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Inhalt:
Gary
Paulsen schreibt Bücher voll Poesie, Witz und Charme wie z.B.
"Im Winterzimmer" und "Mein Freund Harold"; oder aber
er thematisiert die Begegnung mit der Wildnis - z. B. mit
Brian oder Foxman. In diesen Büchern findet sich fast schon
ein Antagonismus zwischen Natur und Zivilisation - anders
jetzt in dem neuen Band "Das Geheimnis von Red Horse"
bei Fischer Schatzinsel.
An seinen herausragenden Büchern wollen sich diese zwei Erzählungen
gar nicht messen. Sie verfolgen ein gänzlich anderes Konzept:
Dieser Titel (in den USA in der Reihe "World of Adventure"
erschienen) will Kinder und Jugendlichen mit spannenden Abenteuergeschichten
packen, die wohlportioniert sind. Hier finden sich also eingängige
Abenteuer mit jugendlichen Protagonisten, die so dosiert sind,
dass auch Kinder mit geringer Leseerfahrung am Ball bleiben.
Im vorliegenden Band lösen Will und Sarah das Rätsel um die
Statue von Red Horse und befreien sich - nicht ganz ohne Schwierigkeiten
- noch dazu aus den Fängen übler Räuber in labyrinthischen
Höhlen.
In "Der Schatz von El Patrón" dagegen tauchen Cowboy und Tag
immer wieder nach einem sagenumwitterten Schatz einer gestrandeten
spanischen Galeone - zwischen Haien und Gängstern der übelsten
Machart müssen sie sich bewähren.
Fazit:
Die
Geschichten erfüllen ihren Zweck, Kinder bei der Stange zu
halten, haben aber nicht annähernd die Dichte von Paulsens
anderen Büchern - hier wird auf Action, Spannung, Eindimensionalität
und Klischees gesetzt. Auf jeden Fall aber unterhaltsame Lesekost!
(©
2001 Katja Theiß)
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