|
Inhalt:
Viele Jahre ist es her, dass im Südwesten von London
eine Frau unter ungeklärten Umständen ums Leben kam:
In jener regnerischen Nacht fand die junge Mrs. Ranelagh
ihre Nachbarin Ann Butts sterbend am Straßenrand. Mrs.
Ranelagh wird den schrecklichen Verdacht nicht los,
dass die Außenseiterin Annie grausam ermordet wurde.
Und obwohl sie auf eine Mauer der Ablehnung stößt,
lässt sie sich in ihrem Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit
nicht beirren - selbst als ihr eigenes Leben daran zu
zerbrechen droht ...
(© 2001 Goldmann Verlag)
Fazit:
Annie Butts, eine Schwarze mit Tourette-Syndrom, liegt
sterbend am Straßenrand. War es ein Unfall, war
es Mord? Wer in der Graham-Road hat einen Vorteil von
ihrem Tod? Was wusste Annie Butts? Wem konnte sie schaden?
1978
wird Annie Butts getötet. 20 Jahre danach macht
sich Mrs. Ranelagh auf, Annies Tod aufzuklären.
Dies gelingt ihr letztendlich auch ...
Dieser,
in der Ich-Form geschriebene Roman löst sich durch
seine
Erzählart und der benutzten Technik der Rückblenden
sowie der
chronologischen Aufarbeitung der gesammelten Fakten
von anderen Krimis ab. Urkunden, E-Mails und sogar Fotos
werden verwendet, um dem Buch den Anschein einer Dokumentation
zu geben.
Auf
Grund der häufigen, sich teilweise wiederholenden
Rückblenden und auch egozentrischen Erzählweise
ein nicht unbedingt einfach zu lesendes Buch. Ebenso
entsteht der Verdacht, dass hier ein populäres
Thema missbraucht wurde. Der Versuch einer Milieu-studie
ist aus meiner Sicht gescheitert.
(©
2002 Uwe Lamacz für all-around-new-books.de)
******************************************************************************
Sie
haben das Buch gelesen und wollen einen Kommentar
abgeben? Dann bitte hier
entlang ...
|