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Über das Buch:
Das Buch beinhaltet
eine Sammlung einzigartiger erotischer Geschichten voller
Gefühle und Stimmungen als Spiegelbild des Menschseins.
Feinfühlig, wunderbar erotisch, zärtlich und stilvoll
werden Phantasien und Erlebnisse erzählt. Ob es ein Kuss
ist, in dem man aufgeht und von Gefühlen übermannt
wird, ob Momente des alltäglichen Lebens zärtliche
Zuneigung schenken oder ob es Intimitäten sind, an denen
man teilhaben darf. Auf unendlich vielfältige Weise werden
Liebe, Zärtlichkeit und Erotik ausgedrückt.
(©
2003 George DeRos)
Zum
Autor:
George DeRos, 1966 in New York geboren, arbeitete in den letzten
Jahren als freischaffender Künstler in Europa. Auf seinen
zahl-reichen Reisen inspiriert führte DeRos Tagebuch.
Diese wunder-baren Augenblicke, Erlebnisse und Eindrücke
seiner – wie er es nennt „jugendlichen Wanderjahre“
– spiegeln sich nun in seinem Werk wider und erschaffen
ein sehr persönliches Bild des Autors, seiner Gedanken
und Gefühle. Momentan lebt George DeRos mit seiner Muse
in Wien und arbeitet an seinem zweiten Buch.
Textauszug:
Unaufhaltsam gen Süden
Viel hatte ich dir nicht
verraten, eigentlich nur das Notwendigste. Du solltest einen
Koffer packen - besonders warme Kleidung wäre nicht notwendig
- deinen Pass mitnehmen und dich von mir um 18 Uhr abholen
lassen. Gespannt fragst du mich, wohin es gehen wird, doch
ich will die Spannung auskosten und noch auf die Spitze treiben.
So fahren wir bis zur Bahnhofsgarage, parken dort und gehen
in die Schalterhalle. Du kannst mir leider nicht wirklich
behilflich sein bei der Suche nach dem richtigen Bahnsteig,
aber ich schaffe es schließlich auch so. Zielstrebig
gehen wir in die Etage mit den Bahnsteigen und suchen das
richtige Gleis.
Immer neugieriger fragst du mich, wohin die Reise gehen wird,
aber eisern behalte ich mein Schweigen bei und spanne dich
noch ein wenig auf die Folter. Als wir den Zug nach Florenz
gefunden haben, ist es nicht mehr besonders schwer für
dich, zu erraten, wohin wir fahren werden.
Verona wolltest du schon immer einmal besuchen. Wir steigen
in den Zug ein und es beginnt die Suche nach unseren Plätzen.
Wir stellen unser Gepäck ins Abteil und gehen ein wenig
im Zug auf und ab, immer auf die Abfahrt wartend. Endlich
setzt sich der Zug in Bewegung und wir fahren, langsam aber
sicher, in Richtung Süden.
Planung ist das halbe Leben, denke ich mir, und suche in meiner
Reisetasche nach der vorsorglich eingepackten Flasche Champagner.
Wenn Ordnung die andere Hälfte meines Lebens wäre,
würde ich die Flasche schneller finden, denke ich mir,
aber der Zug wird ohnehin nicht vor dem nächsten Morgen
an unserem Ziel ankommen. Als ich die Gläser aus der
Tasche hole, schaust du mich verschmitzt an und lächelst.
Mit einem leicht zischenden Geräusch entströmt der
Überdruck und die Flasche ist geöffnet. Ich küsse
dich und nach diesem Kuss, in dem die Zeit stehen zu bleiben
scheint, stossen wir auf einen schönen Wochenendurlaub
an. Nach erneutem kurzen Suchen zaubere ich eine Schüssel
mit Erdbeeren aus meiner Tasche hervor, tauche eine davon
in mein Champagnerglas und füttere dich damit. Mit einem
Kuss beseitige ich die Spuren der Erdbeere von deinem Mund.
Meine Hand streichelt deinen Arm, wandert auf deinen Bauch
und von dort immer weiter nach oben. Während eines weiteren
endlos langen Kusses gleitet meine Hand auf deine Brust und
beginnt die empfindliche Spitze zu streicheln. Beinahe selbstständig
wandert deine Bluse nach oben und legt deine elfenbeinfarbene
Haut frei.
Gierig nehme ich einen Schluck Champagner und lasse ein wenig
davon über deine Brust laufen, nur um ihn vorsichtig
wieder aufzulecken: Meine Zunge bewegt sich abwärts auf
deinen Bauch, über deinen Nabel und wieder zurück
zu deiner Brust. Lustvoll neigst du deinen Kopf zurück
und genießt meine saugenden Bewegungen an deiner Brust.
