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Inhalt:
Schon als junges Mädchen verspürte die in El Salvador
als Tochter eines Plantagenbesitzers geborene Consuelo Suncín
den Wunsch, eines Tages der Enge ihrer Heimat zu entfliehen.
Fast magisch fühlte sie sich angezogen von den berühmten
Männern der Welt. Mit 19 Jahren begegnete sie in San
Francisco ihrem großen Idol Rudolfo Valentino. Für
den mexikanischen Schriftsteller, Philosophen und Politiker
Josè Vasconcelos war sie nicht nur Geliebte, sondern
auch "tropische Scheherazade" und Dichtermuse. Der
belgische Schriftsteller Maurice Maeterlinck war verzaubert
von ihrer Intelligenz und ihrem feenhaften Wesen. Als Zwanzigjährige
bewegte sie sich in Kreisen der Pariser Boheme, ehrgeizig
verführerisch, stark und zerbrechlich zugleich.
Welten
scheinen die lebenshungrige und vergnügungssüchtige
Consuelo und den eher verträumten Flieger und Schriftsteller
Saint-Exupéry voneinander zu trennen, als sie sich
1930 in Buenos Aires begegnen. Und doch ist dies der Beginn
einer der schönsten und verzehrendsten Liebesgeschichten
des 20. Jahrhunderts.
Der
renommierte Exupéry-Biograph Paul Webster erzählt
zum ersten Mal die ganze Lebensgeschichte der außergewähnlichen
Consuelo de Saint-Exupéry und löst dabei ein Rätsel
der Weltliteratur: Die Rose des "Kleinen Prinzen"
ist Consuelo - Symbol einer unvergänglichen und von so
manchem Sturm bedrohten Liebe.
(©
2001 Ullstein Verlag)
Fazit:
Bis heute steht Antoine de Saint-Exupéry mit seinem
Kleinen Prinzen im Mittelpunkt. Die Frau an seiner Seite wurde
bislang in der Literatur eher totgeschwiegen oder zuweilen
mit zwei Zeilen bedacht.
Paul
Webster begegnete Consuelo auch eher durch Zufall - nicht
einmal persönlich, sondern bei Recherchen für eine
Biografie zu Saint-Exupéry selbst. Er fand heraus,
dass es zwischen Consuelo und der Rose im Buch des Kleinen
Prinzen einen Zusammenhang gab, der offensichtlich niemals
dokumentiert wurde. Er ging der Sache auf den Grund und fördert
in diesem Buch nicht nur des Rätsels Lösung zutage,
sondern auch die wahre Beziehung zwischen Consuelo und Antoine.
Während die Familie und Freunde Antoines Consuelo die
Schuld am angeblichen Scheitern der Ehe gaben und immer wieder
zur Scheidung drängten, schien Antoine selbst Consuelo
bis an sein Lebensende am 31. Juli 1944 geliebt zu haben.
Die Beweise dafür trägt Paul Webster - verwoben
in die Lebensgeschichte und wahre Gefühlswelt Consuelos
- in diesem, mit Details gespicktem Buch zusammen, das eine
ganz andere Consuelo präsentiert als die, die man bisher
zu kennen glaubte ...
(©
2001 Evelyn Schaust-Weber)
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