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Inhalt:
Hannah
ist beliebt, sie gehört zur angesagten Clique in der Klasse.
Nur doof, dass sie immer wieder für Malcolm Murgatroyd einstehen
muss. Der ist nämlich unsäglich: der Klassenschleimer mit
den fettigen Haaren und der Piepsstimme, der zu allem Überfluss
auch noch Turnschuhe trägt, die vollkommen out sind.
Hannah ist in einer Zwickmühle, denn ihr kleinerer Bruder
Ian, der an Muskeldystrophie erkrankt ist und inzwischen im
Rollstuhl sitzt, ist mit Malcolm befreundet. Auch die Eltern
verstehen sich gut und man verbringt Urlaube gemeinsam. Schlimm
genug, dass alle aus der Familie nur zu gerne über eine Hochzeit
der beiden witzeln. Aber jetzt kommt es noch dicker für Hannah:
Hannah soll für die Schule eine Autobiografie schreiben -
wie kann sie das tun, ohne dass offenkundig wird, dass sie
einiges mit Malcolm zu tun hat? Immerhin kann sie kaum erklären,
warum sie ihn ab und zu verteidigt ...
Fazit:
Ohne
in Sentimentalität zu verfallen beschreibt Farrell den Kampf,
den Hannah mit sich austrägt, bis sie sich - nach einem dramatischen
Höhepunkt, zu dem Ian ins Krankenhaus eingeliefert wird und
Malcolm für sie da ist - dazu entschließt, zu Malcolm zu stehen.
Die Ich-Erzählung Hannahs zeigt ihre Gefühle, ihre Ängste
und auch den Gruppenzwang, dem sie sich ausgeliefert fühlt.
Was die Geschichte aber so witzig und lesenswert macht, ist
die Figur Malcolms. Er ist merkwürdig, ein kompletter Spätzünder,
zugleich aber stark und verletzlich. Und das macht "Verliebt?
Verlobt? Vergiss es!" zum Lesevergnügen.
(©
2001 Katja Theiß)
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