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Peter
Härtling wurde am 13. November 1933 in Chemnitz
geboren. 1946 zog er nach Nürtingen. Von 1967
bis 1973 war Peter Härtling Cheflektor, ab 1968
Sprecher der Geschäftsleitung des S. Fischer Verlages
in Frankfurt. Seit 1973 arbeitet Härtling als
freier Schriftsteller. Im Wintersemester 1983/84
war er Dozent für Poetik an der Universität in
Frankfurt/Main, im Wintersemester 1993/94 Dozent
für Poetik am Mozarteum in Salzburg. Peter Härtling
lebt mit seiner Familie in Mörfelden-Waldorf.
Der Autor ist Mitglied des Verbandes deutscher
Schriftsteller (VS), des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik,
der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der
Literatur, der Berliner Akademie der Künste und
der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
in Darmstadt. 1985 wurde er als Vertreter der
Evanglischen Kirche in Hessen und Nassau in die
Synode der EKD gewählt.
Peter Härtling erhielt u.a. den Kritikerpreis
(1965), den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt
Bad-Homburg (1987), den Andreas-Gryphius-Preis
der Künstlergemeinde Esslingen (1990) und wurde
Ehrensenator der Universität Tübingen (1988).
1994 verlieh ihm das Land Baden-Württemberg den
Titel eines Professors. Im Januar 1995 erhielt
Peter Härtling das Bundesverdienstkreuz und war
Stadtschreiber in Mainz. 1996 wurde Peter Härtling
mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille für seine Verdienste
als Demokrat ausgezeichnet und erhielt die Karl-Preusker-Medaille
für die Deutsche Literaturkonferenz.
Zu Härtlings Werken zählen u.a. "Zwettl - Nachprüfungen
einer Erinnerung" (1976), "Waiblingers Augen"
(1987), "Der Wanderer" (1988), "Schubert" (1992),
"Bozena" (1994), "Schumanns Schatten" (1996) und
"Große, kleine Schwester" (1998). Außerdem veröffentlichte
Peter Härtling Kinderbücher. .
(©
2001 Pressedienst Landkreis Waldshut)
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