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Rückentext:
Diesmal kämpfen John Bandicut und seine außerirdischen Gefährten in den Fluten einer Ozeanwelt ums Überleben. Rasch finden sie heraus, dass sie nicht allein sind. Eine Spezies aus humanoiden Tiefseeamphibien, die Neri, werden seit langem von Oberflächenwesen angegriffen. Nun aber droht ihnen vom Meeresgrund eine weit größere Gefahr: eine gewaltige Macht, bekannt als der Schlund der Tiefe. Wenn Bandicut das Rätsel um den Schlund nicht löst, wird die Welt der Neri untergehen - und Bandicut mit ihr ...
(©
2004 Bastei Lübbe Verlag)
Buchbesprechung - Rezension:
Mit Die leuchtende
Stadt schrieb Jeffrey A. Carver einen weiteren Teil der
"Chaos-Chroniken", der im Bastei-Lübbe-Verlag
erschien. Im Mittelpunkt stehen auch hier der Mensch John
Bandicut von der Erde und seine Freunde von anderen Planeten.
Im vorliegenden Buch haben sie eine weitere Mission zu erfüllen,
die ihnen jedoch erst gegen Ende der Geschichte so richtig
klar wird.
Sie begeben sich also unwissend - mittels Sternensphäre
- auf den Grund des Meeres eines völlig fremden Planeten.
Dort leben die Neri, eine Zivilisation von humanoiden Tiefseeamphibien,
welche in ihrer gutherzigen, intelligenten, aber etwas naiven
Art durchaus liebenswert auftreten. Dementsprechend ist es
für Bandicut und seine Kameraden nicht nur eine Frage
der Ehre und des Auftrags, diesem Volk aus seiner Misere herauszuhelfen.
Denn dieses Volk der Neri ist zum einen durch schwindende
Ressourcen vom Aussterben bedroht, zum anderen auch durch
Gefahren: Die Astari, die Landbevölkerung des benannten
Planeten, fühlen sich (eigentlich zu Unrecht) durch die
Neri bedroht und gehen daher einen (noch) passiven Kampf mit
ihnen ein. Am Meeresgrund gibt es zudem eine erschreckende
Macht, Todesschlund genannt, die in Kürze das komplette
Neri-Reich zerstören könnte. Doch Bandicut wird
nicht umsonst immer wieder vom Weltenschiff ausgesandt, um
fremde Welten zu retten.
Mit diesem Buch ist Carver
wirklich eine spannende und abendfüllende Episode seiner
Chaos-Serie gelungen, die Science-Fiction- und Fantasy-Leser
im Bann halten kann. Vor allem unterhaltsam gibt sich dieser
Band, der durch einen gezielt eingesetzten Spannungsbogen
und den gekonnten Einsatz von intellektuellen Einschüben
sowie Herz-Schmerz-Momenten Bauch und Kopf gleichzeitig anspricht
und somit einen guten Lesegenuss verschafft. Ein wenig verloren
jedoch wirken die Bezüge zu Julie Stone, die ohne Vorkenntnis
der bisherigen Teile sinnleer wirken. Außerdem hätte
das Werk durchaus ein Lektorat vertragen.
(©
2004 Cornelia Eichner für all-around-new-books.de)
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