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Er
war nicht nur eine renommierte publizistische
Persönlichkeit, sondern auch ein bedeutender Förderer
des publizistischen Nachwuchses: Der 2000 im Alter
von 82 Jahren verstorbene Gründer und langjährige
Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein
Zeitung Dietrich Oppenberg wurde deshalb Namensgeber
für den "Dietrich-Oppenberg-Medienpreis der Stiftung
Lesen für junge Journalisten".
1946 erhielt Oppenberg die Lizenz zur Herausgabe
der Neuen Ruhr-Zeitung in Essen. Jahrzehntelang
engagierte er sich nicht nur als Herausgeber dieser
Zeitung und als Verleger, sondern auch in zahlreichen
anderen Gremien für eine demokratische publizistische
Kultur in Deutschland. Er war unter anderem Gründungsmitglied
des Bundesverbandes der Deutschen Zeitungsverleger
und Sprecher des Deutschen Presserates.
Oppenberg schuf mit dem Versorgungswerk der Deutschen
Presse eine als beispielhaft angesehene Sozialeinrichtung
zur Altersversorgung von Journalisten. Besonders
am Herzen lag ihm aber auch die Verbesserung der
journalistischen Ausbildung, etwa durch die Gründung
der Stiftung Presse-Haus NRZ.
Für seine Verdienste um das Fach Publizistik und
Kommunikationswissenschaft erhielt Oppenberg die
Ehrendoktorwürde und eine Ehrenprofessur. Seine
Motivation für sein vielfältiges Engagement bezog
er aus der Überzeugung, dass Demokratie und freie
Presse sich gegenseitig bedingen. Den Printmedien
maß er dabei besondere Bedeutung zu: "Das gedruckte
Wort bleibt als wichtiger Träger von Informationen
entscheidend. Darum werden Tageszeitung und Buch
eine gute Zukunft haben."
(Quelle:
Stiftung Lesen)
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