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Inhalt:
Was wird bleiben von der deutschen Literatur des zwanzigsten
Jahrhunderts?
Scharfsinnige Schriftstellerporträts über sieben
Genies des zwanzigsten Jahrhunderts.
Sieben
auf einen Streich: Wer sind die Wegbereiter der modernen deutschen
Literatur? Marcel Reich-Ranicki schreibt in seinen Essays
über sieben große Schriftsteller des zwanzigsten
Jahrhunderts und deren Werke, die ihn schon in seiner Schulzeit
im Berlin der dreißiger Jahre interessiert, irritiert
und fasziniert haben: Thomas Mann, Kafka und Brecht und ihre
Bedeutung für Epik, Lyrik und Dramatik; die Romanciers
Döblin und Musil, den Erotiker Schnitzler und den Feuilletonisten
Tucholsky.
Reich-Ranicki
zeigt in seinen Porträts, daß jene, denen wir Verse
und Prosa von höchster Qualität verdanken, allesamt
auch schwache Menschen waren, leidend und einsam, gequält
von Ehrgeiz und Eitelkeit. Er zeigt ihre Lächerlichkeit,
ihre Originalität, doch vor allem zeigt er ihre Größe
und Erhabenheit.
Zum
Autor:
Marcel Reich-Ranicki, Professor, Dr. h. c. mult., geboren
1920 in Wloclawek an der Weichsel, ist in Berlin aufgewachsen.
Er war von 1960 bis 1973 ständiger Literaturkritiker
der Wochenzeitung Die Zeit und leitete von 1973
bis 1988 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
die Redaktion für Literatur und literarisches Leben.
1968/69 lehrte er an amerikanischen Universitäten, 1971
bis 1975 war er Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur
an den Universitäten Stockholm und Uppsala, seit 1974
Honorarprofessor in Tübingen, 1991/92 Heinrich Heine-Gastprofessur
an der Universität Düsseldorf. Von 1988 bis 2001
leitete er das Literarische Quartett. Ehrendoktor
der Universitäten in Uppsala, Augsburg, Bamberg, Düsseldorf,
Utrecht und München. Goethepreis des Jahres 2002.
(©
2004 dtv Verlag)
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