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Inhalt:
Wolf
steht kurz vor den schriftlichen Abiturprüfungen, als es ihn
aus heiterem Himmel trifft: Der Brief aus den USA ist eindeutig
- Shandy bittet ihn, dringend einen HIV-Test zu machen.
Wolf ist erschüttert, aus der Bahn geworfen. Alle Pläne, Träume,
Ziele werden fragwürdig, Panik steigt hoch. Ist sein Leben
vorbei? Hat er in seinem Jahr in den USA außer Erfahrungen
zu sammeln tatsächlich auch das HIV-Virus geangelt? Und das
ausgerechnet bei Shandy aus Montana, mit der ihn nur eine
kurze Liebschaft verbunden hat? Immer war klar, dass ihr Freund
vorgeht. Dass nur das Glück Wolf begünstigt hatte, als sein
Freund Don von der Bildfläche verschwinden musste - und Wolf
freie Bahn hatte bei der Angebeteten der beiden. Und jetzt?
Von Glück keine Spur mehr. Wolf dreht sich im Kreis. Wolf
wählt nicht Shandys Weg in den Selbstmord. Er vertraut sich
seinem Lehrer an, der ihn nicht nur wie zuvor als Langstreckenläufer
unterstützt, sondern auch in dieser schwierigen Situation
begleitet. Auch Julia, eine neue Bekannt-schaft, gibt Halt.
Als sich alles zum Guten wendet, hat sich aber sein Leben
so verändert, dass er beschließt, noch einmal in die USA zu
fliegen. Das Abitur kann warten, das Leben nicht!
Fazit:
Helene
Kynast schreibt in "Siebter Himmel - freier Fall"
eindrucksvoll von den intensiven Gefühlsschwankungen, denen
Wolf sich ausgesetzt sieht. Ein Leben ist im Umbruch, alles
ist unklar, hängt in der Schwebe. AIDS scheint im Jugendbuch
kaum noch Thema zu sein: Ein Problembuch schreibt Kynast dennoch
nicht, sondern eine erschütternde Geschichte, die die Brüche
aufzeigt, die das Leben für jeden bereithalten kann. Intensiv
und packend in einer überzeugenden Sprache!
(©
2001 Katja Theiß)
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