|
Inhalt:
Für Paul Lachmann,
Lehrling in Berlin, kommt ein sicherer Job nicht in Frage,
denn seine Sehnsucht nach dem Unbekannten wiegt schwerer als
die Geborgenheit bei der strengen Mutter und dem Stiefvater.
Paul will raus, seinen Traum leben. Nach Afghanistan soll
es gehen. Die Gitarre, mit der er seine Sehnsucht ausdrücken
kann, wird er mitnehmen. So machen sich Paul und sein Freund
Sigi auf den Weg. Sie erleben Hunger und Kälte, Krankheit
und Einsamkeit, kommen aber ihrer Vision - und damit sich
selbst - ganz nah.
Seine bezwingende erzählerische
Kraft gewinnt dieser poetische "Taugenichtsroman"
(Hoffmann) nicht zuletzt aus der biografischen Nähe des
Autors zu seinem Helden.
(©
2000 Ullstein Hörverlag)
Buchbesprechung - Rezension:
Klaus Hoffmann ist ein richtig guter Geschichtenerzähler,
dem man gerne zuhört, vor allem wie hier, wenn er so
lebendig in die Person des Paul schlüpft und seine Erlebnisse
und Gefühle offenlegt. Als Hörer wird man nicht
gedrängt. Man hat noch immer ausreichend Zeit, sich alles
vorzustellen. Und wenn Klaus Hoffmann beispielsweise "kalt"
sagt, dann ist es auch kalt. Sehr sogar.
Besser
kann man mit einer Stimme nicht spielen!
(©
2001 Evelyn Schaust-Weber)
******************************************************************************
Sie
haben das Buch gelesen und wollen einen Kommentar abgeben?
Dann bitte hier
entlang ...
|