Start Auf zur Büchergalerie Top 10 Specials Gewinnen Newsletter Suche
Autoren Ausgezeichnet Buch + Medien Events Marktplatz Forum Kontakt Über uns
Belletristik
Und jetzt als Taschenbuch
Das Buch zum Film/Fernsehen
Audiobook
Kinder und Jugend
Sachbuch/Ratgeber
Business, Karriere, Finanzen & Börse Essen & Trinken Gesundheit, Sport, Wellness & Beauty Naturwissenschaft & Technik PC, Internet & Co. Reisen Religion, Esoterik & Lebenshilfe Wirtschaft, Politik & Zeitgeschichte Wohnen & Lifestyle Sonstiges
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
E-Books
Software/Spiele

   
Jetzt bestellen: Die Mystik

 


 

 

Religion, Esoterik & Lebenshilfe

Die Mystik
Das Ende der Religionen - Ein neues Zeitalter

Autor: Claus-Peter Peters

Taschenbuch, 163 Seiten
erschienen: Januar 2003
BoD
ISBN: 3-8311-4429-9
Preis: 11,50 Euro

Hier bestellen:

amazon

 

Rückentext:
C.-P. Peters interessiert sich immer wieder für die „Ewigen Fragen“ des Lebens, so schon in „Göttliche Erkenntnis“ und in den „Sage(n) vom versunkenen Schloß“. Vorliegend findet der Leser eine Gegenüberstellung der Mystik mit den großen Religionen. Es wird dargestellt, an welchen Stellen Religionen die Menschen und ihr friedvolles Miteinander behinderten, danach wird mittels der Erkenntnisse der Mystik ein neues Zeitalter eingeläutet.

(© 2003 Claus-Peter Peters)


Zum Autor:
C.-P. Peters, der „Erkenntnismystiker“, wurde im Mai 1960 in Langenfeld / Rhld. geboren und arbeitet nach Abitur und Jurastudium als Schadensachbearbeiter bei einer Versicherung. Peters ist derzeit einziger veröffentlichender Mystiker, der seine Texte zudem ausschließlich aus der Verarbeitung eigener Erlebnisse schöpft und erarbeitet. In „Mein Weg zu göttlicher Erkenntnis“ lässt er überdies nicht nur Leser/innen an seinem eigenen Leidensweg teilhaben, sondern vermag damit auch Leidende zu eigener göttlicher Erkenntnis zu führen.


Textauszug:

4. Teil: Die visionäre Kraft der Mystik: Forderungen an die Politik


A. Rückblick

Im ersten Abschnitt wurde das mystische System beschrieben: Der Mensch lebt sein Leben im Zyklus von Tod und Wiedergeburt, bis er eines Tages in einem Leben an einen Punkt gelangt, an dem er das Bedürfnis verspürt, sich über seine Person Klarheit zu verschaffen. An diesem Wendepunkt auf dem spiralförmigen Weg im Zyklus aller seiner Leben hin zum Göttlichen verspürt er zunächst ein Gefühl von Ohnmacht, das einen Leidensprozeß in Gang setzt. Der Leidende hat die Schlüsselerlebnisse seines Lebens aufzuspüren, um diese zu verarbeiten. Das Leiden selbst wird wie ein Brennen der Seele aufgefaßt, das im Idealfall wie ein Ausbrennen des gesamten Körpers wahrgenommen wird. Die alten Chinesen sprachen auch von einem See von Feuer, ohne daß jedoch derjenige tatsächlich brenne.

Auf das in Schüben auftretende, schmerzhafte Brennen folgen jeweils Phasen der Ruhe, die die Gelegenheit zur Aufarbeitung bieten. Hat der Mensch den Selbsterkenntnisprozeß und den göttlichen Selbsterkenntnisprozeß abgeschlossen, kehrt er als Brahmane, als Erleuchteter, als Prophet, als Lichtarbeiter, als Mystiker, wie immer man das bezeichnen will, in das Leben zurück, bereit, für seine Mitmenschen etwas zu leisten. Je vollständiger der Prozeß war, desto mehr kann der Mensch durchdenken und Positives leisten. Mit einiger Vorsicht können auch diejenigen eingebunden werden, deren Selbsterkenntnis darin besteht, noch einige Leben zusätzlich auf der Erde leben zu müssen, bis sie sich göttliche Aufnahme verdient haben.


