|
"Die
Übersetzung zerstört die Seele der Sprache."
Einer
der bedeutendsten spanischen Lyriker und Dramatiker
Der spanische Lyriker und Dramatiker Federico
Garcia Lorca wurde am 5. Juni 1898 als Sohn eines
Großbauern bei Granada geboren.
1917 begann er, Philosophie und Jura zu studieren.
Während dieses Studiums zog er von Granada
nach Madrid. In der spanischen Hauptstadt lernte
er Luis Bunuel, Salvador Dali und Juan Ramón
Jiménez kennen. Er begann, erste Dramen
zu schreiben.
1927
gelang ihm sein erster Theatererfolg mit dem Drama
"Mariana Pineda".
Im Jahre 1928 veröffentlichte er den Gedichtband
"Zigeunerromanzen".
1929 - 1930 hielt er sich in New York und Kuba
auf. In dieser Zeit entstanden zahlreiche surrealistische
Gedichte.
Wieder
in Spanien übernahm er die Leitung einer
Wanderbühne, die spanische Klassiker in Provinzstädten
aufführte. Er schrieb einige seiner wichtigsten
Stücke, wie "Yerma" und "Bluthochzeit".
Sein letztes Drama sollte "Bernarda Albas
Haus" sein.
Zu
Beginn des Spanischen Bürgerkrieges wurde
Garcia Lorca am 19. August 1936 von einem Falangistenkommando
erschossen. Die genauen Umstände, die zu
seinem Tod führten, wurden niemals geklärt.
Mit einer starken poetischen Note hatte Garcia
Lorca die spanische Theaterkunst erneuert und
die spanische Lyrik zu einem Höhepunkt geführt.
(©
2002 Carlo Miller)
|