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Science Fiction/Fantasy

Die leuchtende Stadt
Die Chaos-Chroniken

Autor: Jeffrey A. Carver
Ins Deutsche übertragen von Beke Ritgen und Ruggero Leò

Taschenbuch, 621 Seiten
erschienen: April 2004
Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-23271-2
Preis: 7,90 Euro

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Rückentext:
Diesmal kämpfen John Bandicut und seine außerirdischen Gefährten in den Fluten einer Ozeanwelt ums Überleben. Rasch finden sie heraus, dass sie nicht allein sind. Eine Spezies aus humanoiden Tiefseeamphibien, die Neri, werden seit langem von Oberflächenwesen angegriffen. Nun aber droht ihnen vom Meeresgrund eine weit größere Gefahr: eine gewaltige Macht, bekannt als der Schlund der Tiefe. Wenn Bandicut das Rätsel um den Schlund nicht löst, wird die Welt der Neri untergehen - und Bandicut mit ihr ...

(© 2004 Bastei Lübbe Verlag)


Buchbesprechung - Rezension:
Mit Die leuchtende Stadt schrieb Jeffrey A. Carver einen weiteren Teil der "Chaos-Chroniken", der im Bastei-Lübbe-Verlag erschien. Im Mittelpunkt stehen auch hier der Mensch John Bandicut von der Erde und seine Freunde von anderen Planeten. Im vorliegenden Buch haben sie eine weitere Mission zu erfüllen, die ihnen jedoch erst gegen Ende der Geschichte so richtig klar wird.
Sie begeben sich also unwissend - mittels Sternensphäre - auf den Grund des Meeres eines völlig fremden Planeten. Dort leben die Neri, eine Zivilisation von humanoiden Tiefseeamphibien, welche in ihrer gutherzigen, intelligenten, aber etwas naiven Art durchaus liebenswert auftreten. Dementsprechend ist es für Bandicut und seine Kameraden nicht nur eine Frage der Ehre und des Auftrags, diesem Volk aus seiner Misere herauszuhelfen. Denn dieses Volk der Neri ist zum einen durch schwindende Ressourcen vom Aussterben bedroht, zum anderen auch durch Gefahren: Die Astari, die Landbevölkerung des benannten Planeten, fühlen sich (eigentlich zu Unrecht) durch die Neri bedroht und gehen daher einen (noch) passiven Kampf mit ihnen ein. Am Meeresgrund gibt es zudem eine erschreckende Macht, Todesschlund genannt, die in Kürze das komplette Neri-Reich zerstören könnte. Doch Bandicut wird nicht umsonst immer wieder vom Weltenschiff ausgesandt, um fremde Welten zu retten.

Mit diesem Buch ist Carver wirklich eine spannende und abendfüllende Episode seiner Chaos-Serie gelungen, die Science-Fiction- und Fantasy-Leser im Bann halten kann. Vor allem unterhaltsam gibt sich dieser Band, der durch einen gezielt eingesetzten Spannungsbogen und den gekonnten Einsatz von intellektuellen Einschüben sowie Herz-Schmerz-Momenten Bauch und Kopf gleichzeitig anspricht und somit einen guten Lesegenuss verschafft. Ein wenig verloren jedoch wirken die Bezüge zu Julie Stone, die ohne Vorkenntnis der bisherigen Teile sinnleer wirken. Außerdem hätte das Werk durchaus ein Lektorat vertragen.

(© 2004 Cornelia Eichner für all-around-new-books.de)

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Rund um´s Buch

S e r v i c e

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erschien unter dem Titel...

The Infinite Sea

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