Wieder tauche ich eine Erdbeere in den Champagner und fahre
damit über deinen Bauch und deine Brust. Eine leichte
rote Erdbeerspur, der ich willig mit meiner Zunge folge, zieht
sich über deinen Körper. Meine Hand wandert nach
unten und öffnet deinen Rock, du hebst deine Hüfte
und ich streife deinen Rock nach unten, es verschlägt
mir die Sprache. Du hast dir, als du vorhin auf der Toilette
warst, dein Höschen ausgezogen und deine glatte Scham
übt eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Deine
halterlosen schwarzen Strümpfe bieten einen wunderbaren
Anblick auf deiner hellen Haut.
Wieder nehme ich eine Erdbeere und diesmal wandert sie über
deine zartglänzende Scham. Als ich sie dir hinhalte,
beißt du dir ein Stück ab, den Rest nehme ich gierig
in meinen Mund und sauge davon. Mit meiner Zunge schlecke
ich die Spuren der Erdbeere zwischen deinen Beinen ab. Lustvoll
stöhnst du unter meinen Liebkosungen und deine Scham
drängt sich gegen mein Gesicht. Willig und etwas fordernd
dringt meine Zunge in deine Scham. Ich unterbreche das Spiel
meiner Zunge, um einen Schluck aus dem Glas zu nehmen, und
wieder verteile ich ein wenig Champagner auf deiner Haut,
diesmal zwischen deinen Beinen. Der Geschmack des Champagner
mischt sich mit dem Geschmack deiner Scham und bildet eine
köstliche Flüssigkeit, die ich nektargleich gierig
trinke.
Du setzt dich auf und befreist mich von meiner Hose, dein
Mund und deine Zunge beginnen ein aufreizendes Spiel mit mir.
Meinem Beispiel folgend lässt du ein wenig Champagner
aus deinen Mund auf dein Spielzeug träufeln. Sofort streicht
deine Zunge über meine Haut und fängt den herab
laufenden Champagner auf. Deine Zunge fährt an mir entlang
nach oben und dein Mund nimmt mich in sich auf. Unglaublich
weit nimmst du mich in dir auf, während du an mir saugst.
Stöhnend ziehe ich dich zu mir und küsse dich, lege
dich auf die Sitzbank und dringe zart und vorsichtig in dich
ein. Dein Körper drängt sich jedem meiner Stöße
entgegen und wild küsst du mich auf meinen Mund.
Zärtlich erwidere ich deinen Kuss und stoße dich
immer fester, während meine Hand wild mit deiner Brust
spielt. Nach einer Ewigkeit, in der wir nur aus Lust bestehen,
beginnst du leise zu schreien und deine Finger krallen sich
in meinen Rücken. Auch ich stöhne und in einem gemeinsamen
Höhepunkt vereinigen wir unsere Lust. Endlose Momente
später küsst du mich zärtlich und streichelst
meinen Rücken, während du mich langsam aus der Umklammerung
deiner Beine befreist.
Ich bin mir sicher, dass wir ein wunderbares Wochenende haben
werden; und Karten für die Arena hatte ich auch bereits
besorgt.
Nächtlicher Appetit
Ich wache in der Nacht
auf, weil meine Schulter kalt geworden ist, die Schulter auf
der du noch vor kurzer Zeit geschlafen hast. Als du nach ein
paar Minuten noch nicht wieder zu mir ins Bett zurückgekommen
bist, stehe ich auf und schaue nach dir. In der Küche
finde ich dich, der Raum ist nur durch die offene Kühlschranktür
erleuchtet, du stehst vor dem Kühlschrank und löffelst
ein Joghurt. Deine nackte Haut glänzt im Lichte des Kühlschrankes
und du lächelst mich an, als du mich wahrnimmst. Langsam
nähere ich mich dir, lege einen Arm um deine Taille,
ziehe dich zu mir heran und küsse dich sanft. Ich schmecke
das Joghurt von deinen Lippen, gleite mit meiner Zunge sanft
über dein Gesicht und verspüre ein Verlangen, mehr
von dir zu kosten.
Vorsichtig nehme ich den Joghurtbecher aus deiner Hand, du
zuckst leicht zusammen, als ich dir ein wenig Joghurt auf
deine nackte Brust leere und das Joghurt von deiner Brust
zu essen beginne. Du legst deine Hand sanft auf meinen Kopf
und drückst ihn an deine Brust, während ich deine
inzwischen hart gewordene Brustwarze von den Joghurtspuren
säubere.
Erregtes Atmen belohnt meine Bemühungen und ich gieße
noch etwas Joghurt über deinen wundervollen Körper.
Ich genieße es, dich mit meiner Zunge abzulecken. Als
deine Brust gründlich gesäubert ist, stehe ich auf
und küsse dich leidenschaftlich. Du nimmst mir den Becher
aus der Hand, dein Finger taucht ein und du verteilst das
Joghurt auf meiner Männlichkeit. Mit deinem Mund entfernst
du es wieder und spielst mit meinem Körper. Kein Rest
Joghurt ist auf mir zu sehen, doch immer noch verwöhnst
du mich. Ich ziehe dich zu mir hoch und mit einem zärtlichen
Kuss bedanke ich mich bei dir.
