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08.06.2001
Schriftsteller Dürrson erhält Eichendorff-Literaturpreis
Der Schriftsteller und Übersetzer
Werner Dürrson erhält den diesjährigen Eichendorff-Literatur-Preis.
Die mit 10 000 Mark dotierte Auszeichnung würdige «die grenzüberschreitende
Wirksamkeit» des Autors, teilte die Gesellschaft für Literatur und
Kunst «Der Osten» am Freitag mit. Der Preis soll am 30. September
in Wangen (Allgäu) überreicht werden. Dort erinnert ein Museum an
den Dichter Eichendorff (1788-1857).
Der 1932 in Schwenningen/Neckar
geborene Dürrson lebt als freier Schriftsteller in Oberschwaben
und Paris. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem mehrere
Gedichtbände sowie die Werke «Der verkaufte Schatten. Rumänische
Elegien/Rumänisches Tagebuch» (1997) und «Pariser Spitzen» (2001).
Als Übersetzer hat sich Dürrson unter anderem mit den Schriftstellern
Arthur Rimbaud, Rene Char und Henri Michaux befasst.
Der Eichendorff-Literaturpreis
wurde erstmals 1923 von der Eichendorff-Stiftung vergeben. Seit
1956 ist der Wangener Kreis in Verbindung mit der Stiftung Kulturwerk
Schlesien und der Stadt Wangen für die Vergabe zuständig. Zu den
bisherigen Preisträgern gehört Peter Härtling.
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