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"Man
kann leicht machen, dass arme Leute wie Schelme
aussehen."
(aus "Die Verlobten" von Alessandro
Manzoni)
Ein
bedeutender italienischer Romantiker
Alessandro
Manzoni wurde am 7. März 1785 als Sohn von
Donna Giulia Manzoni (geborene Marchesa Beccaria)
und Pietro Manzoni in Mailand geboren.
1792
trennten sich seine Eltern. Manzoni verbrachte
seine ersten Jugendjahre im Kapuzinerkloster von
Merate, Lugano und einer Klosterschule in Mailand.
Schon mit 16 Jahren schrieb er die erste Sonette.
1805
begleitete er seine Mutter nach Paris. Dort verkehrte
er in literarischen Salons, machte Bekanntschaft
mit Intellektuellen und Künstlern und schrieb
Gedichte. Unter anderem lernte er den Philologen
Fauriel kennen, der ihm die Lektüre von Shakespeare
näherbrachte.
1808
heiratete Manzoni Henriette Blondel. Ein Jahr
später wurde seine Tochter geboren.
1810 kehrte die Familie nach Italien zurück.
Dort arbeitete er zunächst an kirchlichen
Gedichten und einer Tragödie. Später
widmete sich Manzoni dann dem Roman Die Verlobten,
den er seit der Ersterscheinung im Jahre 1827
immer wieder überarbeitete, bis er 1842 mit
der endgültigen Fassung zufrieden war.
1837,
nach dem Tod seiner ersten Frau, heiratete er
Terresa Borri.
Seit Erscheinen des Romans Die Verlobten
erhielt Manzoni bis zu seinem Tode immer wieder
Auszeichnungen und Ehrenämter von Akademien
und Institutionen. Nach der Befreiung der Lombardei
von der österreichischen Herrschaft wurde
er Ehrenpräsident des "Istituto Lombardo".
1860 wurde er Senator und 1872 zum Ehrenbürger
der Stadt Rom ernannt.
Am 22. Mai
1874 starb Manzoni im Alter von 89 Jahren in Mailand.
Verdi verfasste anlässlich des Todes des
Schriftstellers Alessandro Manzoni ein Requiem.
(©
2003 Ulf Großmann für all-around-new-books.de)
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