B. Auswirkungen

Da der Mensch Aufgaben erhält, die er für sich in seinem Leben lösen muß, das kann auch einmal nur das Loskommen von einer Sucht sein, wird der Mensch auf der Erde die Lebenssituationen vorfinden, derer er für diese Aufgabe bedarf. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nochmals an den spiralförmigen Weg zur Erkenntnis, den der Mensch zur Vervollkommnung beschreitet. Löst er eine ihm zugedachte Lebensaufgabe nicht, muß er diese im darauffolgenden Leben nochmals angehen. Denn der spiralförmige Weg zieht sich über alle Leben hinweg, wie eben auch der Weg der Menschheit ein spiralförmiger auf dem Weg zur Erlösung ist. Ob und inwieweit diese Aufgabe bis ins Detail vorbereitet ist, könnte allenfalls durch eine Gemeinschaftsleistung vieler Menschen aufgedeckt werden. Von mir befragte Mystiker/innen bestätigten bisher nur meinen diesbezüglichen Eindruck. Zusätzlich sei hier zudem an das göttliche Belohnungs- und Bestrafungssystem erinnert, das in diese Lebensaufgabe mit eingebettet sein dürfte.

Fiktives Beispiel: Ich könnte mir vorstellen, daß ein reicher Industriemanager, der giftigen Industriemüll nach Afrika verbringen läßt, in seinem darauffolgenden Leben als armer Schwarzer neben der giftigen Müllkippe leben muß, mit der Folge der schleichenden Vergiftung seines Körpers. Ein solches Gedankenspiel mag zunächst abstrus klingen, führt jedoch vor Augen, was mit Verantwortung vor Gott gemeint ist. Besonders übel würde mir übrigens bei dem Gedanken an die persönliche Verantwortung vor Gott werden, wenn ich etwa als Staatschef eines Landes auf den Vollzug der Todesstrafe gedrängt hätte, nur um als „harter Knochen“ ein paar Stimmen von „rechts“ zu bekommen. Welchen Grund sollte ich denn vor Gott für mein Handeln angeben? Ich glaube kaum, daß es ausreicht, auf ein Gerichtsurteil zu verweisen, zumal bekanntermaßen der Justizirrtum weltweit „fröhliche Urständ feiert“.


C. Fazit / Forderungen

Verantwortung sollte denen zufallen, die bereits für sich Verantwortung vor Gott übernommen haben. Wenn es sich nicht gerade um Mörder handelt, spricht einiges dafür, daß sie mit der ihnen zufallenden Verantwortung bewußt umgehen, schon um sich die Rückkehr zu Gott nicht zu verbauen.
Um möglichst alle Menschen an Selbstverantwortung heranzuführen, wäre in einem weiteren Schritt durch Schaffung basisdemokratischer Strukturen das Gefühl von gestalterischer Freiheit und Mitverantwortung zu vermitteln. Als eine Starthilfe zu mehr persönlicher Freiheit eines jeden Menschen ist hier die Auflösung der religiös dogmatischen Strukturen durch die Mystik aufzufassen.
Ein befreiter und trotzdem in Verantwortung eingebundener Mensch erlangt mit seiner Lebenserfahrung schließlich auch die Möglichkeit der Selbstverwirklichung. Seine Erlebnisse befähigen ihn nämlich, sich in seinem Umfeld zu durchdenken, Gründe seines Handelns oder seines Nicht-Handeln-Könnens aufzudecken.

