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Inhalt:
Hertha Koenig (1884-1976)
ist eine heute zu Unrecht vergessene Dichterin, die Lyrik,
Romane und Novellen verfasst hat. Eine langjährige Freundschaft
verband sie mit Rainer Maria Rilke, der ihr seine 5. Duineser
Elegie widmete. Die Literaturkritiker der zwanziger Jahre
hielten Hertha Koenig und Ricarda Huch für die größten deutschen
Lyrikerinnen ihrer Zeit.
Katharina Kippenberg, in
deren renommiertem Leipziger Verlag die Gedichte von Hertha
Koenig erschienen, schreibt über die Sonette: "Sie sind außerordentlich
weich und dunkel und wirken wie eine Kohlezeichnung mit musikalischen
Linien."
Pressestimmen:
"Die sprachliche Schönheit
und der zarte Schmelz dieser Sonette ist mit Rilkes und Georges
Kunst wohl zu vergleichen." Münchener Neueste Nachrichten,
1925
(©
1999 Pendragon Verlag)
Fazit:
Hertha Koenig verfasste Gedichte zu vielen Themen; Gedichte,
die anrühren, erinnern und aufwecken. Eingeordnet in verschiedene,
themenbezogene Kapitel wurde hier eine Auswahl der Gedichte
Hertha Koenigs zusammengestellt.
In ihnen allen spürt man tiefe Gefühle, oft Sehnsucht und
Traurig-keit, aber auch Hoffnung und Kampfgeist. Meist werden
die Gedicht-titel durch eine klare, deutliche Metaphorik treffend
umgesetzt, erschließen sich leicht, ohne oberflächlich zu
sein. Manchmal jedoch verschließt sich auch die Bedeutung.
Es sind Gedichte, die man nur in einer ruhigen, ungestörten
Atmosphäre lesen sollte, denn nur so kann man ihnen die Möglichkeit
geben, zu wirken.
(©
2002 Stefanie Brink für all-around-new-books.de)
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