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Rückentext:
Für alle Freunde von Martha Grimes
und Ann Granger
Die
Schriftstellerin Kate Ivory erfährt von ihrer Freundin
Rose, dass deren Mann Theo sie verlassen hat. Theo hat
eine wertvolle Sammlung antiker Emailgefäße
aus Roses Familienbesitz mitgenommen und will sie nicht
wieder hergeben. Rose, finanziell in Bedrängnis,
ist verzweifelt. Kate und ihre Freundinnen beschließen,
die Emailgefäße auf eigene Faust zurückzuholen.
Wie hätten sie auch ahnen können, dass ihr
Diebstahl nur dazu dient, ein viel gravierenderes Verbrechen
zu vertuschen? Denn kurz darauf wird eine von Kates
Freundinnen tot aufgefunden. Kate beschließt,
den Fall selbst zu untersuchen. Ein Wettlauf mit der
Polizei beginnt – und mit einem skrupellosen Mörder
...
(©
2004 Bastei Lübbe Verlag)
Buchbesprechung-Rezension:
Verbrechen
lohnt sich nicht
Normalerweise
führt Kate Ivory ein recht beschauliches Leben.
Die Schriftstellerin lebt in Oxford, schreibt leidlich
erfolgreich historische Romane und verbringt ihre Freizeit
- neben dem morgendlichen Joggen (als Ausgleich zum
Schreibtisch) - mit ihren Freundinnen und ihrem Freund
Andrew. Andrew ist Bibliothekar und braucht viel Ruhe;
an Kate schätzt er weniger ihren Körper als
ihre Küche.
Daher gleicht Kates Plan, mit dem sie ihrer Freundin
Rose helfen will, fast schon einer Revolution. Rose
hat sich von ihrem Mann Theo getrennt, der zu seiner
neuen Freundin gezogen ist. Und alles, was an ihrem
gemeinsamen Hausstand wertvoll war, hat er mitgenommen.
Auch Roses Emailledosen-Sammlung, die ihr Startkapital
für eine Zukunft als Strickdesignerin sein sollte,
hat er sich unter den Nagel gerissen. Alles Bitten hilft
nichts, Theo rückt die Dosen nicht mehr heraus.
Daraufhin beschließen die Freundinnen aus der
Jogginggruppe, Rose auf ungewöhnliche Weise unter
die Arme zu greifen: Sie entwerfen einen Plan, die Dosen
zu stehlen, den sie dann auch erfolgreich in die Tat
umsetzen. Doch zeitgleich mit ihrem Beutezug wird eine
ihrer Freundinnen ermordet! Die anderen sind schockiert
und fürchten, in große Schwierigkeiten zu
geraten. Kates Vorschlag, selbst Ermittlungen zu führen
und den Täter auf eigene Faust zu finden, findet
daher großen Beifall. Ihren Diebstahl wollen sie
der Polizei in jedem Fall verschweigen.
Gesagt,
getan. Yvonne, das Opfer, das Kate bis dato immer sympathisch
war, stellt sich als perfide Erpresserin heraus und
auch im Leben ihrer Freundinnen entdeckt Kate einige
dunkle Geheimnisse. Ist etwa eine von ihnen die Täterin?
Auch Kate selbst gerät in Schwierigkeiten, die
aber weniger mit ihrem Fall, als mit ihrem Liebesleben
zu tun haben. Im Laufe der Ermittlungen lernt sie den
attraktiven Musikwissenschaftler Liam kennen ...
Den Mordfall kann sie schließlich lösen,
ihre verwickelte Beziehung zu Andrew und Liam aber nicht.
Und auch ein neuer Fall wartet schon auf sie!
Mord
in Oxford ist der Auftakt einer Serie um die Schriftstellerin
Kate Ivory. Veronica Stallwood hat mit ihr eine charmante
Ermittlerin geschaffen, deren Lebenssituation interessant
genug ist, um sie auch in den folgenden Bänden
gespannt weiterzuverfolgen. Wie wird wohl ihre Liebesbeziehung
weitergehen? Wird sie tatsächlich mit ihrer Diät
beginnen oder auch weiterhin dem Genuss frönen?
Ihr ist es auch zu verdanken, dass auch der routinierte
Krimileser die ansonsten nicht wirklich spannende Geschichte
interessiert weiter verfolgt und die immer wieder auffällig
platzierten Hinweise auf mögliche Täter eher
belustigt als genervt hinnimmt.
Bleibt
zu hoffen, dass der Plot des nächsten Bandes etwas
raffinierter sein wird und die Autorin ihren Lesern
etwas mehr Kombinationsgabe zutraut!
(©
2004 Ingrid Ickler für all-around-new-books.de)
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