Kein Mensch, der um seine pure Existenz kämpfen muß, wird in der Lage sein, dieses Konzept eigenverantwortlichen Handelns umzusetzen. Folglich ist eine Grundsicherung für alle Menschen weltweit zu gewährleisten. Umgekehrt darf die Menschheit vom Menschen dafür auch seine Bereitschaft zur Mitarbeit in dem ihm möglichen Rahmen erwarten, jeder also nach seinen Möglichkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen.
Die Bereitschaft zur Mitarbeit nach seinen persönlichen Möglichkeiten muß durch gegenseitigen Respekt voreinander, Akzeptanz des Anderen und Toleranz geprägt sein. In einer Gemeinschaft ist daher jeder Beitrag für die Gemeinschaft im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten gleichwertig, auch wenn die Wertigkeit der Leistung in der Gemeinschaft als ungleich empfunden wird. Schließlich befindet sich nicht jeder Mensch auf dem spiralförmigen Weg über alle Leben hinweg an vergleichbarer Stelle.
Im Zusammenhang mit den persönlichen Bedürfnissen angemerkt, halte ich es für wichtig, daß einem im Leidensprozeß steckenden Menschen ein gewisses Maß an zusätzlichem persönlichem Freiraum zur Entwicklung zugestanden wird. Im Idealfall erhält die Gesellschaft im Gegenzug eine/n zu führen befähigte/n Mystiker/in zurück.

Um die persönlichen Möglichkeiten des einzelnen zu fördern, bedarf es Bildungsanstrengungen. Es ist daher für ein gutes Schul- und Bildungssystem Sorge zu tragen, welches neben den Erkenntnissen der Wissenschaften auch Ethik, Ästhetik und Logik vermittelt. Der Forderung des Konfuzius nach umfassender Vermittlung von Geschichte und Geistesgeschichte kann ich mich weiter anschließen.

Die Wahrung der Grundrechte des Menschen ist oberstes Gebot. Respekt, Akzeptanz und Toleranz waren angesprochen. Kinder und Schwache bedürfen besonderen Schutzes, folglich ist weiter Mitmenschliches zu fördern. Da die Gemeinschaftsaufgaben nur gemeinschaftlich gelöst werden können, ist zudem auf ein faires Miteinander abzustellen.

Es darf nicht verkannt werden, daß es Menschen mit unterschiedlicher Anzahl an Leben auf der Erde gibt. Manche werden sich schwer tun, mystische Prinzipien als Handlungsmaxime anzuerkennen und sich in alte Glaubensvorstellungen flüchten. Da jede Religion auf dem spiralförmigen Weg der Menschheit an einem Platz zu finden ist, muß religiöse Freiheit gewährleistet bleiben. Der Freiheit der Erkenntnis und dem Streben nach Wissen steht die Freiheit des Glaubens in keiner Weise nach.

Die genannten fünf Forderungen sind bereits als „Fünf-Punkte-Offensive“ von politischen Mitstreitern verbreitet worden. Mir war fast klar, daß das Papier von den Mächtigen als „intellektuelle Spinnerei“ betrachtet wird und deshalb keine Auseinandersetzung begonnen würde. Im Zusammenhang mit den Erkenntnissen der Mystik hoffe ich nun jedoch auf die fruchtbare Diskussion und auf eine konkrete Umsetzung erzielter Ergebnisse. Schließlich ist die „Fünf-Punkte-Offensive“ der Mystik entwachsen. Daher nochmals kurz zusammengefaßt:


· Grundsicherung für alle Menschen weltweit
· Basisdemokratie und Selbstverantwortung
· Bildungschancen, um das Potential in jedem Menschen zu entfalten
· Mitmenschlichkeit, Menschenrechte und Menschenwürde
· Freie Entfaltung der Persönlichkeit in Mystik oder Religion

D. Das fünfte Zeitalter

Bereits mehrfach erwähnte ich ein System, das von Jean Gebser, einem Schweizer Psychologen, entwickelt wurde und von Ken Wilber in „Halbzeit der Evolution“ beschrieben und erweitert wird. Beide gehen von einer Entwicklung der menschlichen Psyche in Zeitaltern aus und kennzeichnen ein archaisches, ein magisches, ein mythisches und ein mental-rationales Zeitalter. Allerdings leidet die Ausarbeitung, die bereits das mental-rationale Zeitalter bei den Griechen beginnen läßt, darunter, daß die Religionen und ihre Auswirkungen auf den Menschen nicht zutreffend gewürdigt werden.

