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Religion, Esoterik & Lebenshilfe

Ich will doch nur frei sein!
Tagebuch einer Seele

Autorin: Angela Dascal

Taschenbuch, 192 Seiten
erschienen: Januar 2004
Eigenverlag
ISBN: 3-00-012904-9
Preis: 16,80 Euro

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Inhaltsverzeichnis:
KAPITEL 1: Das Unterbewusstsein zu Bewusstsein bringen
KAPITEL 2: Abschirmende Elementale
KAPITEL 3: Visionen und Transzendenz
KAPITEL 4: Manipulationen an der Menschheit
KAPITEL 5: Bachblüten
KAPITEL 6: Karmischer Rucksack
KAPITEL 7: Mithilfe beim Übergang ins Lichttor
KAPITEL 8: Elektrische und geopathische Störfelder
KAPITEL 9: Das Aura- und Chakrensystem
KAPITEL 10: Unsichtbare Existenzen, die uns auf Erden begleiten
KAPITEL 11: Einfluss dunkler Magie
KAPITEL 12: Botschaft hinter einem Traumerlebnis
KAPITEL 13: Elektrosmog und die Kraft unserer Gedanken
KAPITEL 14: Wesenheiten und ihre Einflussnahme auf uns Menschen
KAPITEL 15: Die Materie lebt durch uns
KAPITEL 16: Krankmachende Einwirkungen auf unseren Körper
KAPITEL 17: Befreiung aus der schwarzen Magie
KAPITEL 18: Der sechszackige Stern
KAPITEL 19: Träume und ihre Bedeutung
KAPITEL 20: Geistige Manipulationen
KAPITEL 21: Fluch und Hörigkeit übertragen auf die nächste Inkarnation
KAPITEL 22: Eintauchen in die Dunkelheit


Textauszug:


Vorwort

Lange Zeit schon war es von höherer Seite her vorausbestimmt, dass ich einmal mein geistig erworbenes Wissen zu Papier bringen sollte. So fing ich vor einigen Jahren einfach an zu schreiben, ohne mir dabei Gedanken zu machen, warum ich eigentlich schreibe und für wen. Erst viel später verstand ich den eigentlichen Sinn, dass auch ich ein Vorbote für viele Menschen zu sein habe. Die spirituelle Wanderschaft zur Selbstfindung eines jeden Wahrheitssuchers könnte aufgrund meiner Erlebnisse erleichtert werden, damit er bei seiner Schicksalsbewältigung nicht verzweifelt und sich von allen alleine gelassen fühlt.
Meine Wahrnehmungen wurden über fünf Jahre lang in mein Tagebuch notiert, andernfalls wäre es schwierig gewesen, mich an alle Ereignisse und Einzelheiten zu erinnern. Dieser Aufarbeitungsprozess, der mit einem sehr langen und schmerzhaften Weg verbunden war, musste ohne jegliche Abkürzung von mir erfahren und durchlebt werden. Wären dieser Verlauf und die darauf folgenden Vorkommnisse nicht eingetreten, hätte ich niemals einen Einblick in die Welt anderer Realitäten bekommen. Um das Nicht-Fassbare wirklich begreifen zu können, bedarf es aber einer makellosen Aufmerksamkeit im täglichen Leben.
Manchmal wird unser Leben von tragischen Schicksalsschlägen begleitet und wir können uns die dahinter liegenden Ursachen nicht erklären. So erkannte ich durch meine genaue Selbstanalyse, wie sich Gedankenformen, die jeder Einzelne von uns täglich -vielfach unbewusst- aussendet, in unserer Umwelt zum Teil verheerend auswirken können. Unser negativ schwingendes Gedankengut korrespondiert nämlich auf Grund gleicher Ausstrahlung und Denkweise häufig mit destruktiv eingestellten verstorbenen Seelen. Diese unsichtbaren Wesenheiten halten sich geschickt in unserem Energiefeld auf. Sie stürzen uns, wenn das Gefühl laut wird, oftmals in dramatische Lebensumstände, denen wir dann kaum noch gewachsen sind.
Sobald aber unsere Seele bereit ist, sich aus dieser sogenannten "Mafia-Schwingungsfrequenz" zu befreien und mit Liebe den höheren Sphären entgegen schreiten will, fängt der Leidensweg der Entleerung unseres angehäuften Rucksackes an. Nur durch stetigen Bewusstseinswandel und Aufarbeitung unserer karmischen Schuld, befreien wir uns von jeglichen dunklen Einflüssen. Nach der Schicksalsbewältigung sind wir dann wieder Herr über unsere eigene Autorität.
Mein Anliegen ist es, dieses anspruchsvolle Buch zu veröffentlichen, damit die Menschen verstehen, welchen Einfluss Verstorbene auf uns Erdbewohner auszuüben vermögen. Außerdem soll es dazu beitragen, die Menschheit auf eine höhere spirituelle Ausrichtung vorzubereiten. Im Universum existieren engelhafte Überlichtwesen höherer Intelligenz, mit denen wir allesamt verbunden sind. Sie wollen uns wieder zur göttlichen Quelle zurück begleiten. Ist der Leser aber ein überzeugter Skeptiker, wird er diese Lektüre lediglich als eine Phantasie-Erzählung verwerfen.
Dieses Werk ist eine Herausforderung an uns Menschen, über unsere "normale" Denkweise und den rationalen Verstand hinaus zu gehen. Es gibt keine Beweise dafür, dass meine Erfahrungen mehr als persönliche Ereignisse waren, wenngleich die zuteil gewordenen Erkenntnisse sich für mich im Laufe meiner Aufarbeitungs- und Integrationszeit alle bestätigt haben.

