Start Auf zur Büchergalerie Top 10 Specials Gewinnen Newsletter Suche
Autoren Ausgezeichnet Buch + Medien Events Marktplatz Forum Kontakt Über uns
Belletristik
Sonstiges Biografie Science Fiction/Fantasy Krimi/Thriller Historischer Roman Roman/Erzählung
Und jetzt als Taschenbuch
Das Buch zum Film/Fernsehen
Audiobook
Kinder und Jugend
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
Sachbuch/Ratgeber
E-Books
Software/Spiele

   
Jetzt bestellen


 

Sonstiges

Rock Poems

Autor: Andreas Sternowski

gebunden mit Schutzumschlag, 108 Seiten
erschienen: März 2004
BoD
ISBN: 3-8334-0660-7
Preis: 19,90 Euro

Hier bestellen:

amazon

 


Inhalt:
So wie wir einsam oder verliebt, mal nachdenklich und mal emotional sind, so sind auch die Texte der „Rock Poems“. Sie sind verdichtet aber nicht verschlossen, tief aber leicht zugänglich – sie sind ehrlich. Und sie bewegen, bleiben sogar in Erinnerung – wie eine gute Rockballade eben.
Die Rock Poems reihen sich in vier Abschnitte: Die „Skizzen“ zeichnen verschiedene Bilder einer inneren Landschaft. Die „Stimmungen“ sammeln die dort heimischen Gefühle. Die „Erotika“ sprechen über die Liebe. Die „Betrachtungen“ reflektieren über unsere Existenz und ihre Vergänglichkeit.
Es ist moderne Lyrik von ihrer besten Seite.

(© 2004 Andreas Sternowski)


Zum Autor:
Andreas Sternowski, geb. 1957 in Köslin (Koszalin) in Polen, lebt seit 1990 in Deutschland. Als Absolvent der Technischen Universität in Danzig und der Freien Universität in Berlin arbeitet er als Manager in der Software-Industrie. Rock Poems sind sein literarisches Debüt.


Textauszug:

Schweigen der Liebe

meine Liebe zu dir füllt randvoll
die krumme Amphora meiner Seele

du liest und ich schaue heimlich
den Strömungen deiner Seele zu

plötzlich erschüttert ein Beben die Welt
vergebens versuche ich es zu bezwingen

ich verliere ein Tropfen: er rollt langsam
die rauhe Haut der Amphora hinunter

du hebst deine Augen: das Meer deiner Liebe
eilt mit einer Welle um den Tropfen aufzufangen

dann blickst du wieder zu deinem Buch
und der Augenblick lässt allmählich nach

wir kehren in die Asyle unserer Gedanken zurück
beide um ein Schweigen reicher

Text: © Andreas Sternowski


Fazit:
„Sie könnten Sie bewegen, sogar in Ihnen hängen bleiben - wie eine gute Rockballade eben“, verspricht der Lyrikband Rock Poems.

Andreas Sternowski gibt mit diesen lyrischen Texten sein literarisches Debüt. Die Rock Poems sind Gedichte über und vom scheinbar Alltäglichen, vom Alltag in seiner Vielschichtigkeit, seinen Widersprüchen, seinen Hindernissen und Glücksmomenten. Es sind verdichtete Reflektionen der Wahrnehmung, Standpunkte und analytische Zustandsbeschreibungen. Behutsam fixiert Sternowski mit seiner Sprache ganze Gefühlswelten. Der Autor erreicht hier Tiefe ohne hermetischen Budenzauber, der heute so gern, so postmodern daherstolziert kommt.
Mit klaren deutlichen Worten, Bildern und Aussagen zeigen diese Gedichte die Welt des lyrischen Ich. Diese Worte und Bilder scheinen - geradezu aus den Seiten heraus - den Leser in seinem Innersten zu berühren.

Der Autor teilt seine Texte in vier Abschnitte, die miteinander harmonieren. In „Skizzen“, dem ersten Abschnitt, zum Beispiel, beginnt er die Beschreibung seiner Heimatstadt mit den Worten: „meine Heimatstadt liegt vergessen im Antiquitätenladen / ihre mit Freitreppen verzierten Gassen verschwimmen im Nebel“.
Der zweite Abschnitt ist mit „Stimmungen“ betitelt. In „Warten“ heißt es: „ich setze mich an den Tisch / streichle seine hölzerne Haut“. Der Leser kann sich durch diese gekonnte Einfachheit diesen Tisch selbst erfühlen, wird so zum Teilhaber des Wartens. Diese Schnörkellosigkeit beeindruckt in diesen Texten immer wieder.
„Erotika“ heißt der dritte Abschnitt. Eine der schönsten Textstellen dort: „wir liegen Atem an Atem / dein Herz schlägt langsam die Melodie der Stille“.
Die wohl komplexesten Texte des Buches sind im letzen Abschnitt, den „Betrachtungen“, zu finden: „es war eine groteske Idee die Zeit zu messen / als ob man die Kinetik der Ozeane / in das Korsett einer physikalischen Formel fassen wollte“, beginnt hier sein Gedicht „Die Zeit“.
In allen vier Teilen geben die homogen gesetzten Worte den Gedichten eine dynamisch prosaische Stabilität und verleihen eine ästhetische Unaufdringlichkeit, die sehr angenehm ist.

Andreas Sternowski wendet die subtilsten und wirkungsvollsten Mittel der Lyrik an. Er schafft Bilder, die die Gefühle des Rezipienten wecken. Und er hat eine eigene Stimme. Mit dieser entstand ein schönes Buch voller Poesie.

(© 2004 Carlo Miller für all-around-new-books.de)

******************************************************************************
Sie haben das Buch gelesen und wollen einen Kommentar abgeben? Dann bitte hier entlang ...


Copyright ©  all-around-new-books.de 
Alle Rechte vorbehalten. Impressum - E-Mail - Haftungsausschluss
Design und Realisierung: onlineAgentur.de GmbH

 



Alle vorgestellten
Bücher in der Galerie:
sortiert nach Autor
sortiert nach Titel


Rund um´s Buch

S e r v i c e

Kontakt zum Autor
Der Autor steht für Lesungen gerne zur Verfügung. Sie haben Fragen zum Buch, zum Autor? Nehmen Sie Kontakt auf ...
Zur Homepage
Andreas Sternowski
Weitere Lesetipps 

Gesammelte Schriften
von Uwe Timm

Boxhagener Platz
von Torsten Schulz

Jessica, 30.
von Marlene Streeruwitz