Betrachten wir zunächst Karl Marx als den Vertreter der Philosophie, der als erster so deutlich und so klar Position gegen Seele, Gott und gegen die Religionen bezogen hat, wie niemand zuvor. Sein unvergleichlicher Erfolg ist durch die erfolgte politische Umsetzung in Systeme bedingt, in denen viele Menschen gleichzeitig den Mut aufbrachten, die Fesseln der Religionen abzustreifen. Sein Gedanke an die Nicht-Existenz Gottes war wohl nicht neu, denn auch die alten Chinesen diskutierten bereits diese Auffassung, aber erst durch seine Wirkung und seine weiteren Denkanstöße erreichte die Menschheit den Eintritt in das mental-rationale Zeitalter.

Ich erwähnte weiter Hesses „Magisches Theater“ eine Warnung, sich im Prozeß nicht vom weiblichen, sondern sich vom männlichen Seelenteil zu trennen, wie dies zudem schon im Achtundzwanzigsten Spruch des Tao-te-king zum Ausdruck gebracht wurde. Schamanismus und Vielgötterglaube sind neben magischen Riten und Gebräuchen daher dem magischen Zeitalter zuzurechnen.
Dem mythischen Zeitalter würde ich die Religionsstifter zuordnen, denn ihre Personen wurden von Mythen eingefaßt und zu Religionen erweitert.

Damit ergibt sich für mich folgende Einteilung:

- Archaisches Zeitalter: Auftreten erster Menschen; noch undifferenzierte Wahrnehmung der eigenen Person; dann Felsmalereien und „Austritt aus dem Paradies“ durch erstes Sich-selbst-von-etwas-anderem-Wahrnehmen.
- Magisches Zeitalter: Die Natur wird von Göttern beherrscht; Rituale werden entwickelt - „geheimnisvolle Beschwörung“, die sich noch in allen Religionen findet.
- Mythisches Zeitalter: Die Religionsstifter treten auf und führen die Menschheit zu neuen geistesgeschichtlichen und kulturellen Leistungen.
- Mental-Rationales Zeitalter: Karl Marx entwickelt eine Philosophie, die weltweit Anhänger findet und ein Sprengen der Fesseln der Religionen bedeutet.
- Mystisches Zeitalter: Die Menschheit ist in der Lage, die Widersprüche aller vorgenannten Epochen aufzuheben und aus dem Zyklus von Tod und Wiedergeburt heraus zu Gott zurückzukehren.


E. Fazit

Zur Umsetzung der genannten politischen Forderungen ist ein verändertes allgemeines Bewußtsein erforderlich. Dieses neue Bewußtsein vermittelt nur ein neues Zeitalter, das „Mystische Zeitalter“! Daher ergeht die Aufforderung an alle, mitzumachen, um Wege für eine Umsetzung im Interesse und zum Wohle aller zu erreichen.

(© 2003 Claus-Peter Peters)

******************************************************************************
Sie haben das Buch gelesen und wollen einen Kommentar abgeben? Dann bitte hier entlang ...


Copyright ©  all-around-new-books.de 
Alle Rechte vorbehalten. Impressum - E-Mail - Haftungsausschluss
Design und Realisierung: onlineAgentur.de GmbH

 



Alle vorgestellten
Bücher in der Galerie:
sortiert nach Autor
sortiert nach Titel


Rund um´s Buch

S e r v i c e

Weitere Bücher von
Claus-Peter Peters
 
Göttliche Erkenntnis (1999)
Die Sage(n) vom versunkenen Schloß (2000)
Mein Weg zu göttlicher Erkenntnis (2003)
Weitere Lesetipps

Die Kunst des glücklichen Lebens
von Thich Nhat Hanh

Grundfragen des Lebens
von Günther Birkenstock