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Inhalt:
Die junge Schriftstellerin Garner Quinn erhält unheimliche
Briefe von einem besessenen Fan. Jeden Tag erreicht
ein Brief ihre Adresse - ein altes Landhaus, in dem
sie mit ihrer Tochter und einer älteren Haushälterin
während des Sommers lebt -, obwohl diese Anschrift geheimgehalten
wird. Aus den Briefen werden drei Fakten deutlich: Der
Unbekannte hat all ihre Bücher gelesen, hat jeden ihrer
Fernsehauftritte auf Video festgehalten und scheint
ihren Tagesablauf bis auf die Minute genau zu kennen.
Verängstigt engagiert Garner einen Sicherheitsmann,
einen gewissen Reed Corbin, dessen Firma viele berühmte
Filmschauspieler und Politiker betreut. Doch Reed interessiert
sich nicht nur für diesen außergewöhnlichen Fall, er
zeigt zudem großes Interesse an Garner selbst. Und auch
Garner verliebt sich in Reed, ohne zu ahnen, dass ihre
Liebe zu diesem Sicherheitsexperten sie direkt in ein
Netz aus bösen Intrigen, dunklen Geheimnissen und tödlichem
Verrat führt....
(©
2001 Blanvalet Verlag)
Pressestimme:
"Jane Waterhouse zieht den Leser in einen Sog atemberaubender
Wendungen!" (KIRK REVIEWS)
Fazit:
Die erfolgreiche Schriftstellerin Garner Quinn wird
von einem unbekannten Verehrer schikaniert. Garner engagiert
die renommierte Personenschutzfirma von Reed Corbin,
der sie mehr als nur beschützt. Eine spannende Jagd
beginnt, die erfolgreich abgeschlossen wird. Täter gefasst
und die Hauptfiguren vereint, wann findet man dies zur
Mitte eines Krimis?
Dies ermöglicht eine angenehme Lesepause zur Hälfte
des 350 Seiten dicken Buches. Aber Jane Waterhouse hält
sich an die Grundregel aller Krimis: Das Schöne bedeutet
das Ende aller Schrecken und so überrascht sie uns mit
dem plötzlichen Tod von Reed und neuen Verwicklungen.
Spätestens jetzt packt den Leser die Handlung und die
Lesenacht wird lang und länger bis zum Ende des Buches.
Jane Waterhouse will mehr als nur einen Krimi schreiben.
Aber ihre Schilderungen der Minderwertigkeitskomplexe
und Emanzipation einer Amerikanerin karibischer Abstammung
bleibt ebenso oberflächlich wie die Mutter-Kind-Beziehung
von Garner und ihrer Tochter. Geradezu peinlich platt
ist das psychologische Motiv des kriminellen Strippenziehers,
das sie uns glücklicherweise erst ganz am Ende offenbart.
Generell ist "Tödliche Briefe" kein Buch für Krimifreunde
des Mitdenkens, dafür umso mehr für die Mitfieberer.
(©
2001 Philip Schreiterer für all-around-new-books.de)
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