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Klappentext:
Charles Dickens
"Weihnachtserzählungen" gelten in aller Welt
als das klassische Weihnachtsbuch, in dem die Freude des Festes
auf unvergleichliche Weise eingefangen ist. Der Duft von Plumpudding,
Punsch und Tannengrün steigt dem Leser oder Zuhörer
förmlich in die Nase, wenn sich zum guten Schluß
aller Verwicklungen und bedrohlichen Abenteuer Verwandte,
Freunde und Nachbarn zu Tanz und Festschmaus zusammenfinden,
nachdem sich die verstocktesten Herzen verwandelt haben und
Zuversicht auch bei denen eingekehrt ist, die in Armseligkeit
oder Not leben müssen.
Turbulent und geheimnisvoll
geht es zu in diesen zwischen Wirklichkeit und Traum angesiedelten
Märchenparabeln, die von dunklen Existenzen, liebevollen
Geschwistern, skurrilen Käuzen und verlassenen Kindern
bevölkert sind, aber auch von wohlwollenden und listigen
Geistern: durch sie wird der Geizhals Scrooge in Ein Weihnachtslied
in Prosa, der berühmtesten dieser Geschichten, zum
Menschenfreund bekehrt; Toby Veck, den alten Dienstmann, versetzen
Glockenkobolde in der Silvesternacht in Furcht und Schrecken
(Die Glocken), und in Das Heimchen am Herd
wachen gute Hausgeister über dem gefährdeten Glück
einer Familie. Den Verwünschten Mann erlöst
ein gespenstischer Doppelgänger von seinem Gedächtnis,
aber durch die Selbstlosigkeit einer jungen Frau gewinnt er
seine Identität zurück und zugleich die Fähigkeit,
erlittenes Unrecht zu verzeihen. Verständnisbereitschaft
und Rücksicht bis zur Entsagung (Der Kampf des Lebens),
Güte, die das Mißtrauen besiegt - darin vergegenwärtigt
Dickens die weihnachtliche Botschaft.
(©
2004 Artemis
& Winkler Verlag)
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