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Inhalt:
Ein farbenprächtiger Roman wie aus Tausendundeiner Nacht,
der die Geschichte Persiens der letzten zwei Jahrhunderte
erzählt. Pfau, eine ehemalige Vertraute des gestürzten Schahs,
wird von den neuen Machthabern verhaftet. Im Gefängnis ziehen
die Schicksale ihrer Ahnen und die Stationen ihres eigenen
Lebens an ihr vorüber: die Pest, die Tausende dahinraffte;
die Aussetzung ihrer Schwester vor dem Palast des Prinzen;
das Liebesdrama zwischen Hannah und Salomo; und vor allem
ihre eigene schicksalshafte Begegnung mit dem jungen Schah
Reza Pahlewi II.
(©
2000 Bastei Lübbe Verlag)
Fazit:
Die Verhaftung der 116jährigen Pfau durch das Khomeini-Regime
bietet den Hintergrund, vom dem ausgehend über ihre Ahnen
und die Geschichte Persiens, des heutigen Iran, berichtet
wird.
Immer wieder wird der Schauplatz der Handlungen gewechselt.
Die einzelnen Kapitel erzählen von Geschehnissen im Leben
Pfaus und ihrer Ahnen, unterbrochen immer wieder durch kurze
Abschnitte über die Geschichte Persiens. Die einzelnen Erzählstränge
stehen nur in unmittelbarem Zusammenhang, so dass sich kein
richtiger Handlungsverlauf entwickelt. Auch lassen die Geschichten
um die einzelnen Personen Tiefe und die Möglichkeit des sich
Hineinversetzens vermissen, weshalb die Wiedergaben der Geschichte
Persiens als die gelungensten Teile des Buches bezeichnet
werden müssen.
(©
2001 Stefanie Brink für all-around-new-books.de)
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