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„Vertrauen
Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und mißtrauen
Sie denen, die sie gefunden haben.“
Erfolg
mit dem Drang nach Freiheit
André Gide wurde am 22.11.1869 als Sohn
eines Professors in Paris geboren. Er wurde von
seiner Mutter und seiner Tante streng puritanisch
erzogen. Schon in der Schulzeit beschloss Gide,
sich der Kunst zu widmen. So begann er schon in
seiner Jugend mit dem Schreiben.
1891
lernte er Paul Valery kennen und schloss sich
dem Symbolistenkreis um Mallarmé an.
1893 unternahm er zur Heilung seiner Tuberkulose
eine Reise nach Algerien und Tunesien, wo er mit
Oscar Wilde zusammentraf. In dieser Zeit erkannte
er wahrscheinlich seine homosexuellen Neigungen.
Trotzdem heiratete er 1895 seine Cousine Madeleine
Rondeaux.
1897 erscheint sein Roman „Uns nährt
die Erde“. Und wie in seinen meisten anderen
Werken spielt die Freiheit des Individuums eine
wichtige Rolle.
1909 war er Mitbegründer der Zeitschrift
"La Nouvelle Revue Francaise", die die
französische Literatur dieser Zeit stark
beeinflusste. In dieser Zeit erschien auch sein
Roman „Die enge Pforte“. 1914 veröffentlicht
er das Buch „Die Verliese des Vatikan“.
Mit
fünfundfünfzig Jahren brach er mit seiner
Frau und bekannte sich offen zu seiner Homosexualität.
1926 erschien sein erzählerisches Meisterwerk
„Die Falschmünzer“.
Anfang der dreißiger Jahre sympathisierte
er mit den Kommunisten. 1936 kehrte er von einer
Reise in die UdSSR enttäuscht zurück.
Seine Eindrücke erschienen unter dem Titel
„Zurück aus Sowjet-Russland“.
1947
erhielt André Gide den Nobelpreis für
Literatur.
Drei Jahre später, am 19.02.1951 starb er
in Paris.
1952 wurde sein Werk von der katholischen Kirche
auf den Index verbotener Bücher gesetzt.
(©
2003 Ulf Großmann für all-around-new-books.de)
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