| Rückentext:
Es gibt in der gesellschaftlichen
Entwicklung keinen Stillstand. Ich möchte nochmals betonen,
dass auch die menschliche Gesell-schaft den Gesetzen der Evolution
unterliegt. Sie ist erkennbar in der Stellungnahme der Medien
zum aktuellen Tagesgeschehen, in den Debatten der Parlamente
und Talkshows, als Ausdruck der Wechselbeziehung von „Sein
und Bewusstsein“, mit der die Ver-
änderungen des gesellschaftlichen Zustandes durch das
Wachsen unseres Wissens bewusst werden, aber immer hinter
der Wirklich-keit zurück bleiben, da Wissen und Bewusstsein
nicht das Gleiche sind.
Der Unterschied von „Wissen“ und „Bewusstsein“
prägt die politi-sche Struktur einer Gesellschaft und
unterscheidet sich in den „progressiven“ und „konservativen“
gesellschaftlichen Kräften, in denen der „Liberalismus“
sich in beiden Lagern einzurichten ver-steht.
Die Selbstgefälligkeit der konservativen Kräfte
ist völlig unange-bracht, wenn man an den unmenschlichen
Widerstand denkt, mit dem sie sich der Veränderung des
zaristischen Russlands entgegen setzten, der global bis heute
noch nicht beednet ist. Er unterliegt aber den Gesetzen der
Evolution und damit einer „progressiven“ Richtung.
(©
2003 Günter Bogaske)
Zum Autor:
Mein Name ist Günter (Reinhold, Adolf) Bogaske. Ich bin
am 06.12.1919 in Rüstringen, jetzt Wilhelmshaven, geboren.
Ich besuchte die 3. Volksschule in Wilhelmshaven, die nach
der Grundschule einen Anschluss an eine Förderstufe zur
Weiterbildung bot. Nach der Abschlussprüfung erlernte
ich auf der Marinewerft Wilhelmshaven das Maschinenbau-Handwerk,
als Voraussetzung für meine Zielsetzung, wie mein Vater,
Schiffsingenieur zu werden. Dazu war eine Fahrzeit bei der
Handelsmarine von 36 Monaten als Ingenieur-Assistent erforderlich,
die ich Anfang des 2. Weltkrieges noch beenden konnte.
Es war mir möglich, 1943 ein Schiffsingenieurpatent zu
erwerben, mit dem ich bei der Kriegsmarine-Dienststelle in
Hamburg dienstverpflichtet wurde. Ich überlebte zwei
Schiffsverluste und fand nach dem Kriege mit meinem Patent
eine Beschäftigung als Obermaschinist in einem Großkraftwerk.
Mit dem Wiederaufbau der deutschen Handelsmarine meldete ich
mich beim Arbeitsamt Hannover und wurde als 3. Ingenieur auf
den ersten Neubau vermittelt. Durch die Kriegsverluste von
Patentinhabern wurde ich schnell leitender Ingenieur und war
bis 1961 bei verschiedenen deutschen Reedereien tätig.
Aus persönlichen Gründen bewarb ich mich über
eine Agentur bei ausländischen Reedereien und fuhr als
leitender Ingenieur bis 1983 in der internationalen Schifffahrt
unter verschiedenen Flaggen. Die letzten 6 Jahre war ich bei
einer japanischen Reederei, bei der ich dann in Rente ging.
Meine Eindrücke in aller Welt veranlassten mich zum Nachdenken,
dessen Ergebnis sich in einigen Büchern niederschlug.
Dazu gehören "Fragen und Antworten unserer Zeit"
sowie "Brücken über Abgründen", das
das erste Buch in Romanform ergänzt. Eine Arbeit über
meine erste Ausbildungsreise beim NDL ist in Vorbereitung
und soll dazu beitragen, mich als Menschen kennen zu lernen.
Nach 54 Jahren einer glücklichen Seemannsehe verlor ich
1997 meine Frau und wenn es mir in meinem Alter noch vergönnt
sein sollte, möchte ich darüber noch ein Buch schreiben.
(©
Günter Bogaske)
Hinweis:
"Brücken über Abgründen" ist seitens
des Autors als Fortsetzung zu seinem Titel "Fragen
und Antworten unserer Zeit" angelegt. Lesen Sie zu
beiden Büchern den »
Kommentar
des Autors.
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