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Artikel
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KARL ist ein Comic-Held aus dem Rheingau.
Als „Spätlesereiter“ wurde er bekannt. Die Geschichte von
der Entdeckung der Spätlese im Jahre 1775 war sein erstes
Comic-Abenteuer, dem bisher neun weitere folgten. Eberhard
Kunkel, einer der „Väter“ von KARL, hat das Thema des ersten
Comics mittlerweile in einem Bühnenstück verarbeitet.
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Uwe Lamacz war an historischer Stelle und
hat sich das Spektakel angeschaut ...
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Der Spätlesereiter
Ein Comic-Held
wird bühnenreif
Vor 226 Jahren
wurde im Schloss Johannisberg, damals noch ein Kloster in
der gleichnamigen Rheingaugemeinde, die Spätlese "geboren".
Die dazugehörige Geschichte, die schon seit vielen Jahren
als Comic existiert, wird nun in Form eines "MusiKarls", laut
Angaben der Erfinder eine Mischung zwischen Oper und Musical,
dargeboten - und das auch gleich an historischer Stelle. In
dem als Theater hergerichteten Metternichsaal des Schlosses
finden 500 Besucher Platz.
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Unterstützt durch die
Kammer-
philharmonie Rhein-Main wird die Geschichte von Karl,
dem Spätlese-
reiter, erzählt. Karl, ein Winzergehilfe im Kloster
Johannisberg, erhält nach einigen Turbulenzen den Auftrag,
die schriftliche Bestätigung des Fürst-bischofs
von Fulda für den Beginn der Weinlese einzuholen. Aber
sein Widersacher Ferdinand, der die gleiche Frau wie
Karl begehrt, legt ihm zum wiederholten Male einen Hinter-halt.
Aus diesem kann sich der junge Held erst nach zwei Wochen
Gefangenschaft befreien. Zwei
Wochen, in denen die anderen Winzer bereits mit der
Weinlese begonnen haben.
Als Karl endlich fliehen
kann, ist es fast zu spät. Fast zu spät für die Weinlese
und fast zu spät für seine Liebe. Durch glückliche Zufälle
und
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Geschicke wendet sich
aber - nach einem furiosen Finale - alles zum Guten. Die Liebenden
erhalten einander, die Spätlese wird etabliert und der Bösewicht
erhält seine gerechte Strafe.
Basierend auf seinem
Comic "Karl - Der Spätlesereiter" hat Eberhard Kunkel - gemeinsam
mit Holger Pusinelli und Rolf-Werner Discher - das Stück vertont.
Das Trio präsentiert damit eine gelungene Mischung aus historischer
Information und kurzweiliger Unterhaltung. Auch die ausdrucksstarken
Stimmen der Hauptakteure und des harmonischen Chors, gepaart mit
der pointierten Musik und den farbenprächtigen Bühnenbildern
sowie Kostümen, geben dem Stück seine besondere Note und
kommen beim Publikum hervorragend an. Und so ist es auch kein Wunder,
wenn für dieses Jahr bereits alle Vorstellungen ausverkauft
sind.
Bleibt also nur zu
hoffen, dass die anderen Abenteuer von Karl auch "verMusiKARLt"
werden ...
Uwe Lamacz
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"Der Spätlesereiter - DAS MUSIKARL"
Text: Eberhard Kunkel
Musik: Holger Pusinelli/Rolf-Werner
Regie: Hartmut Schottler
Mehr Infos: http://www.ak-verlag-gmbh.de/musikarl/
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