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Inhalt:
Neu überarbeitete,
erstmals kommentierte und mit einem Register versehene Ausgabe
des großen Klassikers der schwarzen Musik
- zum 40. Jahrestag seiner amerikanischen Erstveröffentlichung.
Blues People beschreibt die Entstehung der afroamerikanischen
Kultur im weißen Amerika: von der Deportation der ersten
Afrikaner und den "Shouts" der Sklaven bis zum Bebop
und der Harlem Renaissance.
Musik ist die einzige
authentische Ausdrucksform der Schwarzen auf ihrem Weg vom
Afrikaner zum Sklaven und vom Sklaven zum Bürger - "vom
Afrikaner zum Neger", so Baraka. Eine Ausdrucksform,
die mitten in der Unterdrückung und Negation der afrikanischen
Kultur durch das weiße Amerika entstand.
Blues versteht Baraka
als "Prinzip", auf das sich schwarze Musiker jedes
Mal besinnen, wenn der weiße Mainstream ihre neuesten
Ausdrucksformen und Stile übernommen hat.
Der
Autor:
Amiri Baraka, geboren 1934 als LeRoi Jones, ist einer der
herausragenden politischen Aktivisten des Black Power Movement
der 60-er Jahre und zählt zu den wichtigsten afroamerikanischen
Dichtern der Gegenwart.
Berühmt wurde er Anfang der 60-er Jahre als Beat Poet
in Greenwich Village, wo er Texte von Ginsberg, Burroughs
und Kerouac veröffentlichte, bevor er sich von der weißen
Künstler-Bohème distanzierte und zum militanten
Kämpfer gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung
wurde.
Neben Sachtexten wie Blues People veröffentlichte
er zahlreiche Theaterstücke, Kurzgeschichten sowie einen
Roman. Für sein Lebenswerk wurde er mit dem American
Book Award ausgezeichnet. Amiri Baraka ist Mitglied der American
Academy of Arts and Letters. Er lebt in Newark, NJ.
(©
2003 Orange Press Verlag)
Buchbesprechung
- Rezension:
.....in Bearbeitung.
(©
2005 Manfred Orlick für all-around-new-books.de)
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