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Der Medienpreis der Stiftung Lesen,
der 2001 zum ersten Mal vergeben wird, möchte
herausragende journalistische Beiträge auszeichnen,
die sich gezielt mit dem Lesen in der modernen
Informations- und Wissensgesellschaft und der
Entwicklung von Medienkompetenz auseinandersetzen.
Das Themenspektrum ist breit angelegt: Eingesandt
werden können Beiträge über das Medienverhalten
von Jugendlichen, über ideenreiche Leseförderungsprojekte,
das Problem des sogenannten "sekundären Analphabetismus"
oder über wissenschaftliche Grundlagen von Sprach-,
Lese- und Medienkompetenz. Der Preis ist offen
für alle journalistischen Darstellungsformen,
die Print- und Online-Medien kennen.
Durch den Preis soll das öffentliche
Bewusstsein über die Bedeutung dieses Themas gefördert
werden, das wie kaum ein anderes auch die Grundlagen
journalistischer Tätigkeit berührt; in einer demokratisch
verfassten Gesellschaft, die des mündigen, entscheidungsfähigen
Bürgers ebenso bedarf wie einer unabhängigen und
fundiert berichtenden Presse. In diesem Sinne
möchte sich die Stiftung Lesen schließlich auch
an der Förderung talentierten Journalistennachwuchses
beteiligen.
Benannt ist der Preis nach dem
im Februar 2000 verstorbenen Publizisten Dietrich
Oppenberg: Der Gründer und langjährige Herausgeber
der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung gilt
unter anderem als einer der wichtigsten Förderer
einer modernen Zeitungs- und Lesekultur und des
publizistischen Nachwuchses in Deutschland.
Der Preis ist mit insgesamt DM
10.000 dotiert, die in Einzelpreise von DM 5.000,
DM 3.000, DM 2.000 aufgeteilt werden können. Daneben
ist ein Sonderpreis möglich. Über die Vergabe
entscheidet eine unabhängige Jury von Publizisten
und Fachwissenschaftlern.
Zur Bewerbung werden Journalistinnen
und Journalisten eingeladen, die nicht älter als
35 Jahre sind. Die Autoren können sich selbst
bewerben; es besteht aber auch die Möglichkeit,
andere Personen mit ihren Beiträgen vorzuschlagen.
Ausgezeichnet werden deutschsprachige
Beiträge, die in Print- resp. Online-Medien publiziert
wurden. Pro Teilnehmer können bis zu drei Beiträge
eingereicht werden; bei den Beiträgen einer Serie
sollte das übergreifende Konzept kurz erläutert
werden. Die vorgeschlagenen Beiträge müssen zwischen
dem 01.01.2000 und dem 31.01.2001 veröffentlicht
worden sein.
Die Abgabefrist der Arbeiten
endet am 30.05.2001 (Eingang bei der unten angegebenen
Adresse). Der Bewerbung ist ein kurzer Lebenslauf
beizufügen mit Beschreibung der derzeitigen Tätigkeit.
Alle Unterlagen sind in doppelter Ausfertigung
einzureichen; sie können nicht zurückgeschickt
werden. Alle Teilnehmer werden jedoch schriftlich
über den Ausgang des Wettbewerbes unterrichtet.
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