|
Eli
Amir wurde 1937 in Bagdad geboren und emigrierte
mit seinen Eltern und seinen Geschwistern 1950
nach Israel, lebte zunächst in einem Auffanglager
und danach drei Jahre im Kibbuz Mishmar Ha'Emeq.
Er ging alleine, 17-jährig, nach Jerusalem und
arbeitete als Botenjunge für den israelischen
Premierminister David Ben-Gurion, besuchte die
Abendschule, studierte an der Hebrew University
of Jerusalem, diente in der Armee und wurde zu
einem der wichtigsten Vermittler zwischen Juden
und Arabern. Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 wurde
er Berater des Premierministers für arabische
Angelegenheiten in Ostjerusalem und arbeitete
eng mit Shimon Peres und Jizchak Rabin zusammen.
Heute ist Eli Amir der Generaldirektor der Abteilung
zur Eingliederung von Jugendlichen in der Jewish
Agency und lehrt an der Ben Gurion Universität.
Eli Amir veröffentlichte mehrere Romane, die in
Israel alle zu Bestsellern wurden. Er wurde für
sein literarisches Werk mehrfach ausgezeichnet
und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern
Israels. In Deutschland kennt man ihn spätestens
seit dem großen Erfolg seines Romans "Der Taubenzüchter
von Bagdad".
(Quelle:
BLT Verlag)
Bibliografie -
Eine Auswahl seiner Bücher:
Der
Taubenzüchter von Bagdad (1998, 2000)
Shauls
Liebe (2000)
|