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Inhalt:
Stille Nacht und
heilge Nacht weint, wenns geht, nicht!
Sondern lacht! Erich Kästner
Ein Weihnachtslesebuch
mit Anspruch und Niveau
Anregende Dichtung zur Besinnung auf das Fest der Feste
Ergreifende Texte mit Erschließungen und Interpretationen
Es sind die großen Stimmen
der Literatur des 20. Jahrhunderts zum Thema Weihnachten,
die Karl-Josef Kuschel hörbar macht (Thomas Mann, Bert
Brecht, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Else Lasker-Schüler,
Johannes Bobrowski, Ilse Aichinger, Peter Huchel, Heinrich
Böll, Kurt Marti, Erich Fried, Reiner Kunze). Jede dieser
Stimmen bringt etwas in uns zum Klingen, auf das wir an Weihnachten
nicht verzichten möchten. Sei es die Utopie, von der
unsere Welt zuweilen weiter entfernt scheint denn je, sei
es der Blick für die Doppelbödigkeit der Wirklichkeit,
für unsere Inszenierungen und Kulissen gerade an Weihnachten.
Auch die Aufrüttelung aus der Idylle gehört dazu.
Es braucht die Spannung der großen Worte von Frieden,
Freude und Gnade zur Realität ausgegrenzter, zerstörter
Existenz. So kann man auch heute Weihnachten feiern.
Weihnachten in der Literatur des 20. Jahrhunderts.
(©
2004 Patmos Verlag)
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