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Klappentext:
In Descartes' Irrtum widerlegte Damasio den alten Dualismus
von Gefühl und Verstand. Nun geht er einen Schritt weiter
und entschlüsselt eines der letzten Geheimnisse der Psychologie,
das Bewusstsein. In seiner Abkehr von gängigen Theorien
zeigt er nicht nur, wie im Gehirn neuronale Signale zu Mustern
verarbeitet und wie Vorstellungen gebildet werden, sondern
stellt vielmehr die für ihn entscheidende Frage, wie
unser Selbst-Sinn entsteht.
Die
Grundvoraussetzung für die Entwicklung eines Bewusstseins
sind jedoch Emotionen und Gefühle. So haben alle höher
entwickelten Organismen ein Kernbewusstsein, das evolutionsgeschichtlich
viel älter ist, als bisher angenommen. Das erweiterte
Bewusstsein des Menschen hingegen setzt Sprache und Erinnerung
voraus.
Aber:
Wenn körperliche Empfindungen für das Bewusstsein
eine so elementare Rolle spielen, wie sieht es dann mit dem
Bewusstsein von Patienten mit Locked-in-Syndrom aus? Haben
Tiere ein Bewusstsein? Und ist künstliche Intelligenz
in Richtung Bewusstsein erweiterbar?
Damasio
belässt es nicht bei theoretischen Ansätzen oder
philosophischen Spekulationen, stattdessen unterstützt
er seine Thesen mit Fallstudien an Menschen, deren Gehirn
auf unterschiedliche Weise geschädigt wurde, und überrascht
immer wieder mit erstaunlichen Beobachtungen. "Ich fühle,
also bin ich" ist ein provokantes Werk, an dem die Fachwelt
nicht vorbei kommt, und eine Fundgrube unerwarteter Erkenntnisse
für den interessierten Laien.
(©
2000 List Verlag)
Fazit:
Eine Überprüfung der vorgestellten Theorien und Aussagen durch
(©
2001 Uwe Lamacz für all-around-new-books.de)
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