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Inhalt:
Mord
an einem renommierten Anwalt, der ein gefährliches
Doppelleben geführt hat! Markby ist diesmal über
die Hilfe von Meredith Mitchell besonders froh, denn
die Ermittlungen werden von seinem Kollegen Sergeant
Prescott stark behindert, der sich Hals über Kopf
in die Hauptverdächtige verliebt
Zur
Autorin:
Ann
Granger hat lange im diplomatischen Dienst gearbeitet
und die ganze Welt bereist. Inzwischen lebt sie mit
ihren beiden Söhnen und ihrem Mann in der Nähe
von Oxford.
(©
2004 Bastei Lübbe Verlag)
Buchbesprechung-Rezension:
Die Dauerbrenner
Kriegen
sie sich endlich - oder immer noch nicht? Diese Frage
ist für eingefleischte "Markby und Mitchell"-Fans
ebenso wichtig wie die Frage nach dem Täter. Und
- man ahnt es bereits - auch im elften Band der Serie
wird dieses Geheimnis nicht gelüftet. Dafür
löst das ungleiche Ermittlerpaar den Fall des erschlagenen
Andrew Pellham.
Der
Tote ist ein alter Schulkamerad von Alan Markby und
lebt mit seiner Frau Carla ein geruhsames Leben in Tudor
Lodge in Bamford, in der unmittelbaren Nachbarschaft
von Markby und Mitchell. Beide sind wohlhabend, beruflich
erfolgreich und scheinen eine glückliche Ehe zu
führen. Doch im Laufe der Ermittlungen müssen
Alan und Meredith feststellen, dass ihr Bekannter Andrew
ein Doppelleben führte und eine uneheliche Tochter
namens Kate hat. Die junge Frau wird schnell zur Hauptverdächtigen,
da sie noch am Abend der Tat in Tudor Lodge war, um
endlich offiziell als Mitglied der Familie anerkannt
zu werden. Aber auch Harry, der Tankwart des Ortes,
hat ein Motiv: Zwischen ihm und Pellham gab es Auseinandersetzungen
um ein Grundstück. Und Carla, die einzige Person,
die zur Tatzeit im Haus war: Wusste sie wirklich nichts
vom Doppelleben ihres Mannes? Ein verzwickter Fall,
den Markby auf offiziellem und Meredith auf unkonventionellem
Wege lösen.
Bei Serien sind die einzelnen Bände oft von ganz
unterschiedlicher Qualität. Mit Tote kehren
nicht zurück ist Ann Granger ein Highlight
der Reihe gelungen. Ein guter Plot, eine charmante Nebenhandlung,
eine flott lesbare Sprache. Stimmig ins Deutsche gebracht
von Axel Merz - all das macht aus dem elften Fall von
Markby und Mitchell ein echtes Lesevergnügen. Ein
herrlicher Schmöker - nicht nur für neblige
Novembertage!
(©
2004 Ingrid Ickler für all-around-new-books.de)
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