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Vom Geist der Weihnacht
Aus einer Erzählung von Charles Dickens wird
ein bezauberndes Musical
Erzählt
wird die Geschichte des hartherzigen Geschäftsmannes Scrooge, der
am Weihnachtsabend Besuch von einem Geist bekommt - seinem verstorbenen
Geschäftspartner und Freund Marley. Gemeinsam mit einem geheimnisvollen
Engel unternehmen die beiden eine Zeitreise durch Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft. Scrooge begegnet seiner Jugendliebe Belle
und erlebt auf traumhafte Weise Szenen aus seiner Jugend. Er sieht,
wie seine übertriebene Habgier die Menschen in Not treibt. Am Ende
siegt die Liebe und Scrooge entscheidet sich, ein neues Leben zu
beginnen.
Mit einfacher Bühnenausstattung
wird die Geschichte von Scrooge erzählt. Dabei blieb man weitestgehend
dem Original von Charles Dickens treu, wenn auch einigen Figuren
andere Handlungen zugesprochen wurden.
Musik und Text sind
wunderbar gelungen. Die Melodien sind eingängig, mal fröhlich, mal
traurig, immer dem Text und der Situation angemessen. Die Liedtexte
machen die Geschichte deutlich, können aber immer noch auf andere
Art verstanden werden. Auch die Mischung aus Sprach- und Liedteil
ist so gewählt, dass beide ihren rechten Platz haben. Die Gespräche
sind kurz genug, um nicht ermüdend zu wirken und die Gesangspassagen
passen zur Handlung.
Es entsteht nicht das Gefühl
"jemand singt, weil es wieder Zeit ist". Nein, es passt
einfach perfekt, dass genau dieses Lied zu genau diesem Zeitpunkt
so gesungen wird und nicht anders.
Nicht nur ein Zuschauer
lachte, schmunzelte und weinte. Es heißt, es sei ein "Musical für
die ganze Familie" - und das stimmt!
Kinder, die alt genug
sind, eine solch lange Vorstellung stillzusitzen, werden die Aufführung
auch verstehen und genießen. Mit den Darstellern steht und fällt
oft eine Vorstellung. Die in der Uraufführung gewählte Besetzung
hat die Standing Ovations und den nicht enden wollenden Applaus
nach der Vorstellung ebenso verdient wie das Produktionsteam.
Wir wünschen diesem
wundervollen Musical viele Besucher und, dass es im kommenden Jahr
zur Weihnachtszeit wieder aufgeführt werden kann.
Christopher Fennel
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