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Autoren-Portrait/-Biografie - Bibliografie


Frédéric Mistral

geb.

08.03.1830
in Maillane (Frankreich)
gest. 25.03.1914
in Maillane (Frankreich)

 

 

"Seit den Zeiten von Cezanne und van Gogh verzückt das Licht der Provence die Maler; dieses helle, alles durchflutende Licht versöhnt die Gegensätze der provenzalischen Landschaft, schafft ein Imperium der Sonne."

Der französische Schriftsteller Frédéric Mistral wurde am 08.09.1830 als Bauernsohn in Maillane geboren. Er besuchte die höhere Schule in Avignon. Dort traf er mit dem provenzalischen Dichter Roumanille zusammen. Im Anschluss studierte er Jura.
Dann kehrte er nach Maillane zurück. Dort gründete er 1854 mit Roumanille, Gras, Aubanel und anderen die Félibrige-Bewegung* und wurde ihr bekanntester Dichter und Förderer.
Er schrieb zahlreiche Epen, Erzählungen und Gedichte in provenzalischer Sprache. Die meisten seiner Werke übersetzte er selbst ins Französische.

1904 erhielt Frédéric Mistral zusammen mit José Echegaray den Nobelpreis für Literatur. Mistral wurde ausgezeichnet für die Ursprünglichkeit, das Geistreiche und Künstlerische in seiner Dichtung und für seine Werke zur provenzalischen Philologie. Mistral galt als Vorkämpfer einer Neubelebung der provenzalischen Schriftsprache und Dichtung. Er starb am 25.03.1914 in Maillane.

*) Die Felibristen waren sieben französische Dichter, die sich zur Erneuerung der provenzalischen Sprache und Dichtung verbanden.

(© 2002 Carlo Miller)

Bibliografie -
Eine Auswahl seiner Bücher:

Mireia (Versepos) - ein zweibändiges Wörterbuch des Neuprovenzalischen

 

   

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