Kapitel 1: Das Unterbewusstsein zu Bewusstsein bringen
Nachdem ich im Oktober 1998 von meinem Mann Henry geschieden worden war, befasste ich mich immer häufiger mit den esoterischen Wissenschaften. Dabei wollte ich auch die Hintergründe unseres vierzehnjährigen Zusammenseins und der unausweichlichen Scheidung erforschen. Während der ersten Durchsagen erkundigte ich mich, wie es möglich war, dass Henry während unserer Ehe über zwei Jahre lang ein Verhältnis mit einer anderen Frau pflegen konnte. Ich bekam von meinem Geistführer zu verstehen: „Dies ist ein karmischer Vorgang und vom Schicksal her vorbestimmt, damit du deine mitgebrachte Last abtragen kannst. Außerdem soll deine, in dir schlummernde geistige Kreativität wieder geweckt werden. Dieses Mal aber wird deine Geisteskraft dem göttlichen Licht zugewandt sein.“
Während dieser schlimmen Phase meines Lebens fragte ich oft meinen Geistführer: "Warum erhalte ich keine sofort sichtbaren Beweise?" Er antwortete mir: „Glaube und vertraue, denn deine innere Kraft führt dich. Liebe kennt keine Bedingungen. Heilung geht Weisheit und Demut voraus. Weisheit kennt alle Geheimnisse. Vertraue dem wunderbaren Meister in dir, denn das ist deine Seele. Lerne die Impulse deiner Seele zu begreifen. Lerne auch, diese von den unwahren Eingebungen der unterschiedlichsten Ebenen zu unterscheiden. Intuition ist der Schlüssel, sich von der Seele führen zu lassen. Durch deinen Wunsch nach höherer Erkenntnis und die Ergebenheit an das Göttliche, entfaltet sich in dir eine erleuchtete Sichtweise der irdischen und kosmischen Zusammenhänge.“
So entwickelte es sich auch über viele leidvolle Phasen hinweg. Ein weiteres Motiv für den noch tieferen Einstieg in die jenseitige Welt war meine nicht aufzulösende Verbindung zu Valentino, den ich kurz vor meinem Auszug im Juli 1997 kennen lernte.
Es war an einem Samstag als meine Freundin Ulrike und ich uns vergnügen wollten. Fünf Minuten vor Mitternacht sprach uns im Lokal ein Mann an. Er stellte sich mit dem Namen Valentino vor. Anfangs unterhielten wir uns sehr angeregt und es freute mich, als ich im Gespräch erfuhr, dass er Italiener ist. Ungefähr eine Stunde später fragte er uns, ob wir ihn noch zu einem anderen Restaurant begleiten würden. Da wir zu zweit waren, willigten wir ein. Nachdem Ulrike bemerkte, dass zwischen uns eine Sympathie bestand, verabschiedete sie sich gegen drei Uhr morgens und ließ uns alleine. Wir plauderten noch eine Weile und als die Sonne ihre ersten Strahlen zeigte, hielt ich es für angebracht, nach Hause zu fahren. Für den nächsten Tag verabredeten wir uns nachmittags. Kurz nach meiner Zusage überkam mich ein merkwürdiges Gefühl und ich sagte unsere geplante Verabredung wieder ab.
