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16.06.2001
Roger M. Fiedler erhält Marlowe-Preis für besten Kriminalroman
Der Münchner Roger M. Fiedler
erhält den Marlowe-Preis 2001 der Raymond Chandler-Gesellschaft
für den besten deutschsprachigen Kriminalroman des vergangenen Jahres.
Ausgezeichnet wurde der 1961 in Castrop-Rauxel geborene Autor für
seinen Krimi «Dreamin' Elefantz» (Rotbuch-Verlag). Der Roman sei
ein Kleinod in der derzeitigen Krimi-Leselandschaft und -wirklichkeit;
stilistisch überzeugend und realsatirisch motiviert treibe Fiedler
die Handlung voran und verlange von seinem Leser mehr als nur reines
Mitlesen, teilte William Adamson von der Ulmer Gesellschaft am Samstag
mit.
Der undotierte Preis ist
nach dem Krimi-Autor Raymond Chandler (1988-1959) benannt. Die 1992
in Deutschland, Großbritannien und den USA gegründete Gesellschaft
vergibt seitdem den «Marlowe» für den besten Kriminalroman und die
beste Kriminalgeschichte in deutscher Sprache. Preisträger waren
unter anderen Annette Döbrich, Carmen Kern, Horst Eckert, Jürgen
Alberts und Tatjana Kruse.
Fiedler studierte Physik
und arbeitete als S-Bahnschaffner, Programmierer, Sekretär im Erzbischöflichen
Jugendamt, im Messebau und in der Verpackungsindustrie. Er siedelte
die Handlung von «Dreamin' Elefantz» in seinem Wohnort München an.
Zuvor hatte Fiedler die Stücke «Eisenschicht» und «Sushi, Ski und
schwarze Sheriffs» geschrieben.
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