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Der Herr der Ringe
"Die
Welt ist im Wandel" ... - mit dieser verbalen Einleitung beginnt
die Verfilmung des ersten Bandes der fantastischen Trilogie "Der
Herr der Ringe". In den nächsten 3 Stunden wird der Zuschauer
in die Welt der Hobbits, Elben, Zwerge, Menschen, Zauberer, Orks
und anderer Geschöpfe nach Mittelerde entführt.
Dieser erste Teil
handelt vom Zusammenkommen der Gefährten und erzählt die Hintergründe
der Geschichte. Beeindruckende Land-
schaftsaufnahmen wechseln sich mit grandiosen (computer-
erzeugten) Bauwerken ab; düstere Musik und dunkle Bilder kündigen
das Böse an. Monumentale, aber nicht blutrünstige Schlachtszenen
zu Beginn und am Ende verstärken den Gesamteindruck zu diesem Film.
Gelungen ist dem Regisseur
Peter Jackson nicht nur die Adaption des Themas, sondern auch die
Übernahme der kolossalen "fantastischen" Vorstellungen,
die sich wohl jeder Leser bei der Lektüre dieses Buches vorab
gemacht hatte. Ohne sich sklavisch an die Vorlage zu halten, sind
die elementaren und die Handlung tragenden Geschichten wiedergegeben.
Wer sich allerdings
auf den Auftritt von Tom Bombadil gefreut hatte, wurde enttäuscht.
Dieser ist wohl dem Anliegen, den Film kurz zu halten, zum Opfer
gefallen.
Im Kinopolis-Center
im Main-Taunus-Zentrum bei Frankfurt/Main, war in der Nacht vom
18.12. auf den 19.12.2001 alles auf die Premiere ausgelegt. Viele
Anhänger der Tolkien-Geschichte kamen in Verkleidungen, die von
angeklebten Ohren bis hin zu kompletten Rüstungen reichten.
Uwe
Lamacz
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