Beim Frühstück fesselte mich nur ein Gedanke und ich dachte mir: Im Grunde wäre es doch wundervoll, diesen Mann nochmals zu treffen. Allerdings ist es nun zu spät, weil du ihm einen Korb gegeben hast. Er spukte permanent in meinem Kopf herum und wollte einfach nicht weichen. Nun ergriff ich die Initiative und ließ mich durch meine gedanklichen Widersprüche nicht mehr davon abbringen, doch zu unserem vereinbarten Treffpunkt zu fahren. Kaum angekommen, sah ich ihn auf der anderen Straßenseite laufen. Er winkte mir lachend zu. Während unserer Unterhaltung im Cafe bemerkte er neckisch: „Ich bekam heute Morgen eine Eingebung und man forderte mich auf: "Gehe zum Treffen, vertraue deinen Gefühlen und schaue ob sie trotz ihrer Absage erscheinen wird.“ Leider konnte er nicht sehr lange bleiben, weil um achtzehn Uhr sein Arbeitsbeginn war.
Zu Hause überlegte ich, zu welchem Zweck mir eigentlich diese Begegnung diente. Eine leise Stimme flüsterte mir zu: „Liebe kennt keine Bedingungen. Seine Liebe zeigt dir Wärme im Herzen, damit du dich nicht mehr einsam fühlst.“ Ganz wohl war mir bei der Sache nicht, weil ich wusste, dass er verheiratet ist. Trotz der gegebenen Umstände konnten wir nicht davon ablassen. Manchmal trafen wir uns sogar drei Mal unter der Woche. Es folgte wieder eine mediale Durchsage: „Glaube und vertraue deiner Intuition. Deine Liebe gibt ihm Kraft. Du bist der Auslöser, dass er seine Selbstachtung zurück gewinnt und in die Freiheit schreiten wird. Zwischen euch besteht Einheit im Geiste. Seine Frau hat ein Verhältnis zu einem anderen Mann und sie liebt diese Person. Sie wird sich von Valentino trennen, weil sie durch seine Anwesenheit Einsamkeit und Verzweiflung fühlt. Valentino spürt durch seine Intuition, dass seine Frau eine Beziehung mit einem Mann aus ihrer Skischule eingegangen ist. Auf sein Drängen gesteht sie ihm ihr Verhältnis. Danach verspürt er eine Erleichterung und denkt an Trennung. Die Liebe fehlt. Gedanklich ist er bereits von seiner Frau gelöst, aber noch nicht beziehungsmäßig. Er wird nicht bei ihr bleiben, denn er hat Sehnsucht nach Liebe. Dieses Gefühl lernt er neu bei dir kennen. Von dir wird Gelassenheit gefordert und den Tag anzunehmen wie er kommt, ohne jegliche Forderung zu stellen.“

