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Jetzt bestellen:  "Im Land der leeren Häuser"


Die Original-
ausgabe erschien 1992 unter dem
Titel
"The Children of Men".



 

Jetzt als Taschenbuch

Im Land der leeren Häuser

Autorin: P. D. James
Aus dem Englischen von Christa Seibicke

Roman
Taschenbuch, 349 Seiten
erschienen: 2002
Scherz
ISBN: 3-502-51827-0
Preis: 9,90 Euro

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Rückentext:
England im Jahre 2021:
Die Menschheit ist zum Aussterben verurteilt. Weltweit werden keine Kinder mehr geboren. Die Demokratien beginnen zu bröckeln, überall blitzt Despotismus auf. Als der Historiker Faron aus Oxford gegen das Regime aufbegehrt, gerät er über Nacht in eine Welt des Alptraums und des Schreckens.

(© 2002 Scherz Verlag)

Fazit:
Weltweit wurden seit 30 Jahren keine Kinder mehr geboren. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Menschheit ausgestorben sein wird.
In diesem Szenario spielt P. D. James 1992 erschienener Zukunftsroman, der 2002 als Taschenbuchausgabe neu aufgelegt wurde. Dabei ist das Buch nicht nur ein Science Fiction-Roman, sondern auch eine spannende Erzählung, fast ein Krimi. Im ersten Teil des Buches überwiegt der Zukunftsroman, in der zweiten Hälfte der Krimi.

James zeichnet das Bild einer Welt mit veränderten Lebens-einstellungen und einer entsprechend angepassten Gesellschaft. Für beides greift sie Entwicklungen der heutigen Zeit auf und spitzt sie zu. Es ist eine faszinierende Thematik, feinfühlige Analyse und interessante Fortschreibung.
P. D. James entwickelt sowohl Einzelschicksale als auch ein politisches Gesamtportrait. Leider reizt sie ihre Ideen nicht bis zum Schluss aus. Es wirkt fast so, als hätte sie im Laufe des Buches der Mut zur eigenen Vision verlassen. Bloß keine Apokalypse, nein, das Ende muss sogar versöhnlich sein.
Aber das ändert nichts an der großen Stärke des Buches: Es verführt zum Aufblicken von den Seiten, das Buch kurz aus der Hand zu legen, auf dem Balkon eine Zigarette anzuzünden und über die letzten Sätze nachzudenken. Mal kürzer, mal länger, aber öfter als bei den meisten anderen Zukunftsromanen.

PS: Dass Klappendeckeltextverfasser nicht unbedingt das Buch gelesen oder zumindest verstanden haben, zeigt hier die Formulierung "Welt des Alptraums und des Schreckens".

(© 2002 Philip Schreiterer für all-around-new-books.de)

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