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"Allen
Fortschritt verdanken wir den Unzufriedenen. Zufriedene
lieben keine Veränderung."
Ein
großer italienischer Lyriker
Der Lyriker, Kritiker, Übersetzer und Essayist
Salvatore Quasimodo wurde am 20. August 1901 in
Modica (Sizilien) als Sohn eines Eisenbahners
geboren.
Schon in der Schule interessierte er sich für
Literatur.
Nach der Schule besuchte er die technische Hochschule
in Messina und ab 1919 das Polytechnikum in Rom.
Um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, arbeitete
er als technischer Zeichner, als Angestellter
bei einem Schrotthändler und in verschiedenen
anderen Berufen.
1930
veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband
„Wasser und Land“.
In den nächsten Jahren folgten weitere Lyrikbände.
Seine Bekanntheit verdankte er in dieser Zeit
vor allem seinen Übersetzungen griechischer
und römischer Autoren.
Ab
1938 war Quasimodo auch im Verlagswesen tätig.
Seit 1940 arbeitete er als Theaterkritiker für
die Zeitschrift Tempo.
1941 erhielt er einen Lehrstuhl für italienische
Literatur am Mailänder Konservatorium, den
er bis 1968 innehatte.
Im Jahre 1945 trat er der kommunistischen Partei
Italiens bei.
Es folgten weitere Gedichtbände, die durch
soziale und gesellschaftlich engagierte Lyrik
bestachen. 1956 entstand eine bedeutende Abhandlung
über die Dichtung.
1959
erhielt der italienische Dichter den Nobelpreis
für Literatur. Mit
Ungaretti und Montale zählte er zu den wichtigsten
Vertretern des italienischen Hermetismus.
Salvatore
Quasimodo starb am 14.06.1968 in Neapel.
(©
2003 Ulf Großmann für all-around-new-books.de)
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