Sanft drehe ich dich zur Seite, gieße Joghurt oberhalb
deines Gesäßes auf deinen Rücken und schaue
gierig zu, wie das Joghurt langsam aber unaufhaltsam nach
unten läuft. Es sammelt sich in dem Dreieck, mit dem
die Trennlinie deines Gesäßes beginnt, verschwindet
in der Spalte und rinnt weiter nach unten.
Gierig küsse ich dich auf das Gesäß, mit beiden
Händen spreize ich sanft deine Backen auseinander und
beginne mit meiner Zunge das herab geronnene Joghurt zu sammeln.
Ich schmecke das Joghurt auf deiner Haut und genieße
es. Meine Zunge folgt deinen Konturen, gleitet sanft zwischen
deinen Gesäßhälften und spielt erregt mit
deinem Körper. Doch auch dieser Körperteil ist viel
zu schnell von den Joghurtspuren gesäubert und so drehe
ich dich wieder um und setze dich auf die Arbeitsplatte in
der Küche. Unaufhaltsam wandert mein Kopf, meine Zunge
von deinen Füßen beginnend an deinen Schenkeln
entlang in Richtung deines Paradieses. Dort, wo sich deine
Schenkel treffen und deine Weiblichkeit ihren Höhepunkt
findet, verweilt mein Mund. Gierig zeichnet meine Zunge die
Konturen deiner Weiblichkeit nach und dein erregtes Atmen
und die in meinen Kopf gekrallten Hände belohnen meine
Arbeit.
(Text:
© George DeRos)
Buchbesprechung - Rezension:
Der Rubikon ist der antike
Grenzfluss zwischen dem eigentlichen Italien und Gallia Cisalpina
in der südlichen Romagna - eine Gegend, die ihren ganz
eigenen Reiz hat und viele Besucher durch ihre außergewöhnliche
Schönheit und Leichtigkeit begeistert.
Begeistern kann man (frau)
sich unbedingt auch für die Liebes-gedichte und erotischen
Geschichten, die als "Briefe über den Rubikon"
schwimmen. George DeRos beschreibt in seinen Texten die schönste
Sache zwischen zwei Menschen mit einer Leichtig-keit, die
begeistert, Lust auf mehr macht und nie in Obszönitäten
oder pornografisches Milieu abgleitet. Im Gegenteil: Zarte,
dabei lustvolle Geschichten erzählt er, immer sinnlich
und nie ohne den Schuss Erotik, der noch mehr erahnen lässt,
als da geschrieben steht und zugleich doch die eigene Phantasie
anregt. Sex ohne Liebe? Das scheint es für ihn nicht
zu geben.
Jedes Gedicht, jede Geschichte
gleicht einer Liebeserklärung, einem Brief, den man selbst
gern als geheimnisvolle Flaschenpost aus dem Rubikon fischen
würde oder am Strand angeschwemmt finden möchte.
Und so, wie Cäsar einst mit der Überschreitung des
Rubikon 49 v. Chr. den Bürgerkrieg herbeiführte,
ist es George DeRos gelungen, sich wohltuend hervorzuheben
aus dem Einerlei der im Schnellschuss auf den Buchmarkt geworfenen
erotischen "Literatur".
(©
2003 Evelyn Schaust-Weber)
Weitere Rezension:
Gedichte und Geschichten, durch
Abschnitte gegliedert, bietet der Autor George DeRos dem Leser
zum Genuss.
Jedem Abschnitt ist ein Zitat vorangestellt. So kann man zur
Einstimmung, vor den Gedichten und Geschichten, unter anderem
Sätze von Kafka, Casanova und Blaise Pascal lesen. Und
dann kommen die Worte des Autors, der schöne Augenblicke
genießen und anderen diese vermitteln kann.
Die Gedichte sind es, die
Gefühl und Glück einer Beziehung auszudrücken
vermögen, die jedes Poesiealbum zum poetischen Genuss
machen würden. Worte, die Kraft und Halt geben können.
Die Geschichten in klarer schnörkelloser Kurzprosa, bieten
in ihrer geschlossenen Einfachheit und Ehrlichkeit eine entspannende
Lektüre.
Die zurückhaltende Poesie der Texte von George DeRos,
die nie ins Pornografische abgleitet, beschreibt die verschiedensten
Spielarten der geistigen und körperlichen Liebe als Einheit.
Im Park, auf der Terrasse, in der Wanne und an vielen anderen
Orten vergnügen sich der Autor und Liebende zum Vergnügen
des Lesers. Die Kleinig-keiten, die Alltäglichkeiten
der Liebe werden hier zu etwas einmalig Besonderem. Und während
man liest, riecht es nach Erotik.
Ein Poesiealbum der Sinnlichkeit, ein Tagebuch der gelebten
Lüste.
Und dieses Plädoyer für die Liebe beschließt
bezeichnenderweise die Geschichte mit dem Titel „Leben
entsteht“.
(©
2003 Carlo Miller für all-around-new-books.de)
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