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"Das
Leben ist gerade so viel wert, als Glueckseligkeit
darin ist."
Ein Sohn Polens
Henryk
Sienkiewicz wurde am 05.05.1846 in Wola Okrzejska
als Sohn verarmter polnischer Landadliger geboren.
Er studierte Jura, Philologie und Medizin. Es
entstanden erste Erzählungen. Später arbeitete
er als Journalist und bereiste die USA, Afrika
und verschiedene europäische Länder. Er schrieb
Erzählungen und Reiseberichte. Sein erster Roman
erschien in einer Zeitschrift.
Seine nationale Romantriologie "Aus Polens alter
Zeit" machte ihn in Polen zu einer Symbolfigur.
Das polnische Volk sah in ihm einen Kämpfer für
die polnischen Selbstständigkeits-forderungen.
In den Jahren 1895-1896 entstand "Quo Vadis",
der Roman aus der Zeit der Christenverfolgung
im römischen Reich, mit dem er die Welt eroberte.
Das Buch wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt,
millionenfach verkauft und flimmerte 1913 zum
ersten mal als Film über die Leinwände. Die bekannteste
Verfilmung ist die Hollywoodproduktion mir Sir
Peter Ustinov in der Hauptrolle.
Später kehrte Sienkiewicz wieder zum nationalpolnischen
Roman zurück und schrieb "Die Kreuzritter".
Für seine großen Leistungen als epischer Schriftsteller
erhielt Sienkiewicz 1905 den Literaturnobelpreis.
Sein realistisch patriotistisches Werk ist geprägt
von der polnischen Geschichte. Mit Ausbruch des
1. Weltkrieges - im Jahre 1914 - ging er in die
Schweiz und organisierte ein Hilfskomitee zur
Unterstützung polnischer Kriegsopfer.
Am 15. November 1916 starb er in Vevey in der
Schweiz. 1924 wurden seine sterblichen Überreste
nach Polen überführt.
(©
2002 Ulf Großmann)
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