in Brasilien
überreicht werden.
09.07.2001
Spanischer Autor Enrique Vila-Matas erhält "Romulo-Gallegos"-Preis
Der spanische Schriftsteller Enrique Vila-Matas ist mit dem
angesehenen lateinamerikanischen "Romulo- Gallegos"- Romanpreis
ausgezeichnet worden. Die internationale Jury in Caracas sprach
dem 53-Jährigen die Auszeichnung am Freitag für sein zehntes Buch,
"El viaje vertical" (Die vertikale Reise), zu. Die mit
60 000 Dollar (fast 140 000 Mark) dotierte Ehrung soll am 2. August
in der Hauptstadt Venezuelas überreicht werden.
Der aus Barcelona stammende Vila-Matas ist nach Javier Marias der
zweite spanischer Autor, der die Auszeichnung erhält. Der "Romulo-
Gallegos"-Preis wird seit 1967 alle zwei Jahre vergeben. In
dem prämierten Roman geht es um die "verlorene Generation"
jener Spanier, denen während der Franco-Diktatur (1939-1975) als
Republikaner der Zugang zu Kultur und Ausbildung verwehrt worden
war.
08.07.2001
Kleist-Förderpreis 2001 für Nachwuchsautorin Katharina Schlender
Die in Berlin lebende Autorin Katharina Schlender erhält in
diesem Jahr den mit 15 000 Mark dotierten Kleist-Förderpreis für
junge Dramatiker. Die Auszeichnung wird im Rahmen der bis zum 15.
Juli dauernden Kleist-Festtage vergeben.
Die 1977 in Neubrandenburg geborene Schlender wird für ihr noch
nicht aufgeführtes Stück "Trutz" ausgezeichnet. Es handelt
von einem Mann, der aus dem zwanghaft harmonischen Alltag als trauriger
Ausbrecher in die weite Welt zieht. Mit dem Förderpreis ist die
Uraufführung verbunden: "Trutz" soll am 27. Januar 2002
an den Vereinigten Bühnen Krefeld-Mönchengladbach herauskommen.
Die junge Autorin hat mehrfach Auszeichnungen erhalten, unter anderem
Jugendtheaterpreise in Baden-Württemberg und in Thüringen.
130 Autoren hatten sich um den zum sechsten Mal verliehenen Preis
beworben. Vergeben wird die Auszeichnung von der Dramaturgischen
Gesellschaft Berlin und der Stadt Frankfurt (Oder), Geburtsort des
Dichters Heinrich von Kleist.
06.07.2001
Domenico Starnone gewinnt "Premio Strega" - Panne beim
Radio
Domenico Starnone (57), italienischer Schriftsteller und Journalist,
ist in Italien mit dem renommierten Literaturpreis Premio Strega
ausgezeichnet worden. Er habe den mit 10 Millionen Lire (umgerechnet
10 000 Mark/5100 Euro) dotierten Preis für seinen Roman "Via
Gemito" erhalten, berichtete das italienische Fernsehen am
Freitag. Kommentatoren in Rom meinten, der gebürtige Neapolitaner
habe sich überraschend gegen seinen "Rivalen" Vincenzo
Cerami durchgesetzt. "Via Gemito" erzählt die Geschichte
eines Bahnangestellten. Überzeugt, ein großer Maler zu sein, erträgt
er sein Schicksal nicht und lässt seinen Frust an Frau und Kindern
aus. "Ein Roman mit Ironie und elender Alltäglichkeit, mit
Fantasie und Schmerz", kommentierten Zeitungen.
Eine peinliche Panne unterlief nach der Bekanntgabe des Gewinners
einem italienischen Radiosender: Er strahlte in der Frühsendung
einen vorbereiteten Bericht aus, in dem Vincenzo Cerami als Sieger
genannt wurde. Der Premio Strega gilt als einer der wichtigsten
Literaturpreise in Italien und wird seit 1947 jedes Jahr an einen
zeitgenössischen italienischen Autor verliehen.