Kapitel 7: Mithilfe beim Übergang ins Lichttor
Mein Leben befand sich in einer gewaltigen Umbruchsphase. Tanja bemerkte, dass sich der Zustand meines Gesichts verschlimmerte, wenn ich montags zur Arbeit ging. Ich weiß, dass die Aufarbeitungsphasen für das Vorwärtsschreiten in die Freiheit notwendig sind. Wenn wir uns im Reinigungsprozess befinden, haben wir oftmals sogar mit Krankheit zu tun. Aber in diesem Büro kamen noch als Erschwernis Computer, Drucker und diverse Stromanschlüsse hinzu. Das permanente Arbeiten in diesen Elektrofeldern verursachte zu große Unruhe in meinen Nervenbahnen. Mein Schutzengel ermahnte mich: „Meide zu viel Elektrizität. Der Strom erzeugt in deinem Energiefeld eine zu hohe Spannung und deshalb können deine entzündeten Gesichtsnerven nicht zur Ruhe gelangen und ausheilen.“ So durfte es nicht mehr weitergehen, und ich fasste den Entschluss im Oktober 1999 den Arzt aufzusuchen, den mir meine Nachbarin wenige Wochen zuvor empfohlen hatte. Dr. Bürges, damals circa sechzig Jahre alt, hatte graue Haare und wirkte bei allen Sitzungen sehr beruhigend auf mich ein. Ich schilderte ihm meine Beweggründe und empfand überhaupt keine Scheu, ihm von meinem esoterischen Wissen, meinen Erfahrungen mit Fernheilungen und Seelenablösungen zu berichten. Ferner erzählte ich ihm, dass ich bis heute meine Krankheit selbst behandelte und dieser Ausschlag ein Prozess aus früheren Zeiten sei, ich aber jetzt mit meiner Methode nicht mehr alleine zurecht käme.
Er zeigte sich verständnisvoll und fragte mich, was er für mich tun könnte. „Möchten sie für ein bis zwei Wochen krank geschrieben werden?“ Ich stimmte zu. Er spürte während unserer Unterhaltung die von mir wirklich benötigte Ruhe für mein überbeanspruchtes Nervensystem. Nach den diversen Sitzungen erkannten wir ferner, weshalb mein Aussehen immer wieder von vielen anderen, zuerst nicht erklärbaren Umständen überreizt wurde. Kurz darauf trat seine Sprechstundenhilfe herein. Sie unterbreitete ihm, dass für den kommenden Dienstag ein Patient seinen Besprechungstermin storniert hätte und ich dafür eingeschoben werden könne. Ich war glücklich über diesen Zufall. In der folgenden Woche würde er mit seinem Biotensor mein Energiefeld austesten, um weitere Informationen bezüglich meines Leidens zu erhalten.
Am Abend legte ich mich in die Badewanne und dabei nahm icgedanklich Dr. Bürges wahr. Anfangs verstand ich sein Erscheinen nicht. Meine Intuition machte mich darauf aufmerksam, dass er eine Fernheilung anstrebte und mir seine Energie schickte, damit der Heilungsprozess schneller in Gang käme. Seine übertragene Hilfe nahm ich in Wärme auf und hinterher bedankte ich mich bei seinem Höheren Selbst für die telepathische Übermittlung. Während meiner Entspannung erinnerte ich mich an ein Erlebnis, welches mir vor ungefähr zwei Monaten mit Ulrike und ihrem damaligen Partner Chris auf einem Flohmarkt widerfuhr.
Wir schlenderten gemütlich über den Platz und nichts ahnend sah ich auf einem Verkaufsstand einen Brieföffner mit Totenkopfgriff liegen. "Ulrike, sieh mal her," sagte ich, "hier an diesem Teil ist Blut." Perplex und etwas ungläubig schaute sie mich an. Sie dachte wohl, es wäre ein Hirngespinst von mir. Da mich dieses Objekt konstant verfolgte, informierte ich Irma wenige Tage später von meiner zunächst nicht erklärbaren Verfolgung. Spontan gab sie zur Antwort: „Komm, wir machen jetzt eine gemeinsame Ablösung.“ Sie ging ans Werk und verhalf der Seele beim Übergang ins Licht. Ich dagegen sollte den Öffner geistig verbrennen, um diese traurige Schwingung in eine positive Energie umzuwandeln und Leid aufzulösen. Irma erblickte mit ihrem dritten Auge, wie mit diesem Brieföffner ein Mensch umgebracht worden war. Jemand hatte ihn einem jungen Mann in den Rücken gestochen und dieser war daraufhin gestorben, ohne Frieden zu finden. Bis dahin hatte er auf einen Lichtarbeiter warten müssen, der ihn von diesem Dauerschmerz befreien konnte. Durch die Transformation war das schreckliche Bild aus meinem Gedächtnis verschwunden und tauchte nie wieder auf. Nach einem Vollbad schlummerte ich sanft im Bett ein.
Eine Nacht durfte ich friedlich schlafen, aber schon in der zweiten Nacht hörte ich ein erneutes Knacken in meinem Bauernschrank. Im Halbschlaf sprach ich ein Nein aus und wies darauf hin, dass dies eine Prozedur zwischen den Beiden sei. "Gehe zu Irma und regle deine Angelegenheit mit ihr selbst." Ich rief sie am nächsten Tag an. Sie hatte es schon im Gespür gehabt, dass es sich um ihren verstorbenen Freund Franz handelte. Er suchte den Kontakt zu ihr über mich, damit auch er friedvoll mit ihrer Hilfe ins Licht eintauchen konnte.

Texte: © 2004 Angela Dascal

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