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Inhalt:
Es sind oft gerade
die unscheinbaren Ereignisse, die unsere gewohnten Denkweisen
und damit unser Leben verändern können.
Im vorliegenden Roman erlebt
dies ein junger Mann, der nach einem Musikstudium ins Theologenfach
gewechselt hatte. Gleichmütig und beschaulich lässt
er die Dinge auf sich zukommen, bis unvermittelt in seiner
Nachbarschaft eine geheimnisvolle Sängerin einzieht.
Ihr hin und wieder zu hörender verzückter Nachtgesang,
von dem sie selbst nichts weiß, eröffnet dem jungen
Mann unerwartet den Blick in eine andere, wunderbare Welt.
Singt die junge Frau den Himmel herab oder ist sie, wie eine
neidvolle Studienkollegin kurzerhand behauptet, psychisch
gestört?
Daniel verliebt sich auf
eine ganz unvorhergesehene Weise, die sein bisheriges Bild
von Gott und der Welt verändert. Gleichzeitig aber gerät
er "zwischen die Fronten", als er sich auf eine
äußerst skurrile Art unbeabsichtigt um die Stadt
verdient macht. Die Stadthonoratio-ren nämlich machen
ihn flugs zum Ehrenbürger, womit sie ihn hineinziehen
in die Niederungen ihrer Intrigen ...
(©
2001 Adalbert Töpper)
Zum
Autor:
Adalbert Töpper, geb. 1932 in Frankfurt/Main, arbeitete
nach seinem Musikstudium bis 1999 als Musikdozent. Seit 1984
widmet er sich außerdem dem Schreiben und hat seither
fünf Bücher veröffentlicht, darunter auch den
Ökothriller "Black Shit". Im Reichl Verlag
erscheint im Herbst 2002 in einer Neuauflage der von ihm überarbeitete
Titel "Wandlung durch Liebe".
Fazit:
In
einer stilistisch fein geschliffenen Art führt der Autor
den Leser durch die Geschichte von Rafaela, der Sängerin,
und Daniel, ihrem Verehrer. Der Schreibstil erinnert an Klassiker
der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, und bemerkenswerterweise
hält der Autor diesen Stil ohne den geringsten Bruch
von der ersten bis zur letzten Zeile.
Adalbert Töpper reiht die Worte kunstvoll zu Sätzen
und komponiert damit einen eleganten Wortfluss, einen gehobenen
Text, der den Leser verführt.
Wer einige vergnüglich-besinnliche Stunden verbringen
will, kann getrost dieses Buch zur Hand nehmen und wird es
nicht bereuen. Besonders schön sind die Einkaufsszenen,
die Daniel als Ritual anlegt, um seiner angebeteten Rafaela
nahe zu sein, die als Kassiererin arbeitet.
Schwer wird es erst hinterher, wenn der Leser wieder in die
hektische Welt zurückmuss.
(©
2002 Carlo Miller für all-around-new-books.de)
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