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Inhalt:
Die
13-jährige Sophie hört den Ruf der See. Und zum Entsetzen
ihrer Adoptiveltern folgt sie ihm. Mit ihrem Onkel und seiner
sechsköpfigen, rein männlichen Crew begibt sie sich auf Segeltour
- von Connecticut über den Atlantik nach England.
Sharon Creech beschreibt diese Erfahrung mit erstaunlicher
Präzision. Die Wendungen des Boots, die Gefahren, sich türmende
Wassermassen, Ängste: Die abenteuerliche Reise ist zugleich
eine Reise in Sophies Vergangenheit - eine Reise zu sich selbst.
Poetisch verwebt Creech diesmal Reise mit Selbstentdeckung,
erfasst erneut die Gezeiten der Emotionen und Unsicherheiten
eines Teenagers. Sie entwickelt durch diese Kombination eine
Sogwirkung, die mitreißend wie das Meer ist.
Die Reisetagebücher von Sophie und ihrem 13-jährigen Cousin
Cody zeigen wechselnd die abenteuerlichen Erfahrungen auf,
die die Crew macht. Zwischen Geschichten aus der Vergangenheit
und den täglichen Herausforderungen suchen sie alle nach ihrem
Platz in der Welt. Sophies Kampf, sie selbst zu sein, beeinflusst
auch die anderen Crewmitglieder - und am Ende akzeptiert Sophie
ihre schmerzhafte Vergangenheit, den Tod ihrer Eltern und
die damit verbundenen Umstände. Sophies Geheimnis ist gelöst.
Fazit:
Ein
abenteuergeladenes Buch über ein mutiges Mädchen, das sich
auch gegen die starrköpfigen Männer durchzusetzen weiß, und
seine Reise über den Ozean und in die Erinnerungen an ihre
eigene tragische Vergangenheit. Sharon Creech ist damit nach
"Ich, Zinny Taylor" wieder ein überzeugendes Buch gelungen!
(©
2001 Katja Theiß)
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