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Inhalt:
Abgestimmt
auf den Schulstoff der Klassen 5 bis 10 bietet die 5. Auflage
von Meyers Jugendlexikon ein Wissensangebot, das optimal
auf die Bedürfnisse von Jugendlichen zugeschnitten ist.
Hier erhalten sie schnell Auskunft zu vielen Fragen, die in
der Schule oder im Alltag auftreten. Neben 9 000 Stichwörtern,
600 Abbildungen und einem Kartenteil im Anhang, liefern
400 Infokästen Spezialinformationen zu einzelnen
Lexikonartikeln sowie Superlative und Kuriosa.
Der
Roman der Relativitätstheorie. Keine leichte Lektüre,
aber eine Herausforderung für alle, denen Denken Spaß
macht.
(©
2003 Meyers Lexikonverlag)
Buchbesprechung - Rezension:
Wozu brauchen Jugendliche ein Jugendlexikon? Die können doch das der Eltern benutzen (sofern die über eines verfügen). Eben nicht, kann man da nur sagen, wenn man einmal ein gutes Jugendlexikon in der Hand hatte. Was nützt einem 13-jährigen das beste 24-bändige Lexikon im Glasschrank, wenn er die Erklärungen des ihm unbekannten Begriffs auch nicht versteht?
Ein
Lexikon soll doch bei Nichtwissen oder Halbwissen von Ereignissen
schnell für Klarheit sorgen. Es soll so umfassend wie
nötig und so knapp wie möglich das Gesuchte erklären.
Und wenn es dann auch noch gelingt, Jugendliche anzuregen,
weiterzulesen und -zulernen, dann handelt es sich um ein gutes
Exemplar seiner Spezies.
Bei
Meyers Jugendlexikon, das jetzt in der 5. aktualisierten
Auflage vorliegt, sind diese Forderungen alle erfüllt.
Wie bei einem Meyer-Lexikon zu erwarten, sind die Begriffe
kurz, klar und präzise erläutert. Hinzu kommen die
zahlreichen Fotos, Zeichnungen, Tabellen und Karten. Was mir
besonders gefallen hat, sind die unzähligen Querverweise
auf andere Stichwörter, die zum Blättern und Querlesen
anregen. Das kann schon süchtig machen. Die einzige Sucht
bei Jugendlichen, die es zu fördern gilt.
Welchen Begriff aus den unterschiedlichsten Bereichen ich nachgeschlagen habe, in diesem Lexikon wurde ich stets fündig: Von Asterix bis Wilhelm II., von Apartheid über Frauenbewegung bis zum Potsdamer Abkommen und Westfälischer Frieden, von Computerviren über entartete Kunst bis Internet, von Aids bis Postmoderne, Goethe, Schiller, Grass, Handke.
Man findet Begriffe aus Kunst, Geschichte, Wissenschaft ebenso wie solche des Zeitgeistes: Inlineskates, PISA, Euro. Aids.
Das
Jugendlexikon ist sehr sachlich und nie ranschmeißerisch
in bezug auf die Sprache. Dieses Lexikon wird Jugendliche
ab 12 Jahre bis zum Ende ihrer Schulzeit und viele Jahre darüber
hinaus ein guter Wissensbegleiter sein.
(©
2004 Hartmut Faustmann für all-around-new-books)
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