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Inhalt:
John Hammersten saß fast drei Jahre im Knast.
Sein Partner Abel hatte ihn ans Messer geliefert und
war selbst mit einem Haufen Diamanten abgehauen. Jetzt
ist John wieder draußen, und die Zeit der Abrechnung
gekommen. Doch Abel ist schon lange spurlos verschwunden.
John beginnt Fragen zu stellen und setzt ein tödliches
Spiel in Gang ...
(©
2003 Bastei Lübbe Verlag)
Fazit:
John Hammersten kommt nach einer dreijährigen Haftstrafe
aus dem Gefängnis. Gemeinsam mit seinem Partner
Abel hatte er sich auf einen Diamantenschmuggel eingelassen,
ein scheinbar schnelles und sicheres Geschäft,
mit dem sie ihr Restaurant vor dem Ruin retten wollten.
Doch statt der Diamanten fand die urplötzlich am
Übergabeort aufgetauchte Polizei Drogen in Johns
Kofferraum. John wanderte ins Gefängnis und Abel
verschwand.
Wer hat ihn damals verraten? Das ist die Frage, die
John nach seiner Entlassung umtreibt. War es Abel oder
sein ehemaliger Koch Arnie, der jetzt als Fotograf arbeitet
und über ungewöhnlich viel Geld verfügt?
Oder Abels Ex-Freundin Grethe Lindemann, die ihn mit
subtilen Psychospielchen zu manipulieren versucht? Was
will Vibeke von ihm, Arnies scheinbar nymphomanisches
Modell?
Drei
Tote und viele Irrwege später ist John am Ziel:
Er hat die wahren Hintergründe seiner damaligen
Verhaftung aufgedeckt und teilt dieses Wissen am Ende
des Romans mit der Polizei.
Kjell
Ola Dahl hat den Irrtum zum Leitmotiv seines Romans
gemacht. Sein Protagonist entwirft plausible Theorien,
die sich jedoch immer wieder als falsch herausstellen.
Selbst bei Menschen, mit denen er eine intime, enge
Beziehung hat, bleibt "ein letzter Schatten von
Zweifel". Das ist für den Leser unterhaltend
und anfangs auch spannend zu lesen, doch nach der ersten
Hälfte der Geschichte hat auch er die Technik durchschaut
und kann nur noch auf den Knalleffekt am Schluss hoffen.
Der kommt auch ...
Trotzdem ist Ein letzter Hauch von Zweifel
nicht mehr als solide Unterhaltung für die Reise
oder den Liegestuhl.
(©
2004 Ingrid Ickler für all-around-new-books.de)
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