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Vladimir
Vertlib, Jahrgang 1966, emigrierte 1971 mit seiner
russisch-jüdischen Familie nach Israel und erlebte
eine wahre Odyssee auf der vergeblichen Suche
der Eltern nach einer neuen Heimat im Westen,
die 1981 in Wien endete. Nach einem Studium der
Volkswirtschaftslehre lebt Vertlib seit 1993 als
freier Schriftsteller, Sozialwissenschaftler und
Über-setzer in Salzburg und Wien. 1995 erschien
die autobiogra-fisch gefärbte Erzählung "Abschiebung"
über eine Episode aus dem Leben einer russisch-jüdischen
Emigrantenfamilie. Deren langjährige Irrfahrt
durch den Westen, widersprüch-lichen Erfahrungen
im Kampf um Aufenthaltsgenehmigung, Arbeit und
soziale Anerkennung beschreibt der Roman "Zwischenstationen"
von 1999.
(Quelle:
Robert Bosch-Stiftung, Februar 2001)
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