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Autoren-Portrait/-Biografie - Bibliografie


Joseph Rudyard Kipling

geb.

30.12.1865
gest. 18.01.1936

 

 

"Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt."

Der Erfinder von Mowgli

Am 30.12.1865 Dezember wurde Joseph Rudyard Kipling als Sohn des englischen Kurators John Lockwood und dessen Frau Alice in Bombay geboren. Die Eltern stammten beide aus christlichen Familien methodistischer Geistlicher.
1871 wurden Rudyard Kipling und seine Schwester Trix von ihren Eltern nach England gebracht, um sie in englischer Tradition erziehen zu lassen.
1877 kam Alice Kipling nach England und nahm ihren Sohn aus dem Heim Southsea. Kipling wurde nun Schüler am United Services College, Westward Ho!, in der Grafschaft Devonshire (England), einer Militärvorbereitungsschule. 1881 verließ er die Schule und kehrte zu seinen Eltern, die jetzt in der Stadt Lahore in Indien lebten, zurück. Dort arbeitete er sieben Jahre als Journalist.
1889 wurde er Auslandskorrespondent für "The Pioneer" und verließ Indien. Bei seiner Rückkehr nach England eilte ihm sein Ruf als Schriftsteller bereits voraus. Innerhalb kurzer Zeit wurde Kipling zu einem der beliebtesten englischen Autoren.

1892 heiratete er Caroline Starr Balestier. Ihre Tochter Josephine wurde im Dezember geboren. Davon inspiriert, begann Kipling mit dem Schreiben von Kindergeschichten. Mit großem Erfolg erschien 1894 die Tiergeschichte "Das Dschungel Buch". Ein Jahr später wurde der zweite Teil des "Dschungel Buches" veröffentlicht.
Die zweite Tochter Elsie wurde 1896 und der Sohn John 1897 geboren. 1899 starb seine Tochter Josephine, was ihn schwer traf.

1902 erschien der Abenteuerroman "Kim". Zusammen mit seinem Zeitgenossen Mark Twain wurde ihm 1907 die Ehrendoktorwürde von der Oxford University verliehen. Im gleichen Jahr erhielt Rudyard Kipling als erster Engländer den Nobelpreis für Literatur.

In vielen seiner Geschichten und Balladen idealisierte er das Britische Empire. Er war überzeugt von der politischen und kulturellen Missionsaufgabe der Kolonialmächte und sah im Kolonialismus eine zivilisatorische Leistung.
Sein Sohn John Kipling wurde im I. Weltkrieg als vermisst gemeldet. Dies traf Kipling ebenfalls schwer. Später engagierte er sich deshalb in der Kriegsgräberführsorge.

Rudyard Kipling starb am 18. Januar 1936 in London.

(© 2002 Ulf Großmann)

Bibliografie -
Eine Auswahl seiner Bücher:

Das Dschungelbuch (TB, ISBN 3-423-70316-4)

Das Dschungelbuch (HC, ISBN 3-401-05255-1)

Kim (HC, ISBN 3-423-12602-7)

Kühne Kapitäne (HC, ISBN 3-251-20184-0)

Meistererzählungen (HC, ISBN 3-7175-1734-1)

Rikki-tikki-tavi (HC, ISBN 3-358-01267-0)

Das zweite Dschungelbuch (HC, ISBN 3-518-22220-1)

 

   

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