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Buchbesprechung
- Rezension:
Diana
Wentworth erzählt hier ihre eigene wahre "Beziehungs-geschichte",
die stärker war als der Tod. Man sollte sich durch den etwas
"kitschig" anmutenden, ja fast trivialen Titel nicht gleich
abschrecken lassen.
Es wird die Geschichte einer über 25-jährigen Ehe geschildert,
das Zusammenwachsen und fast "Einswerden", was nur Menschen
erleben, die wirklich so lange miteinander auskommen und zwar
auch noch dann, wenn die "Schmetterlinge" im Bauch nicht mehr
so intensiv da sind und von anderen Gefühlen, wie Partnerschaft,
Verlässlichkeit, Beständigkeit und gegenseitigem Verständnis,
abgelöst worden sind. Wenn dann der geliebte Partner zu früh
gehen muss, stellt sich für den anderen die Frage, "darf
ich überhaupt wieder glücklich sein und würde mein früherer
Partner dies auch billigen".
Der Autorin ist es im ersten Teil des Buches sehr gut gelungen,
anhand ihres geführten Tagebuches und ihrer Erlebnisse die
Ehe mit ihrem verstorbenen Mann zu schildern und gleichzeitig
den Über-lebenden Trost zu spenden, ihnen Mut zu machen, weiterzugehen,
um sich einer neuen Partnerschaft zu öffnen.
Ein durchaus lesbares Buch, gerade in der heutigen schnelllebigen
Zeit, in der die hohe Scheidungsquote es nicht mehr zu langlebigen
Partnerschaften kommen lässt. Ein bisschen kritisch anzumerken
ist das "Abdriften" der Autorin im 2. Teil des Buches hin
zum esoterischen Bereich. Wer sich nicht in dieser "Geheimlehre
für Eingeweihte" auskennt oder sich dafür interessiert, dem
fällt es schwer zu glauben, dass die Gedanken eines Verstorbenen
sich im Kopf des neuen Partners wiederfinden können. Obwohl:
Kann dies nicht auch eine sehr schöne Vorstellung sein?
(©
2002 Iris Nätebus für all-around-new-books.de)
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