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Jetzt bestellen: "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort"


Die Original-
ausgabe erschien unter dem Titel
"I et speil, i en gate".

Auch als:
Hardcover
Audio - CD
Audio - MC




 

Jetzt als Taschenbuch

Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort

Autor: Jostein Gaarder
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs

Taschenbuch, 176 Seiten
erschienen: Oktober 2001
dtv
ISBN: 3-423-12917-4
Preis: 7,50 Euro
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Inhalt:
»Sie fuhr aus dem Schlaf. Es mußte schon spät sein, denn im ganzen Haus war es still. Cecilie öffnete die Augen und knipste die Lampe über dem Bett an. Sie hörte eine Stimme, die fragte: ›Hast du gut geschlafen?‹ Wer war das?«

Schneeweiß und unantastbar sitzt der Engel Ariel plötzlich auf der Fensterbank der sterbenden Cecilie. Es ist Weihnachten, und unten im Haus bereitet die Familie alles zum großen Fest vor. Da beginnt Ariel mit der krebskranken Cecilie zu sprechen: über die Schöpfung, den Kosmos und die Sinne, mit denen die Menschen die Schöpfung wahrnehmen. Umgekehrt möchte Ariel von Cecilie alles über das Leben der Menschen wissen, die im Gegensatz zu ihm ja sterbliche Geschöpfe sind. Zum ersten und zum letzten Mal in ihrem Leben sieht sich Cecilie herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken und mit ihrer Vorstellungskraft das zu durchdringen, was Spiegel uns als vertraute Fassade zeigen. Ein unendlicher Kosmos tut sich ihr plötzlich hinter Wörtern und Begriffen auf, den sie nur bruchstückhaft erfassen kann. Und bei aller Unfertigkeit ist sie am Ende trotzdem der Welt und sich selbst ein großes Stück nähergekommen.

(© 2001 dtv)

Fazit:
Cecilie hat Krebs und ist zu schwach, um gemeinsam mit der Familie Weihnachten zu feiern. Sie liegt in ihrem Bett und bekommt Besuch von dem Engel Ariel. Zusammen lernen sie einander kennen: das Kind den Engel und der Bote Gottes den Menschen. Immer wieder führen ihre Gespräche auf den Punkt, woher der Mensch kommt und warum er ist und warum er ist, wie er ist. Diese "aus dem Fell des Hundes" geführte Unterhaltung zwingt (im positiven Sinne) den Leser zu einer verloren gegangenen Beobachterperspektive. Das Hinterfragen und das Erkennen des (eigenen) Seins gehören zu den spannendsten Erfahrungen: "Das Menschenauge ist der Spiegel, wo sich der erschaffende Raum in Gottes Bewusstsein mit dem erschaffenen Raum draußen begegnet."

Zusammenfassend: Mehr als eine traurige und ehrliche Kurz-geschichte. Weit mehr!

(© 2002 Uwe Lamacz für all-around-new-books.de)

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