06.07.2001
Wettbewerb um 125 Jahre alte Novelle von Mark Twain
Eine 125 Jahre alte Novelle, mit der Mark Twain einst vergeblich
zu einem literarischen Wettbewerb zwischen Amerikas Schriftstellern
aufforderte, wird jetzt erstmals wieder veröffentlicht. Diesmal
wollen nach Angaben der Zeitung "USA Today" vom Freitag
mehr als 700 Amateur- und Profischreiber eigene Versionen von "A
Murder, a Mystery and a Marriage" einreichen. Die Kurzgeschichte
erscheint in der Juli/August-Ausgabe des Magazins "Atlantic".
Der damalige Herausgeber, William Dean Howells, hatte zugestimmt,
Twains Novelle sowie alle Novellen zu veröffentlichen, die andere
amerikanische Autoren auf der Basis des Twainschen Handlungsstrangs
schreiben würden. Es zeigte jedoch niemand Interesse, sich mit dem
Meister der Erzählprosa zu messen. Unter den nun angekündigten Versionen
des alten Twain-Stücks soll eine Jury renommierter Schriftsteller
im Oktober die besten drei auswählen.
06.07.2001
Sachsen unterstützt Dichter und Übersetzer mit Stipendien
Sachsen will sich auch im kommenden Jahr um Dichter und Übersetzer
aus dem Freistaat kümmern. Freiberufliche Autoren können Arbeits-
und Reisestipendien erhalten, teilte das Staatsministerium für Wissenschaft
und Kunst am Freitag in Dresden mit. Die Arbeitsstipendien sind
monatlich mit 1100 Euro (2151,41 Mark) dotiert und werden bis zu
einem Jahr gewährt. Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiges
Kuratorium, dem Schriftsteller, Übersetzer, Literaturwissenschaftler
und Bibliothekare angehören. Auch Schriftsteller aus anderen Bundesländern
können sich für eine solche Förderung bewerben - allerdings muss
ihr Schaffen einen Bezug zu Sachsen haben. Erstmals sind die Stipendien
auch für Studenten des Deutschen Literaturinstitutes Leipzig möglich.
06.07.2001
Rowohlt-Stiftung verleiht drei Übersetzerpreise
Der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis für Übersetzungen angelsächsischer
Literatur wird in diesem Jahr an Melanie Walz verliehen. Sie erhält
den mit 30 000 Mark (15 338 Euro) dotierten Preis für ihre Übertragungen
klassischer und zeitgenössischer englischer Literatur, insbesondere
für ihre Übersetzungen von Werken der Schriftstellerin A.S. Byatt,
teilte die Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung am Freitag in Berlin
mit. Insgesamt verleiht die Stiftung unter dem Vorsitz des früheren
Kulturstaatsministers Michael Naumann zum zehnten Mal drei Übersetzerpreise
während der Frankfurter Buchmesse im Herbst. Den mit 20 000 Mark
dotierten Jane Scatcherd-Preis erhält Renate Schmidgall. Er wurde
ihr für ihre Übersetzungen von Romanen, Essays und Gedichten zeitgenössischer
polnischer Schriftsteller, insbesondere des in Danzig lebenden Pawel
Huelle, zugesprochen.
Der ebenfalls mit 20 000 Mark dotierte Paul Scheerbart-Preis, der
für Lyrikübersetzungen vergeben wird, geht in diesem Jahr an Martin
von Koppenfels, der damit für seine Neuübertragung des Gedichtzyklus
"Poeta en Nueva York" (Dichter in New York) von Federico
Garcia Lorca ausgezeichnet wird. Der Verleger Heinrich Maria Ledig-Rowohlt
war selbst Übersetzer, der unter anderem die Theaterstücke von Harold
Pinter und Gedichte von John Updike ins Deutsche übertrug. Seine
Idee, einen Preis für Übersetzer angelsächsischer Literatur zu stiften,
wurde nach seinem Tod 1992 verwirklicht. Zu den Preisträgern der
vergangenen Jahre gehörten unter anderen Walter Boehlich, Thomas
Piltz, Karin Graf und Joachim Sartorius, der heute Intendant der
Berliner Festspiele ist.
