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Inhalt:
"Du musst es sehen", sagt Sigi, "ein Land, wie im Märchen.
Vermummte Frauen, Droschken, Pferde, blauer Himmel.
Das frühe Mittelalter." Und Paul denkt: "Warum nicht
ins Mittelalter. Ich habe Zeit. Ich habe sowieso nichts
vor. Es könnte alles nur besser werden."
Freiland nennen sie das Land, Freiland und weites Land,
und sie wissen, dass sie eines Tages losfahren werden.
Hunger und Kälte erleben sie, Krankheit und Einsamkeit,
Streit und Versöhnung, sie verlieren ihr Auto, ihr Geld,
aber sie gewinnen die Erfüllung des Traumes, den Rausch
und die Liebe. Die weite Reise in die Ferne wird sie
schließlich ganz nah zu sich selbst bringen.
Der Schauspieler und Sänger Klaus Hoffmann hat einen
poetischen Abenteuerroman geschrieben. Leidenschaft
und seine Visionen sind sein Thema, Widerstand und Zweifel
aber auch Glück, Zärtlichkeit und Liebe. Er erzählt
von einer Reise ins Anderswo, von Paul, dem Jungen aus
Berlin, den die Sehnsucht treibt, das Unbekannte zu
entdecken.
(©
2000 Ullstein Berlin Verlag)
Buchbesprechung - Rezension:
Klaus Hoffmann kann seine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse
hervorragend in Lieder verpacken. Das wissen seine Fans
nur allzu gut. Ist es dann ein Wunder, wenn man seine
Geschichten mindestens ebenso gut in gedruckten Worten
erzählen kann?
Bei manchen sicherlich, bei ihm nicht.
Na ja, und ob es nur Geschichten sind, das mag dahingestellt
sein. Es scheint, als hätte Klaus Hoffmann in seiner
Romanfigur des Paul Lachmann da jede Menge von seiner
Jugend und vor allem von sich selbst preisgegeben. Und
wenn schon - schön war sie, die Reise in eine andere
Welt. Hochinteressant und tiefgründig - wie auch
seine Lieder, aber alles schwarz auf weiß. Und
für immer zwischen zwei Buchdeckeln - zum Mitreisen
...
(©
2001 Evelyn Schaust-Weber)
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