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Rückentext:
Eine Ermittlung gegen Brunetti? Unmöglich. Zwar geht
es nur um seine Eigentumswohnung und die Baubewilligung,
doch Brunetti muß das Schlimmste befürchten. Als der
zuständige Beamte wenig später von einem Baugerüst stürzt,
weiß Brunetti mit Sicherheit, daß es in diesem Fall
keineswegs nur um seine eigene Wohnung geht. Seine Ermittlungen
führen Brunetti in die venezianische Drogenszene, zu
Wucher und Korruption. Nur "Feine Freunde" können da
noch helfen.
(©
2001 Diogenes Verlag)
Pressestimmen:
"Man liest mit Vergnügen und mit angenehmem
Schauder, man wird sich in Venedig verlieben und in
Zukunft mit anderen Augen sehen." (Margarete
von Schwarzkopf/Norddeutscher Rundfunk, Hannover)
"Die
Spannung steigert sich genußvoll langsam wie die
Menüfolge eines italienischen Mittagessens."
(Stefanie Schild/Abendzeitung, München)
Buchbesprechung - Rezension:
Donna Leon beschreibt sehr eindrucksvoll vor allem die
menschliche Seite des Kommissar Brunetti. So z. B. von
seiner Angst, seine Wohnung zu verlieren, in der er
sich mit seiner Familie seit 20 Jahren wohl fühlt
und wofür er lebt und arbeitet.
Bei
seinen Ermittlungen stößt er auf drogensüchtige,
abhängige junge Menschen, von der Gesellschaft
verachtet, von der eigenen Familie verstoßen.
Menschen, die von niemandem mehr vermisst werden, in
ihrer Hülle noch existent sind, aber eigentlich
schon mehr tot als lebendig. Bei diesen schrecklichen
Seiten seines Berufes sieht er auch immer seine eigenen
Kinder vor sich und empfindet tiefes Mitleid mit diesen
Kreaturen, aber auch die Ohnmacht, nicht wirklich bei
seinen Ermittlungen die Leute dingfest machen zu können,
die dafür verantwortlich sind, dass diese ganze
Kriminalität überhaupt passieren kann.
Die Autorin schildert sehr anschaulich das Venedig "hinter
der schönen Fassade", welches aus gegenseitigen
Gefälligkeiten, aus einer gewissen "Bauernschläue"
und viel Ausdauer besteht, um zum Ziel seiner Wünsche
zu kommen.
Ein sehr unterhaltendes, spannendes Buch, in dem nicht
nur die Kriminalität zum Tragen kommt, sondern
auch sehr viel Gefühl und Psychologie eine Rolle
spielen, wie im wirklichen Leben auch.
(©
2002 Iris Nätebus für all-around-new-books.de)
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