04.07.2001
Autorin Anna Breitenbach erhält für Debüt Thaddäus Troll-Preis 2001
Die Schriftstellerin Anna Breitenbach erhält für ihren Debüt-Roman
"Fremde Leute" den Thaddäus-Troll-Preis 2001. Die Jury
des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden- Württemberg
lobte die "ganz eigenwillige literarische Tonlage" der
1952 in Esslingen geborenen Autorin. Für die Übergabe des mit 10
000 Mark (etwa 5100 Euro) dotierten Preises wurde am Mittwoch in
Stuttgart noch kein Termin genannt.
In ihrem Werk "Fremde Leute" schildert Breitenbach aus
der Sicht eines Kindes in knappen Kapiteln eine Familiengeschichte
aus den 50er Jahren. Die in Italien lebende Schriftstellerin fängt
dabei den "Charakter der Nachkriegszeit und den bittersüßen
Hauch einer Kindheit in einer Familie kleiner Leute ein", heißt
es in der Begründung der Jury weiter.
04.07.2001
Vom Kran zur Sirene: Tübinger Literaturpreis mit ausgefallenem Motto
Unter einem ausgefallenen Motto steht der 12. Würth-Literaturpreis
der Poetikdozentur an der Universität Tübingen: Gesucht sind Texte
zum Thema "Die Geschichte vom Lastkran, der eine Schiffssirene
sein wollte". Wie die Dozentur am Mittwoch mitteilte, wurde
das Motto vom Dozenten und Autoren Peter Rühmkorf erdacht. Die Auszeichnung
ist mit 15 000 Mark (7670 Euro) dotiert.
Texte in Prosa und Lyrik können bis zum 19. September an folgende
Adresse geschickt werden: Poetikdozentur/Würth-Literaturpreis, Postfach
21 03 54, 72026 Tübingen. Rückfragen per Fax an 07071 / 4 99 13
(Cornelie Ueding) oder telefonisch unter 07071 / 29 7 29 07 (Prof.
Jürgen Wertheimer).
04.07.2001
Rainer Merkel erhält Literatur-Förderpreis der Ponto-Stiftung
Der Autor Rainer Merkel erhält den mit 25 000 Mark dotierten Literaturförderpreis
der Jürgen-Ponto- Stiftung. In der Begründung der Stiftung in Frankfurt
heißt es, Merkels Roman "Das Jahr der Wunder" zeige ohne
Vorurteile, aber mit Ironie einen Ausschnitt aus der heutigen wirtschaftsorientierten
Gesellschaft. Die Stiftung vergibt jedes Jahr einen Förderpreis
an junge Autoren in der Belletristik, die an ihrem ersten Buch arbeiten
und besondere literarische Begabung erkennen lassen. Der 1964 in
Köln geborene Merkel ist der 20. Preisträger. Die Preisverleihung
ist für den Herbst geplant. "Das Jahr der Wunder" erscheint
im Oktober im S. Fischer Verlag.
03.07.2001
Künstlerdorf Schöppingen schreibt Stipendien für 2002 aus
Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen hat erneut Stipendien in den
Sparten Bildende Kunst und Literatur international ausgeschrieben.
Nach Angaben von Pressesprecher Heinz Kock stehen maximal je zwölf
Plätze für Künstler und Autoren zur Verfügung. Die Stipendiendauer
könne bis zu sechs Monate betragen. Bei der vorangehenden Ausschreibung
hatten sich allein um die zwölf Literatur-Plätze 237 Antragsteller
bemüht, fast doppelt so viele wie im vorherigen Vergleichszeitraum
(120). Mit 500 Bewerbungen um die ebenfalls zwölf Stipendien im
Bereich Bildende Kunst hatte die Quote um rund ein Viertel über
dem Vergleichsniveau gelegen. Bewerbungsschluss für die neue Bewerbungsrunde
ist der 31. Dezember 2001. Die endgültige Auswahl treffen dann im
Frühling Kuratorium und Expertenjurys des im Kreis Borken liegenden
Künstlerdorfs, das nach außen von Christina Rau vertreten wird.
Das vor über zehn Jahren gegründete und in ländlicher Abgeschiedenheit
gelegene Künstlerdorf
in Schöppingen hat sich zum Ziel gesetzt, oft mittellosen Nachwuchstalenten
Gelegenheit zu einer Kreativphase zu geben.
