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Inhalt:
Eine
wahre Geschichte: Nichts ahnend besteigt Laura eines Abends
in Florenz ihren Motorroller, um nach Hause zu fahren. Da
wird sie von mehreren Männern überfallen und in ein Auto gezerrt.
Ihre Entführer verfrachten sie in eine abgelegene Berghöhle
im Süden Italiens. Mehrere Monate lang halten sie das fünfzehnjährige
Mädchen dort fest, um von ihren angeblich reichen Eltern ein
hohes Lösegeld zu erpressen. Aber Laura ist die falsche Beute
- ihre Eltern sind nicht reich. Dennoch versucht ihr Vater,
wenigstens einen Teil der geforderten Summe zusammenzubekommen.
Dabei macht er einen entscheidenden Fehler und gerät selbst
unter Verdacht ...
(©
2002 ElefantenPress Verlag)
Fazit:
Das
Buch „Falsche Beute“ ist ein Jugendbuch. Der Autor fasst die
Erzählung in leicht zu verstehende Sätze und beschreibt bestimmte
Situationen ausführlich. Seine Wortwahl ist ebenfalls leicht
zu verstehen und bereitet daher keine weiteren Schwierigkeiten.
Der Autor zeigt mit seiner Erzählung, wie sich das Leben eines
fünfzehnjährigen Mädchens nach einer tragischen Entführung
komplett verändert und sich wie ein Blatt wendet.
Zu Beginn des Buches ist die Handlung sehr spannend geschildert.
Auch das Lesen geht schnell voran. Allerdings lässt der
Autor das Ende ziemlich ausarten und komplizierter werden.
Daher macht das Lesen so etwa ab der Mitte des Buches keinen
Spaß mehr; auch die Spannung geht verloren. Mich persönlich
spricht das gegebene Thema auch nicht besonders an. Wer sich
aber für die Erpressungsthematik im allgemeinen interessiert
und weniger Wert auf durchgehende Spannungseffekte legt, dem
sei dieses Buch empfohlen.
(©
2002 Katharina Weber für all-around-new-books.de)
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