02.07.2001
Adolf Muschg erhält Grimmelshausen-Preis 2001
Der Schweizer Autor Adolf Muschg erhält den Johann Jacob Christoph
von Grimmelshausen-Preis 2001 für seinen neuen Roman "Sutters
Glück". Die mit 20 000 Mark (knapp 10 000 Euro) dotierte
Auszeichnung wird am 20. Dezember feierlich in Renchen (Ortenaukreis)
überreicht, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Der Schriftsteller
Günter Grass werde die Laudatio halten.
Der Preis wird seit 1993 alle zwei Jahre von den Bundesländern Hessen
und Baden-Württemberg sowie den Grimmelshausen-Städten Renchen und
Gelnhausen verliehen. Geehrt wird jeweils ein erzählerisches Werk,
das "einen bemerkenswerten Beitrag zur künstlerischen Auseinandersetzung
mit der Zeitgeschichte" leistet. Die bisherigen Preisträger
waren Ruth Klüger, Alban Nicolai Herbst, Michael Köhlmeier und Robert
Menasse.
01.07.2001
25. Bachmann-Preis: Favoriten aus Deutschland setzen sich durch
Die Favoriten aus Deutschland
haben sich beim Wettlesen um den 25. Ingeborg-Bachmann-Preis in
Klagenfurt durchgesetzt. Michael Lentz, Jenny Erpenbeck und Antje
Ravic Strubel, alle drei aus der Bundesrepublik, rissen die Jury
mit ihren Lesungen zu einhelligem Lob hin. Gerade die gleichmäßig
verteilte Gunst der Juroren machte die Preisvergabe am Sonntag dann
doch noch spannend: Mehrere Stichwahlen waren nötig, bis die Preisträger
fest standen. Kritisiert wurde bei den 25. Tagen der deutschsprachigen
Literatur erneut die Jury selbst.
Bachmann-Preisträger Michael Lentz hatte das Gremium mit seinem
Text "Muttersterben" begeistert, in dem der Ich-Erzähler
durch den Tod der Mutter in die eigene Vergangenheit zurück geworfen
wird. Die aus Autoren, Kritikern und Literaturwissenschaftlern zusammen
gesetzte Jury lobte an der Erzählung eine einzigartige Verbindung
von "Empfindung und Sprachartistik". Diskret und dennoch
genau dringe der Autor in eine existenzielle Seelenlage vor, die
sprachlich schwer zu fassen sei.
Den Preis der Jury erhielt Jenny
Erpenbeck für die Erzählung "Sibirien", einer Familiengeschichte
aus der Nachkriegszeit. Die Autorin werfe damit "mit wenigen
Sätzen ein Netz über eine ganze Epoche", urteilte die Jury.
Ihr gelinge es, die Katastrope des Jahrhunderts im Mikrokosmos einer
Dreiecksgeschichte zu spiegeln. Die Juroren lobten die zurückhaltende
und genaue Sprache der Autorin, die bereits mit der "Geschichte
vom alten Kind" bekannt geworden ist.
An Antje Ravic Strubels "Märchen
von der selbst gewählen Entführung", das mit dem Ernst-Willner-Preis
ausgezeichnet wurde, gefiel die "wunderbar spröde Tristesse".
Die von Märchenpassagen durchzogene Dreiecksgeschichte in der noch
existierenden DDR verbinde einen sinnlichen Erzählstil mit kühler
Analyse.
Mit Katrin Askans Novelle
"Landläufig", die den 3Sat Preis erhielt, wurde ebenfalls
ein Versuch gewürdigt, das Ost-West-Thema aufzugreifen.
Im Verlauf des Wettbewerbs war
in diesem Jahr die Jury, die eher sachlich analytisch und beschreibend
argumentierte, erneut ins Zentrum der Kritik gerückt. Während man
dem Gremium früher vorgehalten hatte, zu emotional und scharf zu
argumentieren, wurde der Jury diesmal vorgeworfen, zu wenig Engagement
und Temperament zu zeigen. Klagenfurt habe sich vom "Schlachthof
in ein Literaturseminar" verwandelt, wurde kritisiert. Fachpublikum
wie Zuhörer vermissten übergeordnete Diskussionen um Tendenzen in
der Entwicklung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
29.06.2001
Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis
an Einar Schleef
Der mit 30 000 Mark dotierte Else-Lasker- Schüler-Dramatikerpreis
des Pfalztheaters Kaiserslautern geht in diesem Jahr an den Regisseur
und Autor Einar Schleef. Diese Entscheidung der Expertenjury gab
am Freitag das Pfalztheater bekannt. Schleef soll als einer der
bekanntesten Dramatiker deutscher Sprache für sein Gesamtwerk gewürdigt
werden. Den mit 10 000 Mark ausgestatteten Else-Lasker-Stückepreis
zur Förderung junger deutschsprachiger Dramatiker erhält Dirk Dobbrow
für seine Arbeit "Alina westwärts", die bei Suhrkamp verlegt
ist. Sein Stück um die Geschichte einer Hand voll junger und alter
Menschen am Rande einer Stadt wird im Juni 2002 am Pfalztheater
Kaiserslautern uraufgeführt.
Die Preise erinnern an die in Wuppertal geborene jüdische Schriftstellerin
Else Lasker-Schüler, die 1933 vor den Nationalsozialisten nach Jerusalem
flüchtete und dort 1945 starb.
28.06.2001
Autorin
Barbara Honigmann erhält "Toblacher Prosapreis"
28.06.2001
Ausschreibung: Literaturwettbewerb
für Senioren im Internet
26.06.2001
Übersetzer
Thomas Reschke ausgezeichnet - 50 000 Mark Preisgeld
26.06.2001
Paul-Celan-Preis
für Übersetzer Andreas Tretner
25.06.2001
Wiesbaden vergibt
Preis für besten Frauenkrimi
25.06.2001
Ausschreibung: "Glauser"-Preis
auch für Kurzkrimis
25.06.2001
TU
Chemnitz verleiht Schriftsteller Erich Loest die Ehrendoktorwürde
25.06.2001
Österreicher
gewinnt Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts
25.06.2001
Remarque-Friedenspreis
geht an weißrussische Autorin
25.06.2001
Milan
Kundera erhielt Literaturpreis der Academie francaise
20.06.2001
Sprachwissenschaftler
Theodor Ickler erhält Sprachpreis 2001
18.06.2001
Hans Magnus
Enzensberger in Italien ausgezeichnet
17.06.2001
Jugendbuchpreis
«Buxtehuder Bulle» geht an neuseeländische Autorin
16.06.2001
Zweiter Simenon-Literaturpreis
an den Franzosen Gilles Perrault
16.06.2001
Roger M. Fiedler erhält
Marlowe-Preis für besten Kriminalroman
16.06.2001
Berliner Schriftsteller
Rothmann mit Hermann-Lenz-Preis geehrt
16.06.2001
Heubacher
Schüler gewinnen Fremdsprachen-Preis für beste Aufführung
15.06.2001
Preis der SWR-Bestenliste für Katja Lange-Müller
14.06.2001
Theologe Küng
erhielt Ernst-Curtius-Preis für Essayistik
12.06.2001
Literaturpreis
für rheinland-pfälzischen Autor David Wagner
11.06.2001
Mülheimer
Dramatikerpreis für Rene Pollesch - hauchdünne Mehrheit
10.06.2001
Rheinland-Pfalz-Preis
ausgelobt - Für Werke über den Rhein
08.06.2001
Schriftsteller Dürrson
erhält Eichendorff-Literaturpreis
07.06.2001
Hölderlin-Literaturpreis
an Dieter Wellershoff verliehen
07.06.2001
Chinesische Autoren
mit Deutsche-Welle-Literaturpreis ausgezeichnet
07.06.2001
Terezia Moira als erste
Sylter Inselschreiberin ausgewählt
07.06.2001
Jürgen Habermas
erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
07.06.2001
Goldene Goethe-Medaillen
an Daniel Barenboim und Peter Stein
07.06.2001
Britische
Autorin Doris Lessing erhält Prinz-von-Asturien-Preis
06.06.2001
Hubert-Fichte-Preis
2001 für dänischen Autor Peer Hultberg
01.06.2001
Angela Krauß
erhält Thomas-Valentin